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Schreckensbilanz schüchtert „Recken“ nicht ein

Handball Schreckensbilanz schüchtert „Recken“ nicht ein

Bisher gab es für Europameister Erik Schmidt und die TSV Hannover-Burgdorf in der Handball-Bundesliga gegen THW Kiel wenig zu holen. Ändert sich das mit der Partie am Dienstag?

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„Es liegt an uns, auch da etwas zu machen“: TSV-Profi Erik Schmidt (am Ball) weiß, was ihn morgen Abend in Kiel erwartet. Foto: Sielksi

Quelle: Sielski

Hannover. Bis vor Kurzem galt es als das schwerste Saisonspiel. In Kiel, gegen den Serienmeister THW - härter konnte es in der Handball-Bundesliga nicht kommen. Doch inzwischen haben sich die Rhein-Neckar Löwen den Meistertitel geschnappt, hat sich die SG Flensburg-Handewitt an die Tabellenspitze gesetzt. Hat also die gefürchtete Ostseehalle - inzwischen Sparkassen-Arena - an Brisanz eingebüßt? „Auf gar keinen Fall“, sagt Erik Schmidt, Europameister in Reihen der TSV Hannover-Burgdorf, die morgen Abend (19 Uhr) in Kiel antreten muss. „Die Aufgabe ist kein Stück leichter geworden.“

Dass die Löwen und Flensburg jetzt oben mit dabei seien, läge nicht an einem Nachlassen der Kieler, sagt Schmidt, sondern vielmehr daran, dass „diese beiden Clubs Boden gutgemacht haben. Die Qualität an der Tabellenspitze ist einfach größer geworden.“ Und über die Stärke des THW müsse man ohnehin nicht reden. „Die Kieler haben eine Weltklassemannschaft“, sagt der 23-jährige Kreisläufer.

Diesem Urteil stimmt sein Trainer bedingungslos zu. „Die Kieler haben eine super Personalpolitik betrieben. Sie haben Top-Talente verpflichtet, die überraschend schnell auch in Führungsrollen hineingewachsen sind. Sie sind auch in schweren Spielen schon Leistungsträger“, sagt Jens Bürkle. Damit habe man sehr gut auf die Schwierigkeiten der vergangenen Saison reagiert, als dem Rekordmeister bei dem strammen Programm aufgrund des großen Verletzungspechs die Spieler ausgegangen waren. „Sie haben den Kader massiv vergrößert - und auch verbessert“, sagt der TSV-Coach.

Wie schwer die Aufgabe für die „Recken“ wird, zeigt ein kurzer Blick auf die Bilanz des Schreckens gegen den THW: In den bisherigen 14 Spielen gab es 13 Niederlagen für die TSV; lediglich im März dieses Jahres feierte man beim 30:30 in der Tui-Arena einen Punktgewinn gegen die Holsteiner. Die Gefahr, in der Sparkassen-Arena unter die Räder zu kommen, ist entsprechend groß. „Wenn wir in Kiel etwas holen wollen, muss bei uns wirklich alles perfekt zusammenpassen“, sagt Europameister Schmidt. Er fügt aber trotzig an: „Es liegt an uns, auch da etwas zu machen.“

Eine großartige Vorbereitung auf diese schwere Partie kann es für die „Recken“ nicht geben. Vorgestern war noch das Punktspiel gegen GWD Minden (35:27), morgen geht’s schon gegen Kiel. „Da macht es keinen Sinn, extrem reinzutrainieren“, sagt Bürkle. Zumal sich die personelle Lage nicht wirklich entspannt hat. Ihm stehen immerhin dieselben Spieler wie am Sonntag zur Verfügung, aber Spielmacher Morten Olsen (Zerrung) und dessen dänischer Landsmann Caspar Mortensen (Achillessehnenprobleme) fehlten ebenso wie die Langzeitverletzten Sven-Sören Christophersen und Csaba Szücs. Da ist es schon ein großer Vorteil, dass Schmidt, der gegen Minden mit erheblichen Rückenproblemen aufgelaufen war, wieder komplett beschwerdefrei ist. „Unsere medizinische Abteilung hat eine super Arbeit geleistet“, sagt der „Recken“-Profi.

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