Dessau. Für Trainer Christopher Nordmeyer war es eine „prima Standortbestimmung“. Und seine Mannschaft hatte ein schönes Erfolgserlebnis: Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf brachten am Sonntagabend beim Turnier in Dessau den Pokal in ihren Besitz. Im Finale setzten sie sich gegen den Bundesligakonkurrenten TBV Lemgo deutlich mit 19:11 durch.
In der Vorrunde war das TSV-Team im ersten Test des Jahres auch von anderen starken Gegnern nicht zu stoppen. Gegen den norwegischen Meister Haslum HC hieß es nach einer 13:9-Führung nach zweimal 15 Minuten Spielzeit 13:13, gegen den SC Magdeburg sprang ein letztlich ungefährdeter 18:17-Erfolg heraus. „Man hat gesehen, dass wir einen breiten Kader haben“, sagte Nordmeyer. "Wir haben den ersten Test bestanden und gezeigt, dass wir weiter zulegen können."
So stand im Finale der junge Malte Semisch im Tor Martin Ziemer in nichts nach, der gegen Magdeburg eine starke Vorstellung geboten hatte. Torge Johannsen war mit neun Toren bester Werfer des Siegerteams, Lars Lehnhoff steuerte sieben, Jannis Fauteck sechs Treffer bei. Spielmacher Morten Olsen, der unter den Folgen einer Grippe litt, wurde erst nach dem ersten Turnierspiel eingesetzt.
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