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"Recken“-Talent Dominik Kalafut streckt sich

TSV Hannover-Burgdorf "Recken“-Talent Dominik Kalafut streckt sich

Die „Recken“ setzen auch am Sonnabend in Wetzlar auf Dominik Kalafut. Trainer Bürkle schätzt den Spieler, der immer mehr Spielanteile im Handball-Bundesligateam der TSV Hannover-Burgdorf hat.

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„Ich wollte dem Trainer zeigen, dass er mir zu Recht das Vertrauen geschenkt hat“: „Recken“-Talent Dominik Kalafut beim Torwurf. Foto: Petrow

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Hannover. Ein „Recken“-Talent mausert sich. Dominik Kalafut hat immer mehr Spielanteile im Handball-Bundesligateam der TSV Hannover-Burgdorf. Er wird einbezogen von Trainer Jens Bürkle, der sehr viel Flexibilität von seinen Spielern erwartet und verlangt. Da wird jede Gelegenheit zur taktischen Schulung genutzt. Und wenn es nur ein paar Minuten bis zur Beginn einer Pressekonferenz sind.

So wie am Donnerstag: Bürkle platzierte sich auf dem Podium neben seinem Nachwuchsspieler und fragte ihn Spielsysteme ab. Kam die Antwort nicht zufriedenstellend, malte der Coach das Gewünschte auf und erklärte zusätzlich. Es war ein intensives Frage-Antwort-Spiel, und Kalafut schien froh zu sein, als die Pressekonferenz endlich anfing.

Zunächst ging es um die Partie morgen bei der HSG Wetzlar (19 Uhr), aber dann stand das TSV-Talent im Mittelpunkt, das zuletzt bei der Heimpleite der „Recken“ gegen HBW Balingen sogar in der Startsieben aufgelaufen war. Dabei lief es für das 21-jährige Schwergewicht (1,94 Meter lang, 116 Kilogramm) jedoch nicht wie erhofft. „Ich wollte dem Trainer zeigen, dass er mir zu Recht das Vertrauen geschenkt hat. Das ist mit leider nicht gelungen“, sagt Kalafut.

Dass der talentierte Kreisläufer dennoch auf einem sehr guten Weg, bestätigte sein Coach. „Ich bin froh, dass ich Dominik habe. Er hat eine super Entwicklung genommen, hat vom Beginn der Vorbereitung bis zum Ende der Hinrunde einen riesigen Sprung und auch fantastische Spiele gemacht“, sagt Bürkle. Jetzt, allerdings, fügte der 36-Jährige hinzu, sei Kalafut in ein kleines Loch gefallen, mache ein, zwei Sachen nicht mehr so konsequent wie zuvor. „Er hat ein paar Dinge, an denen er arbeiten muss, ein wenig schleifen lassen“, sagt Bürkle. Kalafut nickt zustimmend. Es geht hauptsächlich um die Abwehrarbeit.

„Ich bin aber guter Dinge, dass er schnell wieder in die Spur kommt. Das ist für einen jungen Spieler gar nicht so leicht, Woche für Woche die Leistung auf einem so hohen Niveau zu bringen. Das Potenzial dafür hat er auf jeden Fall“, sagt Bürkle.

Das kann er bereits morgen wieder beweisen. Und in welchem Team? Bei der Frage nach Springe (dort spielt die TSV-Reserve) oder Wetzlar, zuckte Kalafut mit den Schultern. Die Antwort gab sein Trainer. „Wetzlar natürlich“, sagt Bürkle. Der Nachwuchsspieler ist schließlich auf einem guten Weg - und darum dürfte er seinen Vertrag bei der TSV, der im Sommer ausläuft, auch schon bald verlängern.

Von Jörg Grußendorf

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