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Folgt jetzt der goldene Oktober?

TSV Hannover-Burgdorf Folgt jetzt der goldene Oktober?

Die Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf wollen in den kommenden Spielen fleißig punkten - am besten schon beim nächsten Spiel in Balingen. Damit der goldene Oktober kein Traum bleibt, muss die TSV aber vor allem im Angriff mit mehr Tempo agieren. 

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Erwartet jetzt Siege: „Recken“-Trainer Jens Bürkle. 

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Das Duell mit der MT Melsungen (24:24) am Sonnabend hat Spuren hinterlassen beim Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf. „Einigen Spielern zwickt es doch hier und da“, sagte Trainer Jens Bürkle. Aber er rechnet nicht damit, dass die aktuellen Blessuren zu längerfristigen Pausen führen werden. Einen möglichst vollzähligen Kader brauchen die Hannoveraner auch, um die Prognose von Geschäftsführer Benjamin Chatton zu erfüllen. „Es folgen Partien, in denen wir nach Papierform als Favorit gesehen werden“, sagte der 34-Jährige. „Wir wollen diese Rolle annehmen und im besten Fall einen goldenen Oktober einleiten, um so in der Tabelle vom 12. Platz etwas nach oben klettern zu können.“

Auch Bürkle erwartet zumindest in Balingen/Weilstetten am Sonnabend und eine Woche später gegen Leipzig Siege von seiner Mannschaft. „Beide werden in der Tabelle hinter uns erwartet“, sagte er. Mit der bisherigen Ausbeute von sechs Punkten aus sieben Spielen gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte ist der Coach im Prinzip zufrieden. „Die Niederlage in Wetzlar hätte nicht sein müssen, aber die haben ja auch schon neun Zähler“, sagte er.

Damit es mit dem goldenen Oktober klappt, muss die TSV die folgenden Aufgaben lösen.

Auswärtsspiel bei HBW Balingen/Weil- stetten (3. Oktober): Die Württemberger haben nur zwei Punkte auf ihrem Konto und belegen als 16. einen Abstiegsplatz. Den bisher einzigen Saisonsieg gab es gegen den aktuellen Letzten TuS Nettelstedt-Lübbecke. Eigentlich bietet diese Partie eine vortreffliche Chance für die TSV, den ersten Auswärtssieg seit dem 23. Dezember 2014 einzufahren. Doch diese Partie hat Brisanz, weil Bürkle als Spieler und Chatton als Geschäftsführer in Balingen aktiv waren.

Heimspiel gegen SC DHfK Leipzig (10. Oktober): Die Sachsen sind der stärkste Aufsteiger seit Jahren. Sie feierten Heimsiege über den HSV Hamburg und den SC Magdeburg und punkteten am Sonnabend erstmals auswärts - in Gummersbach (23:23). Allerdings zeigte Mitaufsteiger Stuttgart bei seinem 28:26-Sieg die Grenzen der Leipziger auf.

Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin (18. Oktober): Die Hauptstädter sind die härteste Nuss, die die TSV knacken muss. Sie sind Vereinsweltmeister durch Erfolge über KC Veszprem und FC Barcelona und haben als Ligafünfter erst drei Minuspunkte. Doch die Hannoveraner fahren gern nach Berlin, sie gewannen dort schon zweimal.

Heimspiel gegen den VfL Gummersbach (24. Oktober): Der Traditionsclub hat eine „junge gute Mannschaft“, sagte Bürkle. Mit bisher 7:5 Punkten liegt der VfL drei Ränge besser als die Hannoveraner. Allerdings bieten die Bergischen schwankende Leistungen: Einer deutlichen 21:30-Heimschlappe gegen den HSV folgte ein verblüffender 27:23-Erfolg in Melsungen.

Heimspiel gegen MT Melsungen im DHB-Pokal-Achtelfinale (28. Oktober): Die Nordhessen waren beim 24:24 am Sonnabend am Rand einer Niederlage. Trainer Michael Roth sah keine gute Leistung seines Teams, das mehr durch Härte als durch Spielfreude auffiel. Wenn die TSV in diesem Pokalduell auch die letzten zehn Minuten die Konzentration behält, dann ist gegen den aktuellen Tabellenzweiten auch der volle Erfolg möglich.

Fazit: Der goldene Oktober muss kein Traum bleiben, wenn die TSV vor allem im Angriff mit mehr Tempo agiert, wie der Trainer es fordert. In den Heimspielen hilft zudem der „achte Mann“, die hannoverschen Fans. Deshalb sind drei Erfolge in der Liga und im Pokal in Reichweite. In Balingen ist Bürkles Team klarer Favorit, es muss aber einen kühlen Kopf in der hitzigen Atmosphäre behalten. Nur in Berlin befindet sich die TSV in der Außenseiterrolle.

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