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Bad Schwartau ärgert die „Recken“ erneut

DHB-Pokal Bad Schwartau ärgert die „Recken“ erneut

Erste Runde im DHB-Pokal – und die TSV Hannover-Burgdorf musste erneut gegen den VfL Bad Schwartau aus der 2. Liga spielen. Und diesem Jahr ging es sogar in die Verlängerung. Wo sich die "Recken" dann allerdings klar mit 31:27 durchsetzen konnten.

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Zurück im Alltag: Morten Olsen (r.) von den „Recken“ wird hart bedrängt bei seinem Wurfversuch. Foto: König

Quelle: Felix Koenig

Hannover. Und täglich grüßt das Murmeltier … Dieser Filmtitel drängt sich bei den DHB-Pokalauftritten der TSV Hannover-Burgdorf auf. Zum zweiten Mal in Folge hieß der erste Kontrahent des Handball-Bundesligisten der VfL Bad Schwartau aus der 2. Liga. Und wie schon vor zwölf Monaten hatten die „Recken“ sehr viel Mühe mit dem Traditionsclub aus dem Lübecker Umland. Im August 2015 gewann die TSV beim Vorrundenturnier in Hildesheim sehr mühevoll mit 30:28, und am Sonnabend brauchten die Hannoveraner im Bad Schwartauer Schulzentrum an der Ludwig-Jahn-Straße sogar die Verlängerung, um sich schließlich mit 31:27 (25:25, 14:12) durchzusetzen.

Mit dem Erfolg über die Schleswig-Holsteiner war aber auch in diesem Jahr der kniffligste Teil des ersten Pflichtspielwochenendes absolviert. Das Endspiel des Pokalturniers in Bad Schwartau gewann die Mannschaft von Trainer Jens Bürkle gestern klar mit 38:24 (24:15) gegen den Dessau-Roßlauer HV und zog ins Achtelfinale ein. Am erfolgreichsten waren mit je sechs Toren die Routiniers Torge Johannsen und Sven Sören Christophersen. Geschont wurde Runar Karason, der Isländer hatte sich im Duell mit Bad Schwartau verletzt und wird heute noch eingehender ärztlich untersucht.

Und weil die TSV auch im Pokal nichts gegen ein bisschen Abwechslung hat, wünschten sich die Verantwortlichen für den Wettbewerb im nächsten Jahr vor allem einen anderen Auftaktgegner als die Bad Schwartauer. „Ich schätze Torge Greve als Trainer von Bad Schwartau sehr, möchte ihn aber zeitnah in einem Pflichtspiel nicht mehr sehen“, sagte Bürkle. Er regte auch an, den Pokalmodus zu überdenken. „Scheidet der Gastgeber schon in seinem ersten Spiel aus, flaut das Publikumsinteresse spürbar ab“, sagte der TSV-Coach

Der Favorit aus Hannover war zwar mit seinen drei Olympia-Helden Morten Olsen, Casper Ulrich Mortensen und Kai Häfner angetreten. Doch der Zweitligist startete besser und führte schnell mit 5:2, das erste TSV-Tor warf Lars Lehnhoff erst nach siebeneinhalb Minuten. Er war mit sechs Treffern bester Werfer.

Zwar wurde der Rückstand schon bis zur Pause in eine 14:12-Führung umgewandelt, doch dieses Zwischenresultat brachte keine Sicherheit ins hannoversche Spiel. Die 2. Hälfte glich einer Achterbahn. Auf eine 18:14-Führung der TSV (39. Minute) folgte ein 19:21-Rückstand (49.) und eine abermalige 25:23-Führung (56.). Bad Schwartau schaffte aber bis zur 60. Minute den Ausgleich, erst zwei Lehnhoff-Treffer in der Verlängerung brachten die „Recken“ endgültig auf die Siegerstraße.

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Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

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