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TSV Hannover-Burgdorf Auf nach Europa

Ein bisschen war es, als wenn die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf die Abreise zum EHF-Pokalspiel bei den Kadetten Schaffhausen nicht erwarten konnten. Zur Pressekonferenz hatte der Verein am Donnerstag bereits zum Flughafen in Langenhagen geladen – quasi in Sichtweite zu dem Transportmittel in die Schweiz.

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In Europapokal-Stimmung: TSV-Trainer Christopher Nordmeyer (links) und Geschäftsführer Benjamin Chatton mit einem Fanschal zur internationalen Premiere der Burgdorfer.

Quelle: Petrow

Langenhagen. Deutlich zu spüren war die gespannte Unruhe vor dem morgigen Hinspiel (19.30 Uhr) bei Geschäftsführer Benjamin Chatton und den Vertretern der Mannschaft. Trainer Christopher Nordmeyer versuchte das allerdings zu überspielen. „Für mich ist dieses Spiel überhaupt nichts Besonderes“, sagte er. „Es ergeben sich für mich keine Emotionen. Die möchte ich mir für später aufsparen.“ Und das sollen, wenn möglich, Glücksgefühle sein, denn – so ahnt der Coach: „Ich glaube, dass es nicht einfacher wird, wenn man das erste Spiel verliert.“ Das Rückspiel ist eine Woche später in der Swiss-Life-Hall angesetzt.

Nordmeyer sieht im überraschend knappen Heimsieg der Füchse Berlin gegen Meschkow Brest (22:20) vom Mittwochabend ein mahnendes Beispiel. „Im internationalen Vergleich müssen wir mental top drauf sein“, sagt er. Sorge über eine mangelnde Einstellung seiner Spieler braucht er allem Anschein nach aber nicht zu haben. „Jeder von uns ist heiß darauf, international zu spielen – und das auch mehr als nur zwei Spiele“, sagt Rückraumspieler Jan Fiete Buschmann.

Interessant wird es auch mit Blick auf die Personalplanung beider Teams. Die Gastgeber hatten nach dem Ausfall von Kreisläufer Thomas Heer sogar kurzfristig Ko-Trainer Markus Krauthoff auf die Spielerliste setzen lassen. Auch Ruben Schelbert und Spielmacher Peter Kukucka fehlten in den vergangenen drei Partien. Für Nordmeyer, der vor allem Kukucka im Spiel der Kadetten für kaum ersetzbar hält, könnte das eine reine Vorsichtsmaßnahme sein, um den Slowaken morgen einsetzen zu können.

Vielleicht ist es aber auch ausgleichende Gerechtigkeit, denn außer den langzeitverletzten Torge Johannsen und Tamás Mocsai bangen die Burgdorfer um den Einsatz von Juan Andreu, Gustav Rydergard und Csaba Szücs. „Bei Juan sieht es ganz gut aus, und ich erwarte, dass Gustav auf die Zähne beißt, wenn es darauf ankommt. Aber wir brauchen auch die Freigabe der Ärzte“, sagt Nordmeyer. 

Der Tross der Burgdorfer, der nach Schaffhausen fliegt, wird deshalb recht groß sein. Außer dem ebenfalls verletzten Frederic Repke und Mocsai fliegen alle Profis inklusive Standby-Zugang Mario Clößner mit in die Schweiz, auch die Nachwuchsspieler Hendrik Pollex, Timo Kastening und Julius Hinz sind dabei. Nach dem letzten Training heute Nachmittag wird entschieden, wer auflaufen kann.

In der neuen BBC-Arena, die mit 1600 Zuschauern bislang nur halb gefüllt ist, werden morgen auch zwischen 100 und 200 Fans aus Hannover sein und ihrem Team den Rücken stärken. Unruhe und Nervosität sind dann auch bald vergessen, wie Buschmann meint: „Spätestens mit dem Anpfiff ist das vorbei.“

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