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"Recken" verpassen Heimsieg gegen Magdeburg

Handball-Bundesliga "Recken" verpassen Heimsieg gegen Magdeburg

Die Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf haben ihren ersten Heimsieg nach der Winterpause verpasst. Gegen den SC Magdeburg kamen die "Recken" am Mittwochabend nicht über ein Unentschieden hinaus. In der ausverkauften Swiss Life Hall erzielte Kai Häfner wenige Sekunden vor Schluss das Tor zum 31:31.

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Europameister im Einsatz: TSV-Profi Erik Schmidt.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Die TSV Hannover-Burgdorf überstand auch das siebte Spiel in Folge ungeschlagen in der Handball-Bundesliga. Beim 31:31 (16:16) gegen den SC Magdeburg durchlebten die Gastgeber aber ein Wechselbad und durften am Ende froh sein über den Punktgewinn, den Europameister Kai Häfner in sozusagen letzter Sekunde sicherte. Die TSV hätte mit etwas mehr Ruhe allerdings auch beide Zähler holen können. Doch da merkte man, dass vier Routiniers zurzeit verletzt sind. Insbesondere Csaba Szücs und Morten Olsen wurden als Regisseure schmerzlich vermisst.

Die Gäste mögen mit dem späten Ausgleich hadern, aber der Punktgewinn hilft ihnen möglicherweise auf der angestrebten Klettertour in der Liga. Zumindest ein Magdeburger hatte die Gewissheit schon vor dem Anpfiff, dass er nicht mit leeren Händen zurückkehren muss. Finn Lemke erhielt ebenso eine Flasche Champagner wie Häfner und Erik Schmidt von der TSV. Geschäftsführer Benjamin Chatton ehrte das Trio für den EM-Titel, den es mit der deutschen Nationalmannschaft errungen hatte. Und Häfner, mit sieben Toren gegen die Spanier der EM-Held im Finale, war gleich präsent und warf nach knapp zwei Minuten das erste Tor für die Hannoveraner.

Der Rückraumspieler leitete damit eine Startphase der „Recken“ ein, die es in dieser Rasanz noch nicht gegeben hatte. Nach zehn Minuten hieß es 7:3 für den Gastgeber. Die TSV glänzte mit viel Tempo im Angriff, und auf der anderen Seite wehrte Martin Ziemer zahlreiche Würfe der Magdeburger ab.

Die TSV Hannover Burgdorf hat am Mittwochabend im Heimspiel gegen den SC Magdeburg ein spannendes Spiel geliefert, das am Ende 31:31 ausging. .

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Doch der Anfangselan verpuffte wenig später nach dem 8:3. Die „Recken“ büßten an Präzision und Tempo ein. Und die Magdeburger wurden sicherer. Insbesondere von den Außenposition überwanden sie mehrfach die TSV-Abwehr und Torhüter Ziemer. Nach und nach schmolz das Torepolster. Zur Halbzeit war es beim 16:16 aufgebraucht. TSV-Trainer Jens Bürkle hatte vor Spielbeginn an die Fans in der mit 4100 Besuchern ausverkauften Halle appelliert, seiner Mannschaft zu helfen. Das besaß für die zweiten 30 Minuten mehr denn je Aktualität.

Mehr Ruhe in die Abwehr brachte ein Torwartwechsel: Malte Semisch löste zu Beginn der 2. Hälfte Ziemer ab und feierte mit guten Paraden einen Einstand nach Maß. Das Publikum gab sein Bestes und bejubelte lautstark jede erfolgreiche Aktion der „Recken“. Und als Runar Karason nach 46 Minuten das 27:23 warf, schienen die Gastgeber auf einmal wieder klar auf Zweipunktekurs zu sein.

Die Gäste bewiesen aber Moral und verkürzten binnen drei Minuten auf 26:27. Eine spannende Schlussphase war eingeleitet. Magdeburg glich sogar dreieinhalb Minuten vor Schluss aus (30:30). Und 50 Sekunden vor Schluss hatte Robert Weber per Siebenmeter die Chance, sein Team in Führung zu bringen – und nutzte sie. Die Zuschauer hielt nichts mehr auf ihren Sitzen, sie gaben den „Recken“ alles an Unterstützung. Mit Erfolg: In letzter Sekunde kullerte der Ball ins Tor zum 31:31. Geworfen hatte –
EM-Held Kai Häfner.

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2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

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