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TSV Hannover-Burgdorf scheidet im Pokal-Viertelfinale aus
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DHB-Pokal TSV Hannover-Burgdorf scheidet im Pokal-Viertelfinale aus

Auch im vierten Anlauf schafft es die TSV Hannover-Burgdorf nicht ins Final Four: Im Pokal-Viertelfinale verlieren die Handballer beim HSV Hamburg mit 31:33.

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Morten Olsen (links) und die TSV Hannover-Burgdorf standen in Hamburg dicht vor der Überraschung – doch am Ende verpasste das Team erneut den Einzug ins Final Four.

Quelle: dpa

Hamburg. Das war ganz neu für eine Niederlage beim HSV Hamburg. Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf nahmen ihr 31:33 im DHB-Pokal-Viertelfinale am Montagabend nicht einfach hin, auch Enttäuschung war nicht in ihren Gesichtern auszumachen. Wut und Ärger über den vergebenen Sieg und die historische Chance, erstmals nach zuvor vier vergeblichen Versuchen ins Final Four einziehen zu können, spiegelten sich in den Mienen wider.

Der Favorit aus der Hansestadt, immerhin deutscher Meister von 2011, konnte am Ende von Glück sagen, dass die Mannschaft von Trainer Christopher Nordmeyer vor allem in der 2. Hälfte zahlreiche Möglichkeiten ausließ. Am Ende feierten die Anhänger beider Lager ihre Mannschaften für eine packende Pokalpartie.

Dabei lief längst nicht alles rund bei den Hannoveranern. Die bewegliche Abwehr des Teams, das von knapp 300 mitgereisten Fans unterstützt wurde, zwang die Hamburger trotz aller Probleme zwar immer wieder dazu, das Tempo herauszunehmen. Der HSV hielt aber mit einer Zwei-Mann-Show dagegen. Abwechselnd trafen Pascal Hens aus dem Rückraum und der in überragender Form auftrumpfende Kroate Igor Vori am Kreis. Von den 18 Treffern der Gastgeber zur Pause steuerte das Duo allein 13 bei.

Auf Hannoverscher Seite zeigte Mait Patrail mit drei Treffern in der Anfangsphase und starkem Auftritt in der Abwehr Präsenz. Den fehlenden Gustav Rydergard im Deckungszentrum ersetzten Juan Andreu und Csaba Szücs vor allem mit großem Engagement. Nach zwei vergebenen Siebenmetern von Morten Olsen und drei unglücklichen Ballverlusten in der Offensive schien die TSV kurz vor der Pause erstmals den Faden zu verlieren. Marcin Lijewski traf zum 18:15 für die Hamburger (29. Minute). Doch nach Lehnhoffs Siebenmetertor rettete TSV-Torwart Martin Ziemer im Gegenzug mit seiner neunten Parade im 1. Durchgang und leitete den Tempogegenstoß ein, den Tamás Mocsai mit der Sirene zum 17:18 ins Tor hämmerte - alles war weiterhin offen.

Nach der Pause folgte prompt die nächste Schwächephase, der HSV zog durch Lijewski auf 25:21 davon (41.). Aber es war der Wille, der die TSV an diesem Abend auszeichnete. Bei 26:28 (49.) verpassten es die Gäste dennoch gleich zweimal, den Anschluss herzustellen. Patrail hielt den Ball zu lange, und im nächsten Angriff leistete sich Torge Johannsen ein Stürmerfoul, und der HSV konnte sich wieder absetzen.

Die Überraschung gelang Nordmeyer mit dem Einsatz von Malte Semisch in der Schlussphase. Der junge Torwart parierte noch fünf Bälle - die TSV konnte weiterhin hoffen. Auch als Lars Lehnhoff (58.) bei 30:32 das lange Eck verfehlte und kurz darauf mit einem Siebenmeter an Johannes Bitter scheiterte, war die Chance auf die Verlängerung noch vorhanden.

Die Hamburger Zuschauer witterten, dass ihr Team Unterstützung brauchte. „HSV, HSV“ schallte es durch die Halle. Doch Joakim Hykerud gelang 29 Sekunden vor dem Ende noch das Anschlusstor. Die TSV öffnete im letzten Versuch die Deckung. Aber der HSV ließ sich den Ball nicht mehr abjagen, und Frederik Petersen erzielte drei Sekunden vor Schluss das entscheidende Tor, mit dem die schwarze Serie der TSV im Pokal-Viertelfinale weiter fortbesteht.

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