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Auswärts läuft es nicht für die TSV-Handballer

28:31 gegen HSG Wetzlar Auswärts läuft es nicht für die TSV-Handballer

Es sollte ein „Big-Point-Spiel“ für die TSV Hannover-Burgdorf in der Handball-Bundesliga werden. Doch der Gastgeber machte den Hannoveranern einen kräftigen Strich durch die Rechnung. Mit 31:28 (16:12) behielt die HSG beide Zähler in Hessen. 

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Kein Durchkommen: Kai Häfner (Mitte) scheitert an den Wetzlarer Abwehrspielern, war aber mit acht Toren noch der treffsicherste Hannoveraner beim Auswärtsspiel in Hessen.

Quelle: Hübner

Wetzlar. „Wir waren nicht hellwach ins Spiel gegangen“, sagte TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton nach der Begegnung. „Wir haben uns technische Fehler im Gegenstoß geleistet, zudem stand die Abwehr nicht so gut wie in den ersten Spielen.“ In Führung lag die TSV kein einziges Mal in Wetzlar, und offen war die Partie lediglich in der ersten Viertelstunde. Es dauerte bis zur 3. Minute, ehe das erste Tor überhaupt erzielt wurde. Joao Ferraz traf für die Gastgeber. Knapp eine Minute später durften auch die Hannoveraner erstmals jubeln, als Kai Häfner der 1:2-Anschluss gelungen war.

Bis zum 5:5 hielten die Hannoveraner noch mit, danach legten die Hessen einen Zwischenspurt ein. Sie setzten sich auf 8:5 ab. Die Hannoveraner konnten lediglich auf zwei Tore Rückstand verkürzen, zur Pause aber war der Vorteil für den Gastgeber deutlich. Mit 16:12 hatte sich die HSG ein Polster für den zweiten Durchgang geschaffen, das allerdings nicht unbedingt beruhigend sein musste. Im ersten Saisonspiel gegen Frisch Auf Göppingen hatte das Bürkle-Team sogar einen 8:13-Pausenrückstand in einen 26:23-Erfolg gewendet.
Doch solche Aufholjagden kann auch die TSV nicht auf Kommando absolvieren. So warf das erste Tor nach dem Wechsel wieder der Gastgeber, Jannik Kohlbacher traf nach 32:23 Minuten zum 17:12 für Wetzlar. Die Gastgeber behielten die Partie im Griff und behaupteten zunächst die Pausenführung. Dazu trug bei, dass aufseiten der Gäste Morten Olsen nach drei guten Auftritten eher blass blieb, er warf nach 35 (!) Minuten sein erstes Tor zum zwischenzeitlichen 14:18. Elf Minuten vor dem Spielende hatten sich die Hessen erstmals einen Sechstorevorsprung erarbeitet, zu diesem Zeitpunkt nahm Bürkle Ziemer aus dem Tor und brachte Malte Semisch.

Doch der 23-Jährige, der im Heimspiel gegen den Bergischen HC überzeugt hatte, kassierte beim ersten Angriff auf sein Tor gleich einen Gegentreffer und spielte nur sechs Minuten. Etwas Hoffnung keimte noch einmal nach dem 25:28-Anschluss der TSV. Doch ausgerechnet der frühere Hannoveraner Filip Mirkulovski stellte postwendend die Viertoreführung für die Hessen wieder her. Und diesen Vorteil ließ sich Wetzlar nicht mehr nehmen.

Tore für die TSV Hannover-Burgdorf: Häfner (8), Schmidt (6), Olsen (4), Szücs, Karason, Kastening, Patrail (alle 2), Lehnhoff (1/davon 1 Siebenmeter), Christophersen – Zuschauer: 3450 – Zeitstrafen: Wetzlar 2, Hannover 2 – nächstes Spiel: TSV Hannover-Burgdorf – Rhein-Neckar-Löwen (Sonntag, 17.15 Uhr, Swiss-Life-Hall).

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