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Recken strecken sich vergeblich

Erste Pleite für Hannover-Burgdorf Recken strecken sich vergeblich

Es musste irgendwann passieren! Die Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf haben im sechsten Saisonspiel die erste Niederlage kassiert, 23:25 beim DHfK Leipzig. Ein kleiner Rückschlag, doch sie bleiben positiv.

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„Wir haben viele gute Zutaten“

Strecken sich: Die Recken (in Babyblau) machen sich lang, doch ausgerechnet der Ex-Hannoveraner Aivis Jurdzs haut das entscheidende 25:23 für Leipzig rein.

Quelle: Modla

Leipzig. Eigentlich ist die Abwehr das neue Prunkstück, doch bei dieser Defensivschlacht hatten Hannovers Stars am Sonntagmittag trotzdem das Nachsehen. Die Recken kämpften, aber die Leipziger steckten noch ein bisschen mehr Leidenschaft rein. „Am Ende haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden“, fand Recken-Kapitän Kai Häfner.

Dabei ging’s gut los für Hannover: Die Recken machten Tempo über Spielmacher Morten Olsen, Leipzig ballerte immer wieder gegen Latte und Pfosten. Das bedeutete eine frühe Drei-Tore-Führung für Hannover beim 5:2 in der zwölften Minute. Doch Leipzig hielt dagegen mit druckvoller Deckung und zwang auch die Recken immer mehr zu Fehlern – und zu weniger Geschwindigkeit im Angriff. „Wir sind zu oft ins Eins-gegen-eins gegangen, da müssen wir mehr Tempo gehen“, analysierte Dänen-Linksaußen Mortensen, der am treffsichersten war und insgesamt neun Tore warf. Auf Augenhöhe und mit 11:11 ging’s in die Pause.

Danach lief’s immer besser für die Hausherren mit mehr als 3500 Fans im Rü­cken, Hannover ging derweil die Puste aus. Spielmacher Pavel Atman fällt weiter aus, auch Ersatz-Lenker Mait Patrail musste kurzfristig passen mit Rückenproblemen. „Er hat uns gefehlt“, urteilte Mortensen. Vor allem, weil deshalb weniger Wechsel möglich waren und keine Zeit zum Durchatmen blieb. „Wir hatten im Angriff nicht so viele Optionen, haben müde gewirkt“, fand auch Torwart Malte Se­misch.

Für Tore mussten sich die Recken richtig anstrengen, es gab kaum mal einen freien Abschluss. Da konnten sie es auch nicht ausnutzen, dass Leipzig immer wieder fahrlässig Chancen vergab. Die Hausherren spielten ihren Stiefel runter und setzten sich auf zwei Tore Vorsprung ab: Philipp Weber traf zum 22:20 (52.).

Die Führung verteidigten die Hausherren mit allem, was sie hatten. Zwar traf Fabian Böhm zwei Minuten vorm Ende noch zum 23:24-Anschlusstreffer, doch ausgerechnet Leipzigs Aivis Jurdzs, der von 2009 bis 2013 in Hannover gespielt hatte, machte wenige Se­kunden vor Abpfiff die erste Recken-Pleite perfekt.

Positiv bleiben Hannovers Stars nach den ersten Minuten in dieser Saison trotzdem. Sie bleiben auf Platz eins, und: „Wir haben bis zur letzten Sekunde gekämpft und alles gegeben“, lobte Co-Trainer Iker Romero, „wir haben jetzt zwar das erste Mal verloren, aber wir kämpfen weiter. Wir können ohnehin nicht ewig darüber nachdenken.“ Denn schon am Donnerstag (19 Uhr) geht’s weiter – in der Swiss-Life-Hall gegen den HC Erlangen.

Von Jonas Szemkus

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