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"Recken" feiern historischen Sieg in Magdeburg

TSV Hannover-Burgdorf "Recken" feiern historischen Sieg in Magdeburg

Drei Siege, neun Niederlagen, zwei Unentschieden in 14 Partien insgesamt und kein einziger Sieg in Magdeburg: Das war die bisherige Bilanz der TSV Hannover-Burgdorf beim Tabellennachbarn SC Magdeburg. Bis Mittwochabend. Mit einem klaren 37:22 schlägt die TSV Hannover-Burgdorf ihren Angstgegner.

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Versenkte jeden seiner Würfe aufs Magdeburger Tor: "Recke" Erik Schmidt bei einer früheren Begegnung der TSV gegen SC Magdeburg.

Quelle: Florian Petrow (Archiv)

Magdeburg. Welch ein Paukenschlag. Sieben Jahre lang lief nichts, aber auch gar nichts für die „Recken“ beim SC Magdeburg. Und dann dieser Auftritt der Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf Mittwochabend in der Getec-Arena – und dieses unglaubliche Ergebnis. Mit sage und schreibe 37:22 (17:8) fertigte das Team von Trainer Jens Bürkle die Sachsen-Anhaltiner in deren Halle ab. Dieser Wahnsinnserfolg der TSV hat sogar eine handball-historische Dimension: Noch nie ist der ehemalige Champions-League-Sieger in eigener Halle von einem Gast so gedemütigt worden.

„Die Jungs haben fantastisch gespielt“, sagte Bürkle. „Bei uns hat alles gepasst. Wir haben eine super Mentalität bewiesen.“ Der SCM habe dagegen eine Tag zum Vergessen erlebt, sagte der TSV-Coach weiter. „Ich kann das auch nicht erklären, was hier los war. Da fehlen mir die Worte“, sagte ein glücklicher Benjamin Chatton. Doch der „Recken“-Geschäftsführer war schnell wieder zu einer nüchternen Analyse fähig. „Man muss auch zugeben, dass wir zwar schon sehr gut waren“, sagte er, „aber die Magdeburger waren heute auch ausgesprochen schwach. Die haben wenig auf die Platte bekommen.“

Sei es drum: Ironische Sprüche wie sie im Vorfeld aus Magdeburg zu hören zu lesen waren („Unser Lieblingsgegner kommt“), wird man sich beim SCM künftig gründlich überlegen.
Nach einer schnellen 9:2-Führung der TSV, da waren gerade einmal knapp neun Minuten gespielt, mochte man noch denken: Na, die Magdeburger werden schon kommen. Doch weit gefehlt. Die mitgereisten „Recken“-Fans kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es traf fast ausschließlich nur noch eine Mannschaft, und das war die ihre. Schon schier unglaubliche neun Tore betrug der Vorsprung zur Halbzeit – und er wuchs danach sogar noch an, zwischenzeitlich und ganz zum Schluss waren es überragende 15 Treffer. Und das in Magdeburg!

Es ist somit Mittwochabend nahezu alles aufgegangen, was Bürkle seinen Profis zu Beginn mit auf den Weg gegeben hatte: über 60 Minuten cool und konzentriert bleiben, stark in der Abwehr sein, die schnellen Gegenstöße, für die der SCM bekannt ist, vermeiden – und die Stimmung in der Halle zum Kippen bringen. Nun, 22 Tore einer sonstigen Heimmacht wie Magdeburg sind ausgesprochen wenig, in der ersten Halbzeit blieb der Gastgeber ohne Kontertor, und die Stimmung war am Ende auf dem Tiefpunkt. Im Lauf der zweiten Halbzeiten verließen viele SCM-Anhänger bereits die Halle. Die anderen verfolgten das Ganze einfach nur mit großem Entsetzen.

Dafür feierten die etwa 150 TSV-Fans ausgelassen mit ihrer Mannschaft, für die auch U18-Nationalspieler Niklas Diebel bei seinem Profidebüt getroffen hatte. 37:22 – Auswärtsfahrten nach Magdeburg können doch Spaß machen.

Tore für die TSV: Häfner (8), Schmidt (6), Kastening, Böhm (beide 4), Lehnhoff (4/davon zwei Siebenmeter), Johannsen (3/1), Olsen, Kalafut (beide 2), Diebel, Hykkerud, Patrail und Karason
Zuschauer: 5949
Zeitstrafen: 0/4
Nächstes Spiel: TSV Hannover-Burgdorf – HC 2000 Coburg (Sonntag, 27. November, 17.15 Uhr, Swiss-Life-Hall).

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