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Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Erleichterung nach Spielschluss Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

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Fabian Boehm (20, TSV Hannover-Burgdorf) jubelt nach seinem Tor.

Quelle: Sielski

Hannover. Mit 29:28 (15:15) setzten sich die Hannoveraner hauchdünn gegen den Tabellenletzten durch und tanzten nach Spielschluss mehr erleichtert als ausgelassen auf dem Parkett der Swiss-Life-Hall. Dabei hatte es an Warnungen vor den Coburgern nicht gefehlt. Trainer Jens Bürkle hob hervor, dass die Franken viele „erstligaerfahrene Spieler in ihren Reihen“ haben. Und Rückraumspieler Kai Häfner meinte ebenfalls, dass die ePartie kein Selbstläufer werde. Schoebekoladentage wie beim 37:22-Erfolg beim SC Magdeburg können die „Recken“ eben nicht beliebig oft wiederholen.

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

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Der gestrige Heimauftritt vor 3720 Besuchern lief schon zäh an. Dreieinhalb Minuten dauerte es, ehe Lars Lehnhoff das erste Tor für den Gastgeber erzielt hatte, Da führten die Franken schon mit 2:0, und sie hielten fast bis zum Pausenzeichen nach 30 Minuten mit. Die TSV-Profis kamen schwer in die Begegnung, verspielten einen 6:4-Vorsprung und gerieten nach 21 Minuten noch einmal mit 10:12 in Rückstand. Dann aber hatte der Tabellenletzte eine Durststrecke von knapp zehn Minuten ohne Torerfolg. Das nutzten die Gastgeber zur 15:13-Pausenführung.

Doch mag die erste Hälfte wenig spektakulär aus sportlicher Sicht gewesen sein, in der Puuse gab es einen unvergesslichen Moment für Zuschauerin Natalia. Sie empfing auf dem Parkett einen Heiratsantrag ihres Freundes ganz romantisch mit Kniefall und einem Strauß roter Rosen.

Natalias Freudentränen folgte das Augenreiben des Publikums: Die Coburger blieben im Spiel und glichen nach 35 Minuten zum 16:16 aus. Dass die TSV dennoch wieder in die Vorhand kam, war vor allem Timo Kasteninig, Lars Lehnhoff und Fabian Böhm zu verdanken. Und auch Torwart Martin Ziemer zeigte seine Paraden zur rechten Zeit.

Eine knappe Viertelstunde vor Schluss war das Duell beim Stand von 22:20 allerdings noch lange nicht entschieden.

Im Gegenteil: In der Schlussviertelstunde erkämpfte sich der HSC noch zweimal eine Führung. Doch der überragende Kastening behielt die Nerven und sicherte mit dem 29:28 eine Minute vor Schluss den vierten „Recken“-Sieg in Folge.

Tore für die TSV Hannover-Burgdorf: Kastening (10), Böhm (5), Lehnhoff (5/davon 1 Siebenmeter), Häfner, Olsen (je 3), Kalafut (2), Christophersen – Zuschauer: 3720 Zeitstrafen: Hannover 6, Coburg 5 – Nächstes Spiel: Rhein-Neckar Löwen - TSV Hannover-Burgdorf (Sbd., 19 Uhr).

Zukunftsplanung der "Recken"

Offiziell geben sich die Verantwortlichen der TSV Hannover-Burgdorf bescheiden. Das Saisonziel in der Handball-Bundesliga bleibt der Top-Ten-Platz.

Dabei zeigen die Zukunftsplanungen der „Recken“ mittlerweile deutlich, dass sie mittelfristig das obere Tabellendrittel ins Visier nehmen. Im November unterschrieb zunächst der Russe Pawel Atman einen Dreijahresvertrag bei der TSV, beginnend in der Saison 2017/2018. „Es ist weiterhin keine Selbstverständlichkeit, dass sich Spieler mit internationaler Vita für den Standort Hannover entscheiden“, sagte TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton anlässlich der geglückten Verpflichtung des Handballers vom Champions-League-Starter HC Brest. „Wir freuen uns, dass wir Pawel von unserem Projekt überzeugen konnten.“

Mittlerweile sind weitere Handball-Asse offenbar der Ansicht, dass in Hannover der Trend nach oben geht. Am Donnerstag verkündeten die „Recken“, dass der deutsche Nationalspieler Evgni Pevnov vom VfL Gummersbach nach Hannover wechselt. Der Kreisläufer soll eine Lücke schließen, die Europameister Erik Schmidt (ab nächstem Juli bei Füchse Berlin) hinterlässt. Und am Wochenende spekulierten kroatische Medien über die nächste Verstärkung. Sie brachten Ilja Brozovic, einen 25-jährigen Kreisläufer, mit den „Recken“ in Verbindung. Der kroatische Nationalspieler steht bis zum Saisonende beim THW Kiel unter Vertrag, hat auf seiner Position aber starke klubinterne Konkurrenz. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Brozovic eine neue Herausforderung sucht. ,Chatton wiegelte allerdings am Sonntag bezüglich des TSV-Interesses noch ab. „Was sollen wir mit noch einem Kreisläufer?“, fragte er.

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Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

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