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"Recken" feiern fünften Sieg in Serie

32:27 gegen Balingen/Weilstetten "Recken" feiern fünften Sieg in Serie

Die TSV Hannover-Burgdorf hat ihre Siegesserie auch beim Umzug in die große Tui-Arena fortgesetzt. Der Handball-Bundesligist gewann am Sonntag gegen HBW Balingen/Weilstetten mit 32:27 (16:15). 9320 Zuschauer sahen den fünften Saisonsieg in Serie.

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Ausgelassene Freud: Die TSV-Spieler nach dem Sieg in der Tui-Arena.

Quelle: Sielski

Hannover. „Niedersachsens größte Handballparty“ hatte der Hallensprecher in der Tui-Arena versprochen und beschworen. 9320 Zuschauer wollten ein verlängertes Weihnachtsfest mit der TSV Hannover-Burgdorf in der Handball-Bundesliga erleben. Vier Siege der „Recken“ im bisher „goldenen Dezember“ hatten Appetit geweckt.

Doch ehe die La Ola nach dem fünften Erfolg der hannoverschen Handballer in Serie durch die Halle schwappte, hatte der Gastgeber beim 32:27 (16:15) über HBW Balingen-Weilstetten weitaus mehr ackern müssen, als er es zuvor erwartet hatte. Die Gäste hatten 45 Minuten auch ihre Freude in der Arena und ließen TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton kräftig zittern. Sie wollten dem früher bei HBW tätigen „Recken“-Chef und seinem Personal die Punkte keinesfalls hübsch dekoriert mit Schleifchen präsentieren.

Die TSV Burgdorf hat am Sonntagabend in der gut gefüllten Tui Arena den Fans einen Grund zum Feiern geliefert. Die Recken besiegten den HBW Balingen-Wettstetten mit 37:27.

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Es war in mancherlei Hinsicht eine ungewöhnliche erste Halbzeit. Das Publikum in der prall gefüllten Tui-Arena unterstützte die Heimmannschaft nach Kräften. Und auch die Begleitmusik tönte lauter als in der Swiss-Life-Hall, der etatmäßigen hannoverschen Spielstätte.

Doch von der ungewohnten Atmosphäre ließen sich die Gäste offenbar weniger beeindrucken als die „Recken“. Eine frühe 3:1-Führung gab dem Gastgeber keine Sicherheit, auch weil die Balinger mit dem Aufwind eines Heimerfolges über Lemgo am Mitttwoch ihre Chance nutzen wollten. Die Schwaben brauchen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, TSV-Trainer Jens Bürkle hatte zuvor gewarnt, wie kampfstark die Profis seines früheren Clubs auftreten können.

Und die Gäste hielten in den ersten 30 Minuten bemerkenswert gut mit. Sie gingen mehrfach in Führung, nach 17 Minuten hieß es sogar 11:9 für die Gäste. Martin Ziemer im Tor der Hannoveraner hielt kaum einen Ball, auch weil seine Vorderleute keinen Zugriff auf die Balinger Angreifer bekamen. Die hannoversche Nummer 1, auch mit HBW-Vergangenheit, überließ Malte Semisch den Platz im Kasten. Der junge Keeper machte es besser, auch weil die „Recken“ in der Abwehr allmählich stärker wurden.

Vorn sorgten Morten Olsen und insbesondere Kai Häfner, ein weiterer früherer Balinger, mit wichtigen Treffern dafür, dass es zur Pause wenigstens einen hauchdünnen 16:15-Vorsprung gab. Die TSV-Spieler nahmen in der Schlussphase der ersten 30 Minuten auch die Unterstützung der Zuschauer auf, die stehend skandierten.

Es blieb auch nach dem Wechsel überraschenderweise spannend. Die Gastgeber konnten sich nicht absetzen. Im Gegenteil: Eine Viertelstunde vor dem Ende stand es 24:24. Es war absolut offen, wessen Party hier zu feiern ist.

Fünf Minuten reichten aber, um diese Frage zu klären. Die TSV erkämpfte sich einen 29:24-Vorsprung nach 52 Minuten, weil Semisch sein Tor sauber hielt in dieser Phase und die TSV im Angriff konzentriert agierte. Das Publikum nahm wieder Fahrt auf. Die letzten Minuten wurde stehend gesungen. Die Party nahm Fahrt auf, nach dem Schlusspfiff gab es auf dem Parkett viel Beifall, hoch gereckte Arme und auch manches Tänzchen. Viele werden im nächsten Jahr Appetit auf noch mehr Handball bekommen haben.

Tore für die TSV Hannover-Burgdorf:  Häfner (7), Lehnhoff (6/davon 3 Siebenmeter), Olsen, Patrrail (je 4), Christophersen, Hykkerud (je 3), Schmidt, Kastening (je 2), Hinz

Zeitstrafen:  Hannover 2, Balingen 2 

Nächstes Spiel:  TuS Nettelstedt-Lübbecke - TSV Hannover-Burgdorf (13. 2., 19 Uhr).

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