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Lehnhoff und Mortensen wechseln sich ab

TSV Hannover-Burgdorf Lehnhoff und Mortensen wechseln sich ab

Der „Recken“-Routinier Lars Lehnhoff und der Däne Mortensen wechseln sich auf Linksaußen beim Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf ab. Auf das Duo wird es auch im Auswärtsspiel beim VfL Gummersbach am Sonnabend ankommen.

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Zusammen reiten klappt schon mal: Lars Lehnhoff und Casper Mortensen beim Hannover-96-Renntag.

Quelle: Petrow

Hannover. Konkurrenz belebt das Geschäft. „Wir sind ein gutes Team“, sagt Lars Lehnhoff über den Kollegen Casper Ulrich Mortensen. Beide spielen Linksaußen beim Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf und sind auch als Schützen bei Siebenmetern gefordert. Und auf das Duo wird es auch im Auswärtsspiel beim VfL Gummersbach am Sonnabend (19 Uhr) ankommen.

Für Lehnhoff, den dienstältesten „Recken“-Profi, ist es eine neue Situation. „Sechs Jahre habe ich auf links fast immer durchgespielt“, sagt der 29-Jährige, der schon 2005 mit der TSV in die 2. Liga aufstieg. Wenn der flinke Dauerläufer einmal erschöpft war, dann durften kurzfristig Nachwuchskräfte aufs Parkett. Mortensen ist aber dänischer Nationalspieler und in der 1. Liga etabliert. „Wir teilen uns die Einsatzzeiten - eine Viertelstunde pro Halbzeit“, sagt Lehnhoff.

Sein Mitbewerber auf Linksaußen war in der Winterpause nach Hannover gekommen, weil sein damaliger Arbeitgeber HSV Hamburg infolge einer Insolvenz den Bundesliga-Spielbetrieb eingestellt hatte. Die damalige Verpflichtung half auch den „Recken“, weil Lehnhoff zu jener Zeit verletzt pausieren musste. Und der Vize-Kapitän der „Recken“, längst wieder in Bestform, spricht über die Vorzüge der Doppelbesetzung: „Wir haben mehr Erholung. Für die Mannschaft ist es ein Schritt nach vorn.“

Es ist Standard in der Bundesliga, dass die besseren Mannschaften jede Position mit zwei starken Profis besetzt haben. Insofern ist es konsequent, dass die „Recken“ Mortensen auch für die nächste Saison verpflichtet haben. Mit identischem Kader, zu dem der Balinger Fabian Böhm im Sommer dazustoßen wird, unternimmt die TSV den nächsten Schritt, um sich in der ersten Tabellenhälfte zu etablieren.

Lehnhoff und seine Kollegen haben aber auch die aktuelle Saison noch nicht abgehakt. „Jetzt kommen Spiele, die wir gewinnen wollen, um noch etwas nach oben zu klettern.“ Außer der Gummersbach-Partie bestreitet der Tabellen-Achte noch vier weitere Begegnungen. Allerdings steht seit dem Pokalsieg des SC Magdeburg fest, dass Platz 5 erreicht werden muss, um in der nächsten Saison im Europacup spielen zu dürfen. Dieses Ziel können die Hannoveraner aus eigener Kraft nicht mehr schaffen.

Das internationale Geschäft wäre aber angesichts des langen Abstiegskampfes in der Vorsaison eine unverhoffte Zugabe gewesen. Lehnhoff und die Kollegen haben fest den Platz unter den Top Ten im Visier, den Geschäftsführer Benjamin Chatton gefordert hat. Um dorthin zu gelangen, gilt die Konzentration dem jeweils anstehenden Spiel. Lehnhoff verspricht: „Gummersbach liegt mir, dort habe ich mal drei Tore in 51 Sekunden geworfen.“

Es läuft beim „Recken“-Routinier, den Beweis trat er auch im fremden Metier an. Lehnhoff gewann am Sonntag die Minitraber-Einlage auf der Neuen Bult mit einem fulminanten Endspurt. Auf den 2. Platz verwies er - Casper Ulrich Mortensen.

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Endstand 30:31
Casper Ulrich Mortensen warf am Sonnabend die meisten Tore für die TSV.

Die Recken haben am Sonnabend mit nur einem Tor gegen den VfL Gummersbach verloren. Die Burgdorfer verspielten nach der Pause ihren Vorsprung von 17:14 aus der ersten Halbzeit und verloren letztendlich knapp gegen die Gummersbacher. Die TSV bestreitet bis zum Saisonende noch vier weitere Begegnungen.

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