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TSV Hannover-Burgdorf geht als Tabellenfünfter in WM-Pause
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Sieg gegen TuS Nettelstedt-Lübbecke TSV Hannover-Burgdorf geht als Tabellenfünfter in WM-Pause

„O, wie ist das schön!“ Dieses Lied ist bei den Fans der TSV Hannover-Burgdorf zu einem Dauerbrenner geworden. Auch Mittwochabend intonierten die 3218 Zuschauer in der AWD-Hall den Song wieder – als Ausdruck ihrer Freude über den 37:31-Erfolg in der Handball-Bundesliga gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke.

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Der beste Torschütze der TSV Hannover-Burgdorf: Torge Johannsen.

Quelle: Petrow

Hannover. Mit dem vereinsinternen Punkterekord von 27:11 Zählern wird die Mannschaft von Trainer Christopher Nordmeyer nach dem sechsten Sieg in Folge die Zeit der WM-Pause auf einem Europapokalplatz verbringen. „Das war ein goldener Dezember. Der Sieg war ein perfektes Ende einer hervorragenden Hinrunde“, sagte Nordmeyer.

Alles andere als eine Glanzleistung lieferte die TSV allerdings vor der Pause ab. Vor allem Morten Olsen, dem etliche Ballverluste unterliefen, hatte in der AWD-Hall schon bessere Spiele abgeliefert. Überdies scheiterte er wie seine Mitspieler häufig am reaktionsschnellen Gästetorwart Dario Quenstedt, der in seiner Leistung von seinem Gegenüber Martin Ziemer aber noch übertrumpft wurde. Der Nationalspieler der Hannoveraner parierte zehn Bälle, darunter einen Siebenmeter des ehemaligen Burgdorfers Tomasz Tluczynski.

Noch mehr spielten aber die Ostwestfalen der TSV in die Karten. Viele Fehlpässe prägten ihr Spiel in der Anfangsphase, in der die Gastgeber bis auf 12:6 (19. Minute) davonziehen konnten. Bei diesem Treffer liefen sich zwei Gästespieler gegenseitig über den Haufen und ließen den eher schwach gespielten Pass von Ziemer so für den Torschützen Lars Lehnhoff durch.

Aus Sicht der TSV schien eine frühe Entscheidung möglich. Doch Schwächen im Abschluss ließen den Vorsprung dann wieder schrumpfen. Mit dem 17:14-Pausenstand waren die Nettelstedter gut bedient.

Beide Angriffsreihen steigerten sich nach dem Wechsel, ohne dass die TSV das Ruder aber aus der Hand gab. Tamás Mocsai und immer wieder Mait Patrail sorgten mit ihren Treffern aus dem Rückraum für den Fortbestand der beruhigenden Führung. Die Versuche der Ostwestfalen, den Rückstand zu verkürzen, ließ die TSV offenbar mühelos abprallen. „Ich bin einfach nur zufrieden und sehr stolz auf die Mannschaft. Sie hat kein überragendes Spiel gezeigt, aber sie weiß, wie man sich in den entscheidenden Situationen zu verhalten hat“, lobte Nordmeyer. Den letzten Willen der Gäste brach Torge Johannsen mit seinem insgesamt achten Treffer zum 34:28 (57.). Danach ließ sich die TSV von ihrem Publikum für ein grandioses Handballjahr 2012 feiern.

Tore: TSV Hannover-Burgdorf: Johannsen (8), Patrail (7), Lehnhoff (6/davon 1 Siebenmeter), Mocsai (5), Andreu, Jurdzs, Olsen (je 3) und Hykkerud (2) – TuS Nettelstedt-Lübbecke: Tluczynski (7/4), D. Svensson, Niemeyer, Schöngarth, Remer (je 4), Loke (3), Gustafsson, Nierzawa (je 2) und K. Svensson – Zeitstrafen: 2/4 – Zuschauer: 3218 – Nächstes Spiel: HSV Hamburg – TSV Hannover-Burgdorf (6. Februar 2013, DHB-Pokal-Viertelfinale).

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