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TSV-Handballer wollen Melsungen überraschen

Schnell sein TSV-Handballer wollen Melsungen überraschen

Auf der Suche nach dem Erfolgsrezept gegen MT Melsungen denkt Csaba Szücs etwas um die Ecke. „Wir brauchen den schnellen Gegenstoß, damit wir nicht so viel angreifen müssen“, sagte der 28-Jährige vom Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf vor dem Heimspiel gegen die Nordhessen am Sonnabend (19 Uhr, Swiss-Life-Hall).

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Ein Rückraumriese: Csaba Szücs kann helfen, die Hessen zu stoppen.

Quelle: Petrow

Hannover. Szücs hat dabei die ausgesprochen kompakte Abwehr der Melsunger vor Augen, die jedem Kontrahenten das Durchkommen schwer macht und maßgeblich zum bisherigen 2. Tabellenplatz beigetragen hat. „Sie sind sehr robust und stark im Duell eins gegen eins“, sagte er.

Um ein solches Bollwerk auszuspielen, braucht die TSV das Überraschungsmoment. Und das bietet sich am ehesten nach abgefangenen Angriffen des Gegners, wenn schnell und präzise gespielt wird. „Unsere Konterquote muss besser werden“, forderte daher auch der hannoversche Coach Jens Bürkle. Nur dann gebe es Chancen auf einen Heimerfolg und auf einen geglückten Start mit 7:7 Punkten, ergänzte der Trainer.

Möglicherweise sind die Nordhessen aber auch mit den eigenen Waffen zu schlagen. Und dann käme Szücs ins Spiel, der in Hannover den Beinamen „Hightower“ trägt. Mit einer Körpergröße von mehr als zwei Metern kann der Slowake, der bei der TSV im linken Rückraum agiert, sich auch gegen die Melsunger Abwehrriesen behaupten. Und in der hannoverschen Defensive soll er zusammen mit den nahezu gleichgroßen Kollegen Erik Schmidt und Mait Patrail den Hessen das Leben schwer machen.

Bürkle hat allerdings gerade im Rückraum viele Optionen – auch nach der Verletzung von Olafur Gudmundsson streiten sich sechs Spieler um die drei  Plätze. Daher weiß Szücs, dass er sich im Training zeigen muss. Er weiß, dass „Größe allein“ noch keinen guten Spieler macht. Patrail und Sven-Sören Christophersen sind starke Mitbewerber im eigenen Lager auf seiner Position.
Den Trainer freut die Konkurrenz. Er kann häufig wechseln, und Szücs und seine Kollegen haben in Pausen die Möglichkeit, Kraft zu tanken.

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