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„Recken“ feiern Rekordsieg gegen Eisenach

TSV Hannover-Burgdorf „Recken“ feiern Rekordsieg gegen Eisenach

Die "Recken" haben Clubgeschichte geschrieben: 36:24 siegten sie beim ThSV Eisenach. So deutlich hat die TSV Hannover-Burgdorf bis dahin noch keine Partie in der Handball-Bundesliga zu ihren Gunsten entschieden.

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So bejubelt man Clubgeschichte:Lars Lehnhoff, Jens Bürkle und Mait Patrail (von links) sind aus dem Häuschen.

Quelle: Swen Pförtner

Hannover. Jens Bürkle hatte am Sonntag viele Hände zu schütteln - ebenso wie die Handballprofis der TSV Hannover-Burgdorf. Auf der Weihnachtsfeier im hannoverschen Pelikanviertel gab es Gratulationen zuhauf für einen großen Auftritt der „Recken“ am Vorabend. Beim ThSV Eisenach gab es einen 36:24 (15:12)-Erfolg - und damit gelang der Mannschaft der höchste Sieg in der bisherigen Bundesliga-Historie. Die bisherige Bestmarke stand bei 34:24, so endete vor fast genau drei Jahren, am 15. Dezember 2012, das Heimspiel gegen TuSEM Essen.

Zudem brachte das Eisenacher Torefestival die TSV auf den 10. Platz in der Bundesligatabelle. Die Top Ten, das erklärte Ziel zu Saiosonbeginn, ist nach dem Ende der Hinrunde erreicht, die Bilanz ist mit 18:16 Punkten im Plus - eine schöne Bescherung schon vor der Feier am Sonntagmittag.

Bürkle strahlte bei der Gratulationscour über das ganze Gesicht. „Wir haben fantastische Konter gespielt, eine solche Ausbeute hatten wir in dieser Spielzeit noch nicht.“ Dem 35-Jährigen gefiel besonders, dass die Mannschaft bis zum Schluss ihr Spiel durchzog. Auch der Nachwuchs nutzte seine Einsatzzeiten. Und der Trainer verteilte das Lob an viele Spieler: „Die Kreisläufer waren stark, ,Smöre’ (Sven-Sören Christophersen, d. Red.) hat sehr gut gespielt, Mait Patrail auch.“ Und in der Tat verteilten sich dieses Mal die Torerfolge auf viele Profis, das unterstreicht noch die geschlossene Teamleistung. Sogar eine Rückenblessur von Morten Olsen konnte verkraftet werden, der Däne musste schon Mitte der 1. Halbzeit eine Pause eine Pause einlegen. „Es scheint aber nichts Gravierendes zu sein, ich rechne damit, dass er am nächsten Sonnabend wieder spielen kann“, sagte Bürkle.

Der Coach freute sich aber auch, weil seinem Team erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge gelungen sind. Dabei hatte Bürkle durchaus Respekt vor den Thüringern gehabt und wollte sie nicht am vorletzten Tabellenplatz messen. „Sie spielten auch gegen uns unorthodox und haben viel Chaos verbreitet“, sagte er. Aber die „Recken“ blieben ruhig und zogen ihr Konzept durch - auch wenn in den ersten 20 Minuten die Partie recht ausgeglichen verlaufen war. Da stand es noch 11:11.

Zwei Paraden von Torwart Martin Ziemer und drei geglückte Angriffe der Gäste brachten einen 14:11-Vorsprung, diese Dreitoreführung hatte auch zur Halbzeit Bestand und brachte die nötige Sicherheit für das hannoversche Angriffsfeuerwerk in der zweiten Halbzeit.Nach 40 Minuten stand es 22:17, nach 45 Minuten schon 28:20 für die TSV. Und neun Minuten vor dem Ende gab es erstmals zehn Tore Differenz zwischen beiden Mannschaften (31:21). Eine Randnotiz blieb, dass die Eisenacher Neuverpflichtung Borut Mackovsek, ein früherer TSV-Profi, mit vier Toren bester Schütze beim Gastgeber war.

Drei Partien folgen für die „Recken“ noch bis zum Jahresende. Es gilt, die Spielfreude aus Eisenach mitzunehmen.

Tore für die TSV Hannover-Burgdorf: Christophersen, Schmidt (beide 6), Lehnhoff (5/davon 1 Siebenmeter), Kastening (5), Hykkerud (4), Patrail (3), Häfner, Karason (beide 2), Hinz (2/1), Olsen

Zeitstrafen: Eisenach 2, Hannover 4

Nächstes Spiel: TSV Hannover-Burgdorf - HSG Wetzlar (Sbd., 19 Uhr, Swiss-Life-Hall).

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