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Olsen wird schmerzlich vermisst

TSV Hannover-Burgdorf Olsen wird schmerzlich vermisst

Morten Olsen, Spielmacher von Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf ist derzeit verletzt. Das ist ärgerlich, denn der verletzte „Recken“-Spielmacher lief zuletzt in Kiel zu großer Form auf. Und beim THW Kiel müssen die "Recken" am Mittwoch antreten. Ein Olsen würde da helfen.

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Ausgebremst: Morten Olsen kann den „Recken“ beim Favoriten Kiel nicht helfen. Foto: imago

Quelle: imago sportfotodienst

Hannover. Morten Olsen wird sich grämen, dass er Mittwoch nicht gegen den THW Kiel auflaufen kann. Der dänische Rückraumspieler der TSV Hannover-Burgdorf bot nämlich in der Halle des Serienmeisters eine seiner besten Leistungen seit seiner Rückkehr in die Handball-Bundesliga. Olsen warf zehn Tore bei der 29:33-Niederlage am 2. September 2015 und hatte großen Anteil daran, dass die „Recken“ die weit besser besetzten Schleswig-Holsteiner 45 Minuten lang ins Schwitzen gebracht und zeitweise sogar mit vier Toren Vorsprung geführt hatten.

Heute muss Olsen aber pausieren, er hat eine Zerrung im hinteren rechten Oberschenkel. Und das führt zu einem personellen Engpass der TSV im zentralen und linken Rückraum, weil Olsens Kollegen Sven-Sören Christophersen und Csaba Szücs so schwer verletzt sind, dass sie in diesem Jahr nicht mehr in der Bundesliga auflaufen können. Beim 35:27-Sieg gegen GWD Minden bot Fabian Böhm eine Energieleistung, der Neuzugang warf sieben Treffer und trieb die „Recken“ immer wieder an.

Auch Mait Patrail zeigte trotz Schmerzen in der Schulter eine seiner stärksten Saisonleistungen und erfüllte damit die Hoffnung von TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton. „Wir brauchen ein gutes Spiel von Mait Patrail, habe ich vor der Partie gedacht“, sagte der 35-Jährige. Doch gegen geballte Kieler Klasse werden Böhm und Patrail kaum über die gesamte Spielzeit allein ankämpfen können. Deshalb gab Trainer Jens Bürkle am Sonntag dem erst im September verpflichteten Kasper Kisum mehr Einsatzzeit als zuvor. Der Däne, der aus Norwegen gekommen war, warf zwei Tore in der Schlussphase und hatte einige kontrollierte Aktionen zu bieten.

Bürkle scheut sich aber noch, den 24-Jährigen in kritischen Situationen aufs Parkett zu bringen. „Damit würde ich ihm und er uns nicht helfen“, sagte Bürkle. „Er muss sich noch einspielen.“

Kleiner sind dagegen die Sorgenfalten des Trainers bezüglich der Außenpositionen geworden. Lars Lehnhoff war sowohl in Balingen als auch gegen Minden bester „Recken“-Torschütze und hat die Knieverletzung, die ihn zu einer Pause in den ersten sechs Punktspielen gezwungen hatte, komplett auskuriert. Der 30-Jährige kann auch durchspielen, wenn es nötig ist, weil Casper Ulrich Mortensen wegen Achillessehnenproblemen weiterhin aussetzen muss. Zudem hat Julius Hinz, Linksaußen aus dem Pespektivkader, in dieser Spielzeit den Abstand zu den etablierten TSV-Profis verkürzen können. Und am Kreis hat Erik Schmidt nicht nur die Rückenprobleme vom Wochenende überwunden, sondern auch eine aufsteigende Formkurve zu bieten. Der 23-Jährige kam zuletzt in Balingen auf eine Wurfquote von 100 Prozent.

Die Hannoveraner betonen ihre Außenseiterrolle nicht nur angesichts der personellen Möglichkeiten, sondern auch wegen der Tabellenkonstellation - Kiel ist sechs Punkte und sieben Plätze besser. Doch nicht nur beim 29:33 in der Kieler Arena vor gut einem Jahr, sondern auch bei den jüngsten Aufeinandertreffen in Hannover (30:30 und 26:28 aus TSV-Sicht) waren die Spielverläufe knapper als erwartet. „Hannover ist ein unangenehmer Gegner“, sagte THW-Trainer Alfred Gislason. Und sein Team hat in den vergangenen drei Wochen 8500 Kilometer zu Auswärtsfahrten in der Bundesliga und Champions League zurücklegen müssen. Solche Reisestrapazen schütteln auch die international gestählten THW-Profis nicht ohne Weiteres ab. Vielleicht liegt darin eine Chance für die „Recken“.

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