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Tui-Arena wird Heimspielstätte der „Recken“

TSV Hannover-Burgdorf Tui-Arena wird Heimspielstätte der „Recken“

Benjamin Chatton, der Geschäftsführer bei der TSV Hannover-Burgdorf, übernimmt nun auch die Leitung der Tui-Arena auf dem früheren Expo-Gelände - als Wunschkandidat des Eigners Günter Papenburg. Die Tui-Arena soll von der Spielzeit 2017/2018 an die vorrangige Heimspielstätte der „Recken“ werden.

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Bald keine Ausnahme mehr: Die Recken bei einem Spiel in der Tui-Arena.

Quelle: Treblin

Hannover. Benjamin Chatton hat ein richtungsweisendes Zeichen für den Profisport in Hannover gesetzt. Der Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf verzahnt den Club mit der größtem Veranstaltungsort in Hannover, der Tui-Arena. Chatton übernimmt von Dienstag an den Geschäftsführerposten bei der Arena Hannover GmbH, dem Betreiber der Multifunktionshalle. Sein Kontrakt ist bis zum 30. Juni 2022 datiert, zudem bleibt er ebenfalls für die nächsten fünfeinhalb Jahre „Recken“-Geschäftsführer.

In dieser Saison fünfmal in der Tui Arena

„Ich freue mich auf die zukünftigen Herausforderungen“, sagte der Macher bei den „Recken“, der mit seiner doppelten Geschäftsführerfunktion auch den Weg für eine einschneidende Änderung bei den Bundesliga-Handballern bereitet. Die Tui-Arena soll von der Spielzeit 2017/2018 an die vorrangige Heimspielstätte der „Recken“ werden, das bestätigten sowohl Chatton als auch Arena-Eigner Günter Papenburg. Bisher bestritt die TSV Hannover-Burgdorf die meisten Partien in der Swiss Life Hall im Sportpark, nur ausgewählte Partien fanden auf dem früheren Expo-Gelände statt. In dieser Saison gastieren die „Recken“ allerdings schon fünfmal in der Arena.

Wie viele Heimspiele pro Saison die Handballer künftig in der Multifunktionshalle bestreiten werden, hängt auch von der Belegung des Veranstaltungsortes ab – auf eine genaue Zahl wollte sich der Geschäftsführer nicht festlegen lassen. Der 35-Jährige sieht daher auch die bisherige TSV-Heimspielstätte Swiss Life Hall künftig als „festen Bestandteil“ und dankte ausdrücklich dem Hallenbetreiber Hannover Concerts für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Chatton begründete die Orientierung in Richtung des früheren Expo-Geländes. „Für unsere strategische Ausrichtung ist eine Anpassung der Rahmenbedingungen notwendig“, sagte er. Diesem Motto folgt der 35-Jährige seit seinem Amtsantritt 2011 bei den „Recken“, Er hat den Club in der Handball-Bundesliga etabliert. Die Aufwärtsentwicklung ist dank kluger Transfers (beispielsweise Kai Häfner, Erik Schmidt, Morten Olsen, Casper Ulrich Mortensen) und eines Hannover ist doch eher Handball-Land soliden Wirtschaftens des Diplom-Kaufmanns nicht nur in der Tabelle ablesbar. Auch der Zuschauerzuspruch bei Erstliga-Spielen der Hannoveraner ist auf 5000  Besucher pro Partie gestiegen.

„Hannover ist doch eher Handball-Land“

Papenburg sieht durch die Auftritten der „Recken“ auch positive Effekte für die Tui-Arena. „Hannover ist doch eher Handball-Land“, sagte der Arena-Besitzer. Das bestätigen die Zahlen der bisherigen drei Handball-Bundesligaspiele in dieser Saison auf dem früheren Expo-Gelände. Zu den Partien der TSV gegen Berlin, Gummersbach und Göppingen kamen insgesamt 24.000 Besucher (8000 im Schnitt). Es folgen noch Spiele gegen den Rekordmeister THW Kiel am 26. März und Pokalsieger SC Magdeburg am 16. April.

Papenburg freute sich zudem, dass er mit Chatton seinen Wunschkandidaten auf dem Geschäftsführerposten gewinnen konnte. „Es ist gut für Hannover, wenn solch ein Mann in der Stadt gehalten werden kann“, sagte der 77-Jährige. Die Führungsposition in der Arena-Gesellschaft war seit Juni 2014 vakant gewesen. Damals hatte Peter Heintel das Amt abgegeben, er wollte die Multifunktionshalle vor allem zu einem Mittelpunkt des kulturellen Lebens machen.
Auf dem früheren Expo-Gelände scheint nun das Pendel wieder in Richtung Sport auszuschlagen. Die jetzige Konstellation weckt Erinnerungen an die Zeit von Heintels Vorgänger Marco Stichnoth. Er war bis 2011 sowohl für die Tui-Arena als auch die Eishockeymannschaft der Hannover Scorpions verantwortlich, die damals ihre Heimspiele in der Deutschen Eishockey-Liga in der Multifunktionshalle austrug. Allerdings gelang es den Scorpions nur selten, die Multifunktionshalle zu füllen.

Bezüglich seiner neuen Aufgabe in der Arena will Chatton aber nicht nur auf Sport allein setzen. „Gemeinsam mit Partnern aus der Region wollen wir die Tui-Arena zu einer lebendigen Veranstaltungsstätte entwickeln und die Vermarktungsmöglichkeiten erweitern“, sagte er.

Die Tui-Arena

Die Tui-Arena hat die größte Zuschauerkapazität unter den hannoverschen Hallen. Bis zu 14.000 Zuschauer finden Platz in dem Veranstaltungsort auf dem früheren Expo-Gelände. Die Multifunktionshalle gehört dem Bauunternehmer Günter Papenburg aus der Wedemark, sie wurde im April 2000 fertiggestellt, ihre Errichtung kostete etwa 70 Millionen Euro.
In der Halle werden Sportwettkämpfe, Shows und Konzert ausgetragen. Dreimal war Wetten dass …? in der Tui-Arena zu Gast, zweimal fand dort die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest statt. Zudem gaben während der Expo die Scorpions und die Berliner Philharmoniker ein Konzert in der Arena.

Die sportliche Heimat in der Tui-Arena für mehr als ein Jahrzehnt (2001 bis 2013) hatte das Erstliga-Eishockeyteam de Hannover Scorpions. Zudem waren dort Eishockey-WM-Spiele, internationale Profiboxkämpfe, Tennis-Daviscup das Feuerwerk der Turnkunst zu sehen. 

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