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TSV Hannover-Burgdorf verpasst Sieg in Kiel

Niederlage gegen THW TSV Hannover-Burgdorf verpasst Sieg in Kiel

Die TSV Hannover-Burgdorf hat in der Handball-Bundesliga einen Sieg gegen Serienmeister THW Kiel nur knapp verpasst. Erst kurz vor Schluss gab die TSV nach einer langen Führung die Partie aus der Hand. Am Ende gewann Kiel mit 33:29.

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Dem Rückkehrer macht es Spaß auch gegen eine der „besten Mannschaft der Welt“: Morten Olsen (Mitte) setzt sich gegen den Kieler Domagoj Duvnjak (links) durch.

Quelle: Bergmann

Kiel. Leider dauert ein Handballspiel 60 Minuten, keine 50. Zehn Minuten vor Schluss stand die TSV Hannover-Burgdorf vor einer riesigen Überraschung in der Handball-Bundesliga. Mit 26:25 lagen die Gäste beim deutschen Serienmeister THW Kiel in Führung. Doch dann riss sich der THW zusammen und schaffte die kaum noch möglich gehaltene Wende zum 33:29 (13:14)-Heimsieg. Damit gab es die 14. Niederlage für die TSV im 14. Duell mit den Schleswig-Holsteinern. Aber wie schon beim 26:28 gegen die „Zebras“ Anfang Juni agierten die Hannoveraner lange auf Augenhöhe.

„Wir waren 40 Minuten schlechter“, sagte Kiels Trainer Alfred Gislason. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen.“
TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton sah den Schlüssel für den verpassten Punktgewinn in der Roten Karte für Erik Schmidt nach dessen dritter Zeitstrafe. „Da waren wir in der Deckung etwas unsicher und haben uns auch einige technische Fehler geleistet“, sagte Chatton, der aber hofft, dass die Hannoveraner im Heimspiel gegen den Bergischen HC am Sonnabend (19 Uhr) an die Vorstellung der ersten 50 Minuten in Kiel anknüpfen können. „Ich habe schon in den Gesichtern der Kieler gesehen, wie erleichtert sie über ihren Erfolg waren“, sagte der Geschäftsführer.

Es war von Beginn an eine Partie auf Augenhöhe in der Sparkassen-Arena. Die TSV war hervorragend eingestellt worden von ihrem Trainer Jens Bürkle, und die Gastgeber hatten insbesondere in der Defensive große Probleme. „Es ist unglaublich, was der THW für Abwehrfehler macht“, sagte Kokommentator Stefan Kretzschmar noch Mitte der 2. Halbzeit im Spartensender Sport1, der die Partie live übertrug.
Beim Stand von 12:10 für die Gäste wechselten die Kieler sogar den Torwart. Für Weltklasseakteur Niklas Landin kam ein alter Bekannter: Nikolas Katsigiannis. Er stand von 2010 bis 2012 in Hannover unter Vertrag, absolvierte aber wegen eines Kreuzbandrisses kein Spiel für die TSV. Doch diese Maßnahme half kaum, Landin kehrte in der 48. Minute zurück. Die Hannoveraner führten auch zur Halbzeit mit 14:13 und bauten bis zur 44. Minute diesen Vorsprung sogar auf 23:19 aus. Dabei standen immer wieder Morten Olsen und Mait Patrail sowohl mit ihren Torwürfen als auch den Anspielen im Mittelpunkt.

Die Kieler kamen aber wieder zum Ausgleich, auch weil Schmidt im Deckungszentrum fehlte. Und in der 54. Minute bejubelten die Zuschauer die 28:27-Führung des Gastgebers, die erste seit der 15. Minute (9:8). Die Auszeit, die der hannoversche Coach nahm, half nicht. Der Meister schaffte kurz danach durch die Treffer von Steffen Weinhold und Christian Dissinger einen Dreitorevorsprung. Eine Minute vor dem Ende warf Rune Dahmke das 32:28 nach einem Konter – die Entscheidung gegen die Hannoveraner, die zwar viel Lob ernteten, aber keine Punkte einfuhren.

Tore für die TSV Hannover-Burgdorf: Olsen (10), Patrail (6), Lehnhoff (5/davon 1 Siebenmeter), Häfner (5), Schmidt, Szücs, Karason – Zuschauer: 10 285 – Zeitstrafen: Kiel 2/Hannover 4.

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