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Recken weiter Spitzenreiter nach Sieg gegen Erlangen

Handball-Bundesliga Recken weiter Spitzenreiter nach Sieg gegen Erlangen

Geduld zahlt sich aus: Die TSV Hannover-Burgdorf feierte am Donnerstagabend den bisher wichtigsten Saisonsieg in der Handball-Bundesliga. 25:19 (11:11) hieß es nach 60 zähen Minuten gegen den HC Erlangen. 

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Im Anflug: Fabian Böhm gegen Skof Gorazd.

Quelle: Petrow

Hannover. Die Recken wurden damit der Favoritenrolle gerecht, auch wenn sie viel Zeit brauchten, um die Kontrolle  über die Begegnung zu erringen. Einen wesentlichen Anteil an diesem Pflichtsieg gegen den Zwölften hatte Kapitän Kai Häfner mit acht Toren. Die Recken gehen nun als Tabellenführer in die drei schweren Duelle mit den Rhein-Neckar Löwen, MT Melsungen und Füchse Berlin im Oktober.

Im Tor der Hannoveraner begann nicht wie in den vorangegangenen Partien Malte Semisch, sondern der erfahrene Martin Ziemer. Der 34-Jährige war gegen Magdeburg und in Leipzig erst im Lauf der Spiele gekommen, hatte dann aber seine Klasse unter Beweis gestellt. Ziemer hatte in einer zähen Startphase aber wenig zu tun gegen die bedächtig und fast behäbig angreifenden Gäste, bei deren Angriffen die Schiedsrichter häufig Zeitspiel anzeigten. Doch auch die Recken brauchten vor 2804 Zuschauern einen längeren Anlauf in der Offensive. Casper Mortensen verwarf einen Siebenmeter, den ersten Treffer für die Hallenherren erzielte Morten Olsen zum 1:1 nach fünfeinhalb Minuten.

Es waren die kämpferischen Momente von Kai Häfner und Fabian Böhm, die der TSV in einer  ausgeglichenen Begegnung zählbare Erfolge brachten. Erlangen verschleppte weiterhin konsequent das Tempo, leistete sich aber diverse Abspielfehler. Auf der anderen Seite vergab aber Runar Karason den nächsten Siebenmeter für die Recken und verpasste es nach gut 20 Minuten, sein Team erstmals mit zwei Toren in die Vorhand zu bringen.

Bilder vom Spiel der TSV Hannover-Burgdorf gegen den HC Erlangen.

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Im Tor hatte derweil Semisch Ziemer abgelöst, obwohl der Routinier eine unspektakuläre Leistung ohne große Fehler geboten hatte. Der Jüngere im Tor war bei den  beiden letzten Gästeangriffen in der ersten Halbzeit auf dem Posten. Doch die Recken-Offensive agierte auch nicht fehlerfrei und setzte auch nicht die Trainer-Forderung nach „mehr Tempo“ um. So war die Torausbeute nach 30 Minuten auf beiden Seiten mäßig, das Ergebnis von 11:11 leistungsgerecht.

Schwung in die Swiss-Life-Hall brachte eine Zuschauerin mit einer flotten Tanzeinlage vor ihrem Tribünenplatz während der Pause – als Anregung für  beide Teams? Auch die Bekanntgabe der Gummersbacher Pausenführung gegen die Füchse Berlin sollte insbesondere den Gastgeber motivieren. Doch Tempo nahmen die Erlanger auf, die mit einem Konter den ersten Treffer in der zweiten Hälfte erzielten. Die Recken mühten sich mit bescheidenem Ertrag, selbst der dritte Siebenmeter wurde erneut verworfen – von Mortensen. Der Däne brachte aber nach 37 Minuten die Besucher in Stimmung, nach einem Konter hatte er das 14:12 geworfen. Die TSV lag erstmals mit zwei Toren in Führung.

Es begann – mit einer kleinen Delle zum 14:14 – die effektivste und beste Phase im Recken-Spiel. Bis zur 47. Minute hatten sie eine 19:14-Führung herausgearbeitet. Die Defensive ließ die Gäste kaum noch zu einem Erfolgserlebnis kommen – und kamen die Franken einmal durch, parierte Semisch. Und die Angriffe wurden jetzt druckvoller vorgetragen. In deren Gästeabwehr taten sich Lücken auf. Diese Führung konnten die Recken sogar noch ausbauen. Den Schlusspunkt zum 25:19 setzte Nachwuchsmann Niklas Diebel. Und anschließend feierten die Fans den vierten Saisonerfolg in der Recken-Festung mit Rufen: „Spitzenreiter, Spitzenreiter.“

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9. Oktober 2017 - Frerk Schenker in Allgemein

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