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Fan-Welle erreicht den Rheinfall

TSV feiert Europapokal-Premiere Fan-Welle erreicht den Rheinfall

Die Spannung vor dem Europapokal-Debüt der TSV Hannover-Burgdorf steigt. Rund 200 Fans haben die "Recken" zum Auswärtsspiel in Schaffhausen begleitet und wollen ab 19.30 Uhr live dabei sein, wenn der TSV um den Einzug in die nächste Runde des EHF-Pokals kämpft.

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„Wir wollen ein Zeichen setzen“: Anhänger der TSV Hannover-Burgdorf haben beim Europapokalspiel in Schaffhausen nicht nur sportliche Ziele.

Quelle: Florian Petrow

Schaffhausen. Kaum etwas in den engen Gassen der Schweizer Kleinstadt hat am Freitag darauf hingedeutet, dass heute ein Sportereignis auf europäischer Ebene ansteht. Keine Menschenmassen in Grün und Weiß – den Farben der TSV Hannover-Burgdorf, die am Sonnabend bei den Kadetten Schaffhausen antritt – waren auszumachen. Dabei ist die Zahl der Fans, die den Handballern aus Niedersachsen bei deren Europapokal-Debüt im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zum 
EHF-Pokal den Rücken stärken wollen, für Burgdorfer Verhältnisse beträchtlich.

Der vom Klub auf die Reise geschickte Fanbus, der am Sonnabendmorgen gen Süden startete, war ruck, zuck ausverkauft, und viele TSV-Anhänger machten sich zudem mit dem eigenen Auto, dem Zug und per Flugzeug auf den Weg – viel mehr als 200 Hannoveraner dürften es jedoch nicht werden. Kein Vergleich etwa mit der „Völkerwanderung“ von 96-Anhängern in der Fußball-Europa-League vor zwei Jahren zum Spiel in Kopenhagen!

Zu den Ersten, die in Schaffhausen ankamen, gehörte Thomas Jachert. Der Vorsitzende des Fanklubs „Grüne Welle“ war gemeinsam mit zehn seiner Trommler am Freitag bereits um 6 Uhr in drei Pkw auf der Autobahn Richtung Schweiz unterwegs, mit dem Wetterbericht aus dem Autoradio als ständigem Begleiter. Schließlich war für den Süden Deutschlands Schneefall angesagt worden. Und einen Ausrutscher wollten die Fans bei der Anreise genauso wenig erleben wie heute Abend in der BBC-Arena, der Sporthalle von Schaffhausen.

Erfolgreiche Europapokal-Premiere der TSV-Handballer: In Schaffhausen erleben 200 mitgereiste Anhänger ein packendes Unentschie

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Die Sorgen waren zum Glück unbegründet, sodass das Tageslicht für die Reisegruppe sogar noch für einen kurzen Abstecher zum Rheinfall reichte. „Wir wollen ein Zeichen setzen“, sagt der Fanklub-Chef, der seine Gruppe als „integralen Bestandteil“ der Mannschaft bezeichnet, über die weite Reise. Aufgrund der aktuellen Situation mit vielen verletzten TSV-Profis sei ein größerer Einsatz auch der Fans nötig. Immerhin können die Trommler aus Burgdorf mit internationaler Erfahrung aufwarten: Aufgrund einer Fanfreundschaft mit Anhängern der Berliner Füchse waren sie schon bei Champions-League-Partien in Madrid und Berlin im Einsatz.

Der erste Abstecher in die Schweiz endete für Jachert und Co. mit Einbruch der Dämmerung: Nach der Stippvisite am Rheinfall ging es sogleich zurück nach Deutschland. Anders als die Burgdorfer Mannschaft, die sich im Hotel Hohberg im Schaffhauser Vorort Herblingen direkt in der BBC-Arena einquartiert hat, haben sich die Mitglieder der „Grünen Welle“ eine Unterkunft gleich hinter der Grenze in Konstanz besorgt. Es sei schwierig gewesen, in Schaffhausen ausreichend Plätze in einem Hotel zu finden, sagt Jachert.

Andere haben kurzfristiger geplant und reisen – wie die Delegation um 
TSV-Gesellschafter Hanno Staab – erst am Spieltag an. So beherrschte am Freitag an einem trüben Wintertag die Farbe Grau das Bild in der Innenstadt von Schaffhausen. Grün und Weiß – Fehlanzeige! Dass auch bei den Einheimischen die Vorfreude verhalten ausfällt, passt dazu. Die Hälfte der 3200 Tickets war am Freitag noch zu haben. Jachert und seinen Trommlern kann das heute Abend beim Anfeuern nur recht sein.

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TSV Hannover-Burgdorf
In Europapokal-Stimmung: TSV-Trainer Christopher Nordmeyer (links) und Geschäftsführer Benjamin Chatton mit einem Fanschal zur internationalen Premiere der Burgdorfer.

Ein bisschen war es, als wenn die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf die Abreise zum EHF-Pokalspiel bei den Kadetten Schaffhausen nicht erwarten konnten. Zur Pressekonferenz hatte der Verein am Donnerstag bereits zum Flughafen in Langenhagen geladen – quasi in Sichtweite zu dem Transportmittel in die Schweiz.

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