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Die Chance auf den Aha-Effekt

TSV Hannover-Burgdorf Die Chance auf den Aha-Effekt

Die TSV Hannover-Burgdorf kann mit einem Erfolgserlebnis in Magdeburg die Bundesliga spannend machen. Zudem würde das die Fans zu den kommenden Spielen in die Swiss-Life-Hall locken. Das verbessert auch die finanziellen Möglichkeiten der TSV.

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Gute Stimmung: Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf möchten wie schon nach dem Heimsieg über Stuttgart auch in Magdeburg feiern.

Quelle: Sielski

Hannover. Beim Videostudium des heutigen Gegners in der Handball-Bundesliga hat mancher Profi der TSV Hannover-Burgdorf ein Déjà-vu-Erlebnis gehabt. Der SC Magdeburg war am Sonnabend auf internationalem Parkett beschäftigt: In der 3. Qualifikationsrunde zum EHF-Pokal gab es einen 42:37-Heimsieg gegen Csurgoi KK.

Csurgoi? Richtig, gegen jene ungarische Mannschaft spielte die TSV vor knapp zwei Jahren in der Gruppenphase desselben Wettbewerbs. Mit 28:36 verloren die Hannoveraner in Ungarn, mit 27:26 gewannen sie in der Swiss-Life-Hall. Gut die Hälfte des heutigen Kaders hat die beiden Partien mitgemacht und kann daher ermessen, was das Ergebnis der Magdeburger wert ist.

Gerade bei den Sachsen-Anhaltinern klaffen vor dem heutigen Spielbeginn um 19 Uhr Anspruch und Wirklichkeit auseinander, davon zeugen nicht nur der recht knappe Erfolg über die Ungarn und die vielen Gegentore. Magdeburg trägt einen großen Namen, war zehnmal DDR-Meister und einziger Ostclub, der in der Bundesliga den Titel gewinnen konnte (2001). In einer aktuellen Etat-Tabelle, die von der Deutschen Presse-Agentur erstellt wurde, belegte der SC den 5. Platz mit fünf Millionen Euro. Die Hannoveraner sind Elfter mit knapp zwei Millionen Euro weniger.

Doch sportlich ist der Abstand zusammengeschnurrt. Beide Teams haben nach 14 Spielen jeweils 14 Punkte. „Der SC hat sich zu Saisonbeginn verstärkt, trotzdem greifen die Veränderungen nicht“, sagte TSV-Trainer Jens Bürkle.

Die Hannoveraner haben heute die Chance auf einen Aha-Effekt in der Bundesliga, wenn sie gegen den namhaften Gegner punkten. Und warum sollte mit dem trickreichen Morten Olsen, der wieder genesen ist, nicht auch bei dem Traditionsverein in Sachsen-Anhalt etwas Zählbares herausspringen wie schon in Berlin und Hamburg? Sowohl der HSV als auch die Füchse stehen in der Tabelle über den Magdeburgern. Ein Erfolgserlebnis würde zudem die Fans zu den kommenden Spielen in die Swiss-Life-Hall locken. Das verbessert auch die finanziellen Möglichkeiten der TSV.

Gudmundsson geht: Nach gut einem Jahr wird Olafur Gudmundsson Hannover verlassen, der 25-jährige Rückraumspieler kehrt mit sofortiger Wirkung zum schwedischen Club IFK Kristianstad zurück. Gudmundsson sei zuletzt durch Verletzungen zurückgeworfen worden und habe nicht so viele Einsatzzeiten erhalten, sagten Bürkle und TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton. „Es ist für alle Seite eine vernünftige Lösung“, ergänzte Bürkle.

Scharfe Kontrollen: Der SC Magdeburg verschärft als Folge der Terrorwarnungen bis auf Weiteres seine Sicherheitsvorkehrungen. Erstmals werden vor der heutigen Partie Taschen- und Personenkontrollen durchgeführt. Wegen der zu erwartenden Verzögerungen beginnt der Einlass in die Getec-Arena bereits 90 Minuten vor der Partie.

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