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Trainer Bürkle warnt vor nächstem Gegner

TSV Hannover-Burgdorf Trainer Bürkle warnt vor nächstem Gegner

Nach der deutlichen 20:35 Heimniederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt steht für den TSV Hannover-Burgdorf bereits am Mittwoch das nächste Punktspiel gegen den SC DHfK Leipzig an. "Recken"-Trainer Jens Bürkle warnt vor dem Gegner, will aber dennoch bei den Leipzigern "etwas mitnehmen".

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„Die Leipziger haben sich gut verstärkt und sind sehr diszipliniert und geduldig im Angriffsspiel“, sagt TSV-Trainer Jens Bürkle über den nächsten Gegner seiner "Recken".

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Das Videostudium von Montag fiel ausgesprochen unangenehm aus für die Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf. „Wir kamen gefühlt in jeder Situation einen Schritt zu spät“, sagte Trainer Jens Bürkle nach der Analyse der 20:35-Heimniederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt am Sonnabend. Rückraumspieler Kai Häfner gab zu, dass er noch am Sonntag an dieser Pleite in der Swiss-Life-Hall zu knabbern hatte und wollte sich vor allem bei den „Recken“-Fans entschuldigen: „So dürfen wir daheim nicht verlieren“, sagte der Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele.

Am Nachmittag allerdings stand schon die Vorbereitung auf das nächste Punktspiel im Vordergrund, das schon Mittwoch beim SC DHfK Leipzig (Beginn um 19 Uhr) stattfindet. Bürkle warnte vor den Sachsen, die als Sechster drei Ränge vor seiner Mannschaft liegen und am Sonntag ein beachtliches 21:21-Remis beim Pokalsieger SC Magdeburg erkämpften. „Das ist keine gewöhnliche Mannschaft“, sagte der TSV-Coach. „Die Leipziger haben sich gut verstärkt und sind sehr diszipliniert und geduldig im Angriffsspiel.“ In Magdeburg habe jede Offensivaktion des SC DHfK mehr als eine Minute gedauert „immer nah am Zeitspiel“ (Bürkle). Deshalb seien die Magdeburger zu wenigen eigenen Angriffen und Toren gekommen.

Bürkle hat Respekt vor der Mannschaft, bei der der frühere Coach des HSV Hannover, Christian Prokop, auf der Bank sitzt. Im Vorjahr blieben die „Recken“ sieglos gegen die Leipziger – dabei war das 29:29 in der hannoverschen Partnerstadt noch akzeptabel. Die 25:31-Niederlage in der Swiss-Life-Hall am 10. Oktober 2015 schmerzte Bürkle fast mehr als die jetzige Pleite gegen Flensburg. „Der Misserfolg gegen Leipzig hat uns aber auch geholfen, Dinge zu ändern und daheim eine elf Monate andauernde Erfolgsserie zu starten“, sagte der Coach. „Insofern war das damalige Unglück unser späteres Glück.“

Bürkle setzt in Leipzig auf Fortschritte in der Genesung bei Mait Patrail und Joakim Hykkerud. „Ich hoffe, dass beide noch fitter sind als gegen Flensburg“, sagte er über die Rekonvaleszenten. Doch weder der Trainer noch Rückraum-Ass Häfner wollen über Verletzte klagen. „Wir hatten in der Vorsaison schon eine angespanntere Personalsituation“, sagte der 27-jährige Profi. „Und wenn man oben mitspielen will, muss man aus Leipzig auch was mitnehmen.“ Eine Tendenz, wie sich die „Recken“ in dieser Bundesliga-Saison einordnen, gebe es laut Häfner nach dem 10. Spieltag. „Ein früherer Trainer von mir hat mal gesagt, dass er vor der 5. Runde gar nicht auf die Tabelle schaut.“ Bürkle ist „nicht unzufrieden“ mit der bisherigen „Recken“-Ausbeute. „Man sollte nicht vergessen, dass dem Flensburg-Spiel ein guter Auftritt in Göppingen (34:23-Erfolg, d. Red.) vorausgegangen war.“

Pokal am Dienstag: Das Achtelfinalspiel der TSV im DHB-Pokal gegen Frisch Auf Göppingen findet am Dienstag, 25. Oktober (19 Uhr), in der Swiss-Life-Hall statt. Der Vorverkauf beginnt jetzt. Die Handballer reagieren damit auf die Ansetzung des DFB-Pokalspiels von Hannover 96 gegen Fortuna Düsseldorf, das einen Tag später stattfindet.

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