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TSV Hannover-Burgdorf Maßnehmen fürs Weiterkommen

Mit der Ankunft Freitagmittag auf dem Flughafen Zürich wurde es für die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf ernst mit dem Abenteuer Europapokal. Der einstige Dorfklub steht 27 Jahre nach seinem Aufstieg in die Kreisliga vor dem Debüt auf der internationalen Bühne.

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Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf wollen in Schaffhausen den Grundstein fürs Weiterkommen legen.

Quelle: Petrow

Schaffhausen. „Das ist für alle ein Traum“, sagt Trainer Christopher Nordmeyer, dessen Team am Sonnabend (19.30 Uhr) im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde im EHF-Pokal bei den Kadetten Schaffhausen antritt.

Nordmeyer hat die gesamte Erfolgsgeschichte miterlebt – bereits als Sechsjähriger spielte er für die TSV Burgdorf. Auch wenn er nicht durchgängig das grüne Trikot getragen hat: Bei den wichtigsten Ereignissen war er dabei. Etwa beim Umzug in die AWD-Hall (heute Swiss-Life-Hall) nach Hannover 2006 oder beim Aufstieg in die Bundesliga 2009. Wer dachte, der Klub hätte sich mit dem Sprung in die „stärkste Liga der Welt“ übernommen, der wurde vier Jahre später noch einmal überrascht, als sich die Burgdorfer verdientermaßen für den EHF-Pokal qualifizierten. Dass dafür Schützenhilfe durch Erfolge anderer Bundesligisten im Europapokal nötig war, kümmert heute keinen mehr.

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Bei der Auslosung zur 3. Qualifikationsrunde verließ die TSV dann das Glück. „Die Kadetten Schaffhausen sind einer der stärksten Gegner, die wir bekommen konnten“, sagt Rückraumspieler Jan Fiete Buschmann. Aber auch Markus Baur, deutscher Trainer des Schweizer Vizemeisters, gibt offen zu, sich einen anderen Gegner gewünscht zu haben. Lieber hätten sich beide in der folgenden Gruppenphase getroffen, in der die Teams ab Februar 2014 eine gemeinsame Chance auf das Weiterkommen gehabt hätten. So aber bleibt nach dem Rückspiel am 30. November (19 Uhr in der Swiss-Life-Hall) einer der Kontrahenten auf der Strecke.

Welche Mannschaft sich heute die besseren Voraussetzungen für den Showdown erspielen kann, hängt zum beträchtlichen Teil vom Erfolg der jeweiligen medizinischen Abteilung ab, die von Verletzungen heimgesuchten Kader wieder aufzufüllen. Auf Schaffhauser Seite hofft Baur auf den Einsatz von Spielmacher Peter Kukucka. Die Burgdorfer konnten nach dem letzten Training gestern in der BBC-Arena feststellen, dass zumindest Juan Andreu und Gustav Rydergard zur Verfügung stehen.

Gespannt sein dürfen die TSV-Fans auch auf das Debüt des zu Wochenbeginn verpflichteten Rückraumspielers Runar Karason. Nur wenn die Räder in der TSV-Offensive möglichst perfekt ineinandergreifen, besteht eine realistische Chance, dass die Tour in die Schweiz nicht die letzte Europareise der TSV in dieser Saison bleiben wird.

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