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"Recken" schwitzen für erfolgreiche Saison

Trainingsauftakt der TSV Hannover-Burgdorf "Recken" schwitzen für erfolgreiche Saison

Die Vorbereitung wird anstrengend, die Saison hoffentlich erfolgreich: Unter Anleitung des neuen Trainers Jens Bürkle ist die TSV Hannover-Burgdorf in die Vorbereitung für die Handball-Bundesliga gestartet.

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Der neue Trainer Jens Bürkle bereitet die TSV Hannover-Burgdorf auf die neue Saison vor.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Hannover. Der erste Eindruck verwunderte. Es war zum Trainingsauftakt des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf in die Swiss-Life-Hall gebeten worden – und man wurde Zeuge eines flotten Fußballspiels. Doch der zweite Blick beruhigte: Auf dem Parkett standen Torge Johannsen, Mait Patrail, Lars Lehnhoff und all die anderen gestandenen hannoverschen Handballer. Und auch die Rückkehrer Morten Olsen (Saint Raphaël Var HB) und Malte Semisch (TuS Nettelstedt-Lübbecke) sowie Neuzugang Erik Schmidt (TSG Friesenheim) waren engagiert bei der Sache. Das erste Tor fiel übrigens per Kopf, erzielt von Nachwuchsspieler Julius Hinz.

Der Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat mit dem Training für die kommende Saison begonnen. Der neue Trainer Jens Bürkle will seine Mannschaft in den nächsten Wochen fit machen.

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„Es hat Tradition, dass bei mir in der ersten Einheit Fußball gespielt wird“, sagte Jens Bürkle. Auch der 34-jährige Trainer erlebte gestern den ersten Arbeitstag in der Swiss-Life-Hall. Ganz fremd war ihm das Gebäude aber nicht: Anfang Juni war er im VIP-Bereich als Nachfolger von Christopher Nordmeyer vorgestellt worden. Doch Fußball blieb nicht der einzige Inhalt der ersten Übungseinheit. Bürkle ließ auch schon mit dem Handball arbeiten und hatte Hürden in die Halle transportieren lassen. „Die Spieler sollen aber nicht drüberspringen, sondern eher drum herumlaufen“, sagte er.

Zum Auftakt müssen Handballer beim Laktattest ran

Dem Auftakt in der Halle vorgeschaltet war ein Laktattest für die Bundesliga-Handballer. Darauf angesprochen, wirkte Bürkle recht zufrieden, die genaue Auswertung erhalte er aber noch, ergänzte er. „Sechs Wochen Vorbereitung bis zum Bundesligastart ist allerdings recht knapp bemessen“, gab Bürkle zu bedenken. „Das funktioniert, wenn man die Mannschaft und den Verein kennt, ich bin allerdings neu hier.“ Der Coach möchte zudem auch schon eine Woche vor dem ersten Punktspiel, voraussichtlich gegen den Vorjahresfünften FrischAuf Göppingen, eine fitte Mannschaft präsentieren. „Wir spielen in fünf Wochen im Pokal gegen Bad Schwartau, einen ambitionierten Zweitligisten.“ Und mit diesem Kontrahenten verbinden sich böse Erinnerungen: Vor zwei Jahren gab es eine 31:38-Schlappe in Schleswig-Holstein und das Aus im Pokal.

Immerhin war der TSV-Kader zum Trainingsauftakt komplett bis auf die Nachwuchsspieler Timo Kastening und Yannick Dräger, die derzeit mit der deutschen U21-Auswahl bei der WM in Brasilien weilen. Und beim Fußball pausierte nur Sven-Sören Christophersen. Der Rückraumspieler machte noch Einzeltraining, nachdem er sich Ende Mai einem arthroskopischen Eingriff an der Hüfte unterziehen musste. Bürkle ist aber zufrieden mit der gesundheitlichen Entwicklung bei dem Nationalspieler. „Sie liegt voll im Plan“, sagte er.

Einen fitten Christophersen brauchen Mannschaft und Trainer auch, um in der neuen Saison Hand in Hand die gesetzten Ziele zu erreichen. Neuverpflichtungen wird es vorerst nicht mehr geben, bekräftigte Geschäftsführer Benjamin Chatton gestern. Der vorhandene Kader bekommt indes reichlich Gelegenheit, sich einzuspielen. Neun bis elf Testspiele bestreitet die TSV Hannover-Burgdorf in den kommenden vier Wochen, der erste Auftritt folgt bereits am Freitag (19 Uhr) in der Sporthalle Hintzehof. Gegner ist der TuS Bothfeld aus der 7. Liga (Regionsoberliga). Chatton warnt allerdings vor allzu hohen Erwartungen für diese Partie: „Es ist in dieser Phase des Trainings oft schwieriger, gegen unterklassige Mannschaften anzutreten.“

Die Vorbereitung auf einen Blick

Gedrängte Testphase: Knapp fünf Wochen Zeit hat die TSV Hannover-Burgdorf bis zur ersten Pflichtspielpartie im DHB-Pokal. Bis dahin bestreitet das Team von Trainer Jens Bürkle die folgenden Testspiele:
17. Juli (19 Uhr), Sporthalle Hintzehof
beim TuS Bothfeld
18. Juli (19.30 Uhr)
beim MTV Braunschweig
24. Juli (19 Uhr), Sporthalle Salzweg
gegen TBV Lemgo
25. Juli (16 Uhr)
bei der HSG Delmenhorst
29. Juli bis 2. August in Korbach,
Sparkassen-Cup (Vorrunde, Gruppe 3) 29. Juli (20 Uhr)
gegen TV Emsdetten
30. Juli (20 Uhr)
gegen ASV Hamm
31. Juli (20 Uhr)
gegen TuS Nettelstedt-Lübbecke
1. August (19.30 Uhr)
Halbfinale in Melsungen
(nur bei Gruppensieg)
2. August (17 Uhr)
Endspiel in Rotenburg/Fulda
5. August (17 Uhr)
öffentliches Training in Burgdorf
8. August (16 Uhr) in Bremen,
Erima-Cup, gegen Rhein-Neckar-Löwen
9. August (14 oder 16 Uhr) in Bremen,
Erima-Cup, Spiel um Rang 3 oder Finale

  • Im DHB-Pokal tritt die TSV in der 1. Runde in der Hildesheimer Sparkassen-Arena an. Der Wettbewerb wird erstmals in diesem Jahr zum Auftakt im Final-Four-Modus ausgetragen. Erster Gegner ist am 15. August (16 Uhr) der Zweitligist VfL Bad Schwartau. Bei einem Sieg trifft die TSV einen Tag später (17 Uhr) auf den Gewinner des Drittligisten-Duells Dessau-Rosslauer HV gegen Eintracht Hildesheim. Nur der Sieger dieses Finalspiels qualifiziert sich für das Achtelfinale
  • Punktspiel-Auftakt für die Hannoveraner ist voraussichtlich am Sonnabend, 22. August (19 Uhr), wahrscheinlich gegen Frischauf Göppingen. Das sieht ein Entwurf des Bundesligaspielplans vor, der noch beim Bundesliga-Staffeltag abgesegnet werden muss.
  • Dauerkarten für die Heimspiele der TSV gibt es im Onlineshop (www.die-recken.de/tickets) und in der Geschäftsstelle. Podbielskistraße 293. Der Preis liegt zwischen 119  und 379 Euro. Der Verkauf von Einzelkarten beginnt nach der Fixierung der Ligatermine.
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