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Morten Olsen behält die Nerven
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TSV-Hannover Burgdorf Morten Olsen behält die Nerven

Die Arbeit mit Mentaltrainern scheint sich für die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf bezahlt zu machen. Zumindest schrecken große Kulissen wie zuletzt gegen den TuSEM Essen (34:24) und bei den Füchsen Berlin (28:27) die Profis um Trainer Christopher Nordmeyer nicht.

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Morten Olsen.

Quelle: Petrow

Stuttgart. Und auch spannende Schlussphasen meisterte die TSV in der Bundesliga zuletzt sehr erfolgreich. Auch gestern bei der in der Stuttgarter Porsche Arena als besonders heimstark geltenden HBW Balingen-Weilstetten stellte vor wiederum 6129 Zuschauern ein Treffer von Morten Olsen zwei Sekunden vor Spielende den fünften Erfolg der TSV in Serie (35:33) sicher.

Der Lohn für diesen nervenstarken Auftritt: Die TSV steht über die Weihnachtstage auf einem Europapokalplatz und hat vor der WM-Pause im Januar sogar noch die Chance, die komfortable Ausgangslage mit einem Heimerfolg gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke am 2. Feiertag (17.30 Uhr, AWD-Hall) zu verbessern.

„So schwer, wie wir es uns vorgestellt haben, so war es auch“, sagte Nordmeyer nach dem Erfolg in Stuttgart. „Eine ganz wichtige Reifeprüfung für die Mannschaft.“ Dass es so knapp werden würde, darauf deutete in der 1. Hälfte wenig hin. Die starke Defensive um Torwart Martin Ziemer ermöglichte der TSV eine deutliche Führung, die aufgrund einer beachtlichen Trefferquote bis auf 20:14 anwuchs. „Bis dahin haben wir überragend gespielt“, lobte Nordmeyer.

Nach der Pause wurden die Gastgeber aber stärker. Trainer Rolf Brack nahm bei Ballbesitz den Torhüter heraus und spielte mit sieben Feldspielern. Der Vorsprung schrumpfte zusehends, und Dragan Tubic stellte mit dem 24:26 (45.) erstmals wieder Kontakt zur TSV her. Doch die Gäste ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Mait Patrail ordnete und führte mit vielen klugen Entscheidungen das Spiel seines Teams. „Am Ende haben wir sehr sicher gewonnen“, urteilte Nordmeyer, dessen Profis den Erfolg aber gleich mit mehreren Blessuren bezahlten. „Das hat viel Substanz gekostet“, sagte Nordmeyer deshalb. Er hofft, dass die TSV auch am Mittwoch noch einmal über sich hinauswachsen kann.

Tore Balingen-Weilstetten: Häfner (6), Schlinger, Herth (je 5), Foth (4), Theuerkauf (3), König, Tubic, Ettwein, Billek und Liniger (je 2) - Hannover: Olsen (10), Johannsen, Mocsai, Buschmann (je 4), Lehnhoff (4/davon 3 Siebenmeter), Andreu, Jurdzs (je 3 Siebenmeter), Patrail, Hykkerud und Rydergard - Zeitstrafen: 4 plus Disqualifikation für Ettwein (30.)/2 - Zuschauer: 6129 - Nächstes Spiel: Hannover - Nettelstedt-Lübbecke (Mi., 17.30 Uhr).

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