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Recken sind wieder in der Erfolgsspur

Handball Recken sind wieder in der Erfolgsspur

Die TSV Hannover-Burgdorf wird ihrer Favoritenstellung gerecht und siegt mit 27:21 bei den Eulen Ludwigshafen. Die Abwehr überragt und macht den Unterschied. Aber Torwart Ziemer und Linksaußen Casper Mortensen wachsen über sich hinaus

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Nicht zu bremsen: Morten Olsen (Mitte) und seine Recken machten ein richtig starkes Auswärtsspiel in Ludwigshafen.
 

Quelle: imago

Ludwigshafen.  Als klarer Favorit angereist – Auftrag entspannt ausgeführt! Die Handball-Recken aus Hannover gewannen am Donnerstag bei den Eulen Ludwigshafen (ehemals TSG Friesenheim) locker und leicht mit 27:21 (13:11). Dank eines Supertorwarts und des Dänen-Ballermanns auf Linksaußen.

Keeper Martin Ziemer ballte immer wieder die Fäuste. Er lief von Minute eins an heiß. Parade nach Parade, Freudenschrei nach Freudenschrei. Der emotionale Anführer hat wieder zugeschlagen. „Er war großartig“, lobte Recken-Trainer Carlos Ortega und belohnte Ziemer mit 60 Minuten Einsatzzeit. Der Coach: „Warum sollte ich wechseln, wenn es läuft?“

Denn immer wenn die Ludwigshafener sich etwas herankämpften, vermieste der Recken-Torwart ihnen die Tour. Ziemer zerrupfte die Eulen (fast) im Alleingang! „Die Defensive mit Abwehr und Torwart hat den Unterschied gemacht“, fand Ortega.

Viele Paraden, dazu unzählige Ballgewinne durch die neue aggressive Abwehr, die das spanische Trainerduo mit Ortega und Iker Romero bei den Recken reingebracht hat. Davon profitierte im Angriff vor allem der pfeilschnelle Linksaußen Casper Mortensen, der bei den Tempogegenstößen ein ums andere Mal allen davonrannte. Neun Treffer, wieder mal bester Torschütze. Auch dafür gab’s Extralob von Ortega. „Seine Saison ist unglaublich, richtig stark!“

Trotzdem blieben die Eulen vor allem in Halbzeit eins in Schlagdistanz, weil Hannover vorn immer mal wieder Fehlpässe und Ungenauigkeiten im Abschluss unterliefen. Vom 7:11 (20.) kämpften die Eulen sich ran auf 9:11 (25.). Dann kam wieder Ziemer. Und in Hälfte zwei wurde es dann endlich auch standesgemäß deutlich. Zwar traf Ludwigshafens Alexander Feld noch zum 16:19-Anschlusstreffer (44.), dann drehten die Recken aber auf. Beim Tor von Timo Kastening zum 25:19 zehn Minuten später war das Spiel endgültig entschieden. Mit Wucht im Angriff, mit Wucht in der Defensive. „Wir hatten eine überragende Abwehr“, jubelte Dänen-Ballermann Mortensen, „wenn wir so gut stehen, dann sind wir für jeden Gegner sehr gefährlich. Dadurch hatten wir das Spiel immer unter Kontrolle. Und Ziemi hat eine total starke Leistung gezeigt.“

Nur einer wollte die Torwartleistung nicht besonders hervorheben: der Torwart selbst. „Am Anfang sind wir nicht richtig ins Laufen gekommen, da haben wir nichts geschenkt bekommen. Aber wir haben uns reingekämpft“, urteilte Ziemer, gab dann aber doch noch zu: „Wir sind mit Abwehr und Torwart an Bälle gekommen. Für mich war das trotzdem aber ein schönes Gefühl, der Mannschaft helfen zu können. Wir mussten bis zum Ende konzentriert sein, hatten aber die Qualität, immer wieder Nadelstiche zu setzen.“

Die Qualität der Recken macht sich auch in der Tabelle bemerkbar: Platz vier, durch den Sieg haben die Recken 17 Pluspunkte auf dem Konto. Ortega gut gelaunt: „Wenn uns das vor der Saison einer gesagt hätte, hätten wir da sofort zugesagt. Ich auch!“ Bis es um die nächsten Punkte geht, ist aber erst einmal eine Woche Pause angesagt. Erst kommende Woche geht es weiter, Donnerstag (19 Uhr) kommt TVB Stuttgart nach Hannover in die Swiss-Life-Hall.

Von Jonas Szemkus

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