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"Recken" bereiten sich auf Partie in Balingen vor

TSV Hannover-Burgdorf "Recken" bereiten sich auf Partie in Balingen vor

Die Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf gehen nach drei freien Tagen die nächste Aufgabe an: Nach der unglücklichen 29:30-Niederlage gegen die Füchse Berlin bezeichnet Trainer Jens Bürkle die kommende Partie in Balingen als "Richtungsspiel".

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Unter Druck: Kai Häfner (r.) wird in Balingen genauso gefordert werden wie im Duell mit dem Berliner Petar Nenadic am Montag.

Quelle: Sielski

Hannover. Gesundheit hat im Sport Priorität. Deshalb war es eine Herzensangelegenheit für Jens Bürkle, am Mittwoch in Hamburg über die Gefahren von Gehirnerschütterungen zu sprechen. Der 35-jährige Trainer des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf warb eindrucksvoll dafür, solche Verletzungen ernst zu nehmen. „Es gibt einen Herzcheck für Leistungssportler, aber keine reguläre Diagnostik für Kopfverletzungen“, sagte Bürkle auf dem Podium, obwohl nicht nur im Eishockey, sondern auch im Handball immer wieder Gehirnerschütterungen auftreten und bei Nicht-Erkennen und -Behandlung sogar zum Ende einer Sportlerkarriere führen können.

In Hannover gibt es seit Bürkles Amtsantritt eine Kopf-Diagnostik, und auch auf anderen Feldern hat der Cheftrainer die Gesundheit der Spieler genau im Blick. So wollte er sich vor dem Spiel bei HBW Balingen-Weilstetten am Dienstag (20.15 Uhr) nicht festlegen, ob Lars Lehnhoff (Knochenödem im Knie) und Casper Ulrich Mortensen (Achillessehnenbeschwerden) auflaufen können. „Lars hat noch nicht einmal mit der Mannschaft trainiert, und Casper ist nicht schmerzfrei“, sagte Bürkle. Dabei ist der Ausfall beider Linksaußen für seine Mannschaft ein Problem, auch wenn er Julius Hinz, derzeit Alleinunterhalter auf der Position, eine gute Entwicklung bescheinigt. „Julius hat in der Vorbereitung überzeugt und auch in den Punktspielen Leistung gebracht“, sagte der Coach über den 23-jährigen Studenten.

Damit Handballprofis aber gesund bleiben, brauchen sie auch Erholungsphasen. Und so gönnte Bürkle seinem Team nach sechs Spielen in einem Monat drei freie Tage nach der unglücklichen 29:30-Niederlage gegen die Füchse Berlin. Gerade für die nächste Aufgabe beim derzeitigen Tabellenletzten in Balingen brauchen die „Recken“ frische Spieler, zuletzt wirkten aber gerade die Olympiateilnehmer phasenweise erschöpft und müde, auch wenn Morten Olsen und Kai Häfner gegen die Hauptstädter noch einmal eine Energieleistung abriefen und 15 Tore warfen.

Die Partie in Balingen ist nicht nur Auftakt zum nächsten Liga-Kompaktprogramm der TSV mit zwei weiteren Spielen bis zum 19. Oktober. Bürkle spricht von einem „Richtungsspiel. Wir haben jetzt 6:6 Punkte. Da entscheidet sich am Dienstag, ob wir weiter im Bereich unseres Saisonziels Top Ten bleiben oder ob wir hinterherlaufen müssen.“ Zwei Punkte seien auch wichtig, weil der „Recken“-Trainer kaum Unterschiede zwischen den Teams auf den Plätzen fünf bis 14 der Liga sieht. „Da darf man sich keine Ausrutscher leisten.“ Und ein Rückschlag wäre ein Punktverlust in Baden-Württemberg, weil die Balinger in dieser Spielzeit wohl hart um den Ligaerhalt kämpfen müssen – gemeinsam mit Coburg, Minden und dem Bergischen HC.

Bürkle warnt aber davor, den Gegner am Dienstag am Tabellenplatz zu messen: „Balingen hat nur mit 23:26 beim THW Kiel verloren.“ Außerdem seien die Schwaben gerade in der heimischen Halle ein kampfstarker Kontrahent, der insbesondere in der Abwehrarbeit zuzupacken wisse. Aber es gibt Anlass zur Zuversicht: Offensiv lief es bei den „Recken“ gegen Berlin recht gut.

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