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Kein Grund zum Rumheulen für die Recken

Vor Melsungen-Spiel Kein Grund zum Rumheulen für die Recken

Nach der unglücklichen 26:27-Niederlage gegen den THW Kiel hofft Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf auf ein Erfolgserlebnis am Mittwoch bei MT Melsungen, die in der Tabelle zwei Plätze hinter den "Recken" liegen.

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„Wir müssen aus unseren Fehlern lernen“: Jens Bürkle, Trainer der „Recken“, ist mit seinem Team bereits morgen in Melsungen wieder gefordert. Foto: Sielski

Quelle: sp / Sielski

Hannover. Das Spiel ging verloren - der Humor nicht. Nach der unglücklichen 26:27-Niederlage gegen den THW Kiel am Sonntag flüchtete sich Manager Benjamin Chatton Montag in Sarkasmus. „Vielleicht brauchen wir ja mal Hilfe von extern. Das nächste Heimspiel gegen Magdeburg ist Ostern.“ Ob wirklich der Osterhase den „Recken“ die lang ersehnten Punkte ins Nest legen wird, darf bezweifelt werden. Außerdem steht morgen (19 Uhr) schon die nächste Auswärtsaufgabe gegen Melsungen an. Schon dort was Zählbares mitzunehmen, würde der geplagten „Recken“-Seele guttun. Bis Ostern zu warten, ist keine Option.

„Wir haben am Mittwoch ein geile Aufgabe vor uns, volle Halle, eine riesige Herausforderung. Wir haben alle Bock auf Erfolg“, sagte Trainer Jens Bürkle mit Blick auf die Melsungen-Partie.

Keine Schönrederei

Die sportliche Führung der TSV Hannover-Burgdorf ist merklich bemüht, nach sechs Niederlagen in Folge die Stimmung bloß nicht kippen zu lassen. „Es geht nicht darum, die Situation schönzureden“, sagt Chatton, „es geht darum, nicht den Kopf zu verlieren. Aber natürlich müssen wir gucken, was war gut, was war schlecht.“

Bürkle gefiel gegen Kiel besonders die Abwehr, die dank Rückkehrer Erik Schmidt mehr Entlastung und Stabilität zurückgewonnen hat. Entsprechend stark war die Gegenstoßquote mit 15 Kontern. „Auch kämpferisch“ sah Bürkle eine „Top-Leistung“ seines Teams. Ja, wenn da nur nicht die Schwächephase mit 16 Minuten ohne Torerfolg gewesen wäre. Dann hätte es vielleicht sogar zur Überraschung gereicht.

Warten auf die Belohnung

Gestern in der Kiel-Analyse und in der Video-Vorschau auf Melsungen sprach Bürkle alle Aspekte an. „Wir müssen aus unseren Fehlern lernen. Jetzt richten wir den Fokus auf die nächste Aufgabe. Alles schwarz zu malen, macht keinen Sinn“, betont der Trainer und schickt gleich noch ein Jammer-Verbot hinterher: „Nicht rumheulen, nicht die Schuld bei jemand anderem suchen. Nächste Chance.Aus. Schluss. Basta.“

Bürkle glaubt, „dass der Erfolg bald zurückkomen wird“. So „wie die Jungs im Training gearbeitet“ hätten, sei es nur eine Frage der Zeit, „bis wir uns wieder belohnen“.

In der Tabelle stehen die Recken (Platz acht, 22:26 Punkte) zwar noch vor den Melsungern (Platz zehn, 21:27). Eine weitere Pleite allerdings - und die Nordhessen ziehen an Hannover vorbei. Auf die „Recken“ wartet eine abgezockte Mannschaft, „die förmlich die Kraft aus einem rausprügelt. Wir brauchen entsprechend Power und gute Beine“, sagt Bürkle. Im Hinspiel bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe, trotzdem stand am Ende eine knappe 30:31-Heimniderlage.

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12. Dezember 2017 - Norbert Fettback in Allgemein

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