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"Recken" empfangen Meister THW Kiel

Handball in der Tui Arena "Recken" empfangen Meister THW Kiel

Die „Recken“ empfangen Meister THW Kiel am Sonntag in der Tui-Arena. „Der Gegner ist übermächtig, es kommt Weltklasse“, sagt TSV-Trainer Bürkle. Die Europameister Häfner und Schmidt werden aber ebenso wie Olsen wegen Verletzungen nicht mitspielen können.

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03.06.2015, Swiss Life Hall, Hannover, Ligaspiel, 1. Liga, TSV Hannover-Burgdorf vs THW Kiel, im Bild Steffen Weinhold (13, THW Kiel, li.), Rene Toft-Hansen (7, THW Kiel) und Filip Jicha (39, THW Kiel) im Zweikampf mit Csaba Szuecs (21, TSV Hannover-Burgdorf)

Quelle: sp / Sielski

Hannover. Man mag es kaum glauben, aber es gibt eine Gemeinsamkeit zwischen den Handballern der TSV Hannover-Burgdorf und des THW Kiel. Beide Mannschaften, die am Sonntag (15 Uhr) in der Tui-Arena aufeinandertreffen, starteten in der Bundesliga vor einem knappen halben Jahr Erfolgsserien, die bis jetzt halten. Die „Recken“ verloren seit dem 25:31 gegen den SC DHfK Leipzig am 10. Oktober kein Heimspiel (fünf Erfolge und zwei Remis in sieben Partien), der Meister aus Schleswig-Holstein hat seit dem 7. Oktober und einer 20:24-Niederlage bei den Rhein-Neckar Löwen sogar eine blütenweiße Bilanz von 13 Siegen in Folge.

TSV Trainer Bürkle: "Der Gegner ist übermächtig"

Diese Statistik ändert für TSV-Trainer Jens Bürkle aber nichts an der Ausgangsposition. „Der Gegner ist übermächtig, es kommt Weltklasse“, sagte der 35-Jährige gestern. „Kiel verfügt über einen Kader, der es in sich hat, und der Verein hat während der Saison noch kräftig nachverpflichtet.“ Der THW bleibt für die Hannoveraner ein Goliath, auch, weil es in den bisherigen 13 Bundesligaduellen stets Niederlagen gab. Auch im Hinspiel an der Förde, obwohl die „Recken“ dort den Favoriten ins Wanken brachten. 23:19 führten sie nach 45 Minuten, doch Kiel konnte die Partie noch zum eigenen 33:29-Erfolg drehen.

Gerade das Hinspiel baut aber die Brücke zur aktuellen Lage bei der TSV. „Damals stand unsere Abwehr 45 Minuten lang sicher, auch dank Erik Schmidt, damals warf Morten Olsen zehn Tore, und Kai Häfner traf fünfmal.“ Das Trio Häfner, Olsen und Schmidt ist zurzeit allerdings verletzt und kann am Sonntag nur von der Tribüne aus den Kollegen die Daumen drücken. Dass die Europameister Häfner und Schmidt sich die Blessuren im Rahmen eines umstrittenen Nationalmannschafts-Lehrgangs zuzogen, wertete Bürkle als Schicksal. „Sie hätten sich auch bei uns im Training verletzen können“, sagte er. „Die Nationalmannschaft ist das Zugpferd in unserer Sportart, jeder Spieler will dorthin und empfindet es als Ehre, für sein Land anzutreten.“

Bundesliga profitiert von gutem Nationalteam

Zudem profitiere auch die Bundesliga davon, wenn es gut für das Nationalteam läuft. Der EM-Titel für die Deutschen hat einen Handball-Boom entfacht, der sich gerade in Hannover niederschlägt. „Bisher waren wir nur einmal pro Saison in der Tui-Arena“, sagte Rückraumspieler Csaba Szücs. „Es hilft schon, wenn doppelt so viele Fans wie bei den anderen Spielern anfeuern.“ Der Slowake hofft, dass in die Multifunktionshalle auf dem früheren Expo-Gelände das Erlebnis vom Flensburg-Spiel in der Swiss-Life-Hall übertragen werden kann. „Da hatten wir ein sensationelles Publikum, das uns beim Unentschieden geholfen hat.“

Auf „Fans, die anschieben“, hofft auch Trainer Bürkle. Er erwartet, dass trotz aller Personalnot - auch Kapitän Torge Johannsen wird wohl gegen die Kieler fehlen - sein Team „ein gutes Spiel machen wird für unsere Verhältnisse“. Der TSV-Coach ergänzte auch mit Blick aufs Publikum: „Es ist eine besondere Herausforderung. Wann gibt es schon so gute Handballer zu sehen? Genießt das Ding.“

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Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

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