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Olsen beißt sich weiter durch

TSV Hannover-Burgdorf Olsen beißt sich weiter durch

Die TSV Hannover-Burgdorf tritt am Sonnabend beim ThSV Eisenach an. In der Partie der Handball-Bundesliga wird sich Morten Olsen wieder einmal durchbeißen müssen. Der dänische Profi hat noch immer Schmerzen in seiner Schulter: "Ich hoffe, dass ich im Spiel nichts merke."

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Die Nummer 34 bei den "Recken": Morten Olsen.

Quelle: Sielski

Hannover. Der Körper muss mitspielen. Diese eigentlich simple Sportlerweisheit beschreibt dennoch sehr gut, was bei Morten Olsen zurzeit nicht hundertprozentig klappt. Der dänische Profi, der beim Handball-Bundesligisten TSV Hanover-Burgdorf auf der mittleren Position im Rückraum spielt, sagt zwar: „Es wird immer besser mit der Schulter, ich hoffe, dass ich im Spiel in Eisenach nichts merke.“ Aber im täglichen Training verspürt der 31-Jährige nach wie vor Schmerzen. Immerhin: Das Knie, in dem er vor sechs Wochen einen Innenbandriss erlitten hatte, bereitet keine Probleme.

„Ich bin nicht zu 100 Prozent fit“, sagt Olsen. Dennoch wird er am Sonnabend beim ThSV Eisenach (Anwurf ist um 19 Uhr) gebraucht, damit es mit dem zweiten Auswärtssieg in dieser Saison klappt. Er kann mit seiner Erfahrung Ruhe in die Angriffe bringen und vor allem mit seiner Kreativität den Gegner aus dem Konzept bringen.

Zudem hat Trainer Jens Bürkle derzeit kaum Alternativen für den Dänen. Csaba Szücs, auf den der TSV-Coach große Stücke hält, fällt bis zum Ende des Jahres mit einem Bänderriss im Sprunggelenk aus. Rückraum Mitte kann auch Sven-Sören Christophersen spielen. Doch der 30-Jährige hat nach der Hüftoperation in der Vorsaison bisher nicht zu früherer Durchschlagskraft gefunden. Dasselbe gilt auch für den Esten Mait Patrail, der nach einer Schulteroperation häufiger in der Abwehr als im Angriff eingesetzt wird.

Olsen will sich in Eisenach aber auch durchbeißen, um einem persönlichen Traum näherzukommen - der Europameisterschaft 2016 in Polen. „Ich habe bisher noch kein großes Turnier mitgemacht“, sagt der Däne. Im vorigen Winter stand er bereits im dänischen Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Katar. Doch aus einem Einsatz im Emirat wurde nichts: „Ich habe mir vorher das Nasenbein gebrochen.“

Schmidt und Häfner dabei: Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat seinen vorläufigen Kader für die Europameisterschaft benannt. 28 Profis dürfen sich Hoffnung auf eine EM-Teilnahme machen, dazu gehören auch Erik Schmidt und Kai Häfner von der TSV Hannover-Burgdorf. Am 15. Januar muss Sigurdsson einen 16er-Kader für das Turnier benennen.

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