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TSVler holen einen Punkt in Hamburg

Handball-Bundesliga TSVler holen einen Punkt in Hamburg

Die Bundesliga-Handballer des TSV Hannover-Burgdorf haben auch im vierten Heimspiel in Serie gegen den HSV Hamburg nur ein Unentschieden erreicht. Am Samstag trennten sich die beiden Teams 23:23 (9:14). Hannovers Kai Häfner sorgte zwölf Sekunden vor dem Ende mit seinem fünften Treffer für das Remis. 

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Jens Bürkle ist erleichtert über den einen Punkt.

Quelle: Sielski/Archiv

Hamburg. Auf der Bank der TSV Hannover-Burgdorf wirkten die Spieler immer nervöser. Längst hatte sich die Barclaycard-Arena zu einem wahren Hexenkessel entwickelt. Johannes Bitter, Torwart des HSV Hamburg, peitschte die fast 5000 Zuschauer nach jeder seiner zahlreichen Paraden an und ruderte in Richtung der Tribünen wild mit den Armen. Nur eine Person blieb auf ihrem Sitz zehn Meter hinter der Bank ganz gelassen: TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton. „Ich bin schon so viele Jahre dabei, habe auch Abstiegskämpfe erlebt, so ein Spiel bringt mich nicht aus der Ruhe“, sagte Chatton. In einem wahrlich verrückten Nordderby der Handball-Bundesliga hieß es am Ende 23:23 (9:14).

Vermutlich hätte ein Blick in die Statistik gereicht, um die HSV-Aufholjagd in einer dramatischen Schlussphase so entspannt zu verfolgen wie Chatton: Denn Spiele zwischen Hamburg und Hannover enden ohnehin mit einem Unentschieden: Mit einer im Handball eher unwahrscheinlichen Punkteteilung trennten sich HSV und TSV jetzt schon zum vierten Mal in Folge bei einem Aufeinandertreffen in der Hansestadt.
Lange Zeit sah es jedoch für die „Recken“ nach dem ersten Bundesliga-Sieg überhaupt gegen den HSV aus. Nach der vielleicht besten ersten Halbzeit der Saison führten die Gäste mit 14:9. Überragend agierte dabei die Defensive um Torwart Martin Ziemer, der zudem zwei Siebenmeter von Hans Lindberg hielt und den Rechtsaußen mit drei weiteren Paraden allmählich entnervte.

Im Angriff ließ die TSV nur wenige Möglichkeiten aus, vor allem die Flügelspieler Lars Lehnhoff und Timo Kastening wurden immer wieder gut in Szene gesetzt.

Was fast für die Wende der Partie sorgte, trägt den Namen Johannes Bitter. Der Weltmeister von 2007 kam zur Pause für Jens Vortmann ins Spiel – und war in der Partie gleich voll drin. Bitter ließ erst in der 39. Minute bei einem Tor von Kai Häfner einen Gegentreffer zu. Mit diesem Einstand gab der Keeper das Signal für die Aufholjagd.

In der 55. Minute gelang dem von seinem Publikum angestacheltem HSV der Ausgleich, 50 Sekunden vor Schluss sogar das 23:22-Führungstor. Häfner behielt zehn Sekunden vor dem Ende die Nerven und traf zum Endstand – wobei Ziemer sogar mit der Schlusssirene noch einen weiteren Wurf entschärfen musste, was dann auch für Entspannung bei allen TSV-Spielern sorgte. Und auch bei den Verantwortlichen. Nach zwei Niederlagen zuvor tut dieser Punktgewinn richtig gut.

Von Stephan Hartung

Tore für die TSV Hannover-Burgdorf : Häfner (5), Lehnhoff (5/davon 2 Siebenmeter), Kastening (4), Christophersen (3), Karason, Hykkerud (je 2), Schmidt, Patrail – Zuschauer : 4900 – Zeitstrafen : Hamburg 4, Hannover 3 –  Nächstes Spiel : TSV Hannover-Burgdorf – MT Melsungen (Sonnabend, 19 Uhr).     

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