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Jetzt muss es der Nachwuchs richten

TSVler vor Spiel gegen Bergischen HC Jetzt muss es der Nachwuchs richten

Acht „Recken“-Handballer sind vor dem Bundesligaspiel beim Bergischen HC am Sonnabend in Solingen krank oder verletzt. „Die Chancen unseres Gegners, zu gewinnen, waren noch nie so groß“, musste TSV-Trainer Jens Bürkle am Donnerstag eingestehen.

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Auf Joakim Hykkeruds (links) Einsatzfreude kommt es am Sonnabend an.

Quelle: Treblin

Hannover. Jens Bürkle schiebt die TSV Hannover-Burgdorf in die Rolle des Außenseiters. Und das ist keine vornehme Zurückhaltung des „Recken“-Trainers vor dem Handball-Bundesligaspiel beim Bergischen HC am Sonnabend (Beginn in Solingen ist um 19 Uhr). „Die Chancen unseres Gegners, zu gewinnen, waren noch nie so groß“, sagte der 35-Jährige am Donnerstag, obwohl die Papierform anderes verheißt: Die Hannoveraner haben als Tabellenachter immer noch Kontakt zu den Europacup-Plätzen, während der Kontrahent aus Westdeutschland als derzeitiger 15. mächtig um den Klassenerhalt kämpfen muss.

Diese Ausgangsposition täuscht indes, weil Bürkle derzeit mit einem „sehr übersichtlichen Personal“ im Training arbeiten muss. Die Freude über einen kompletten Kader beim famosen Auftritt gegen die SG Flensburg (25:25) vor zwei Wochen hielt nur kurze Zeit. Derzeit sind mehr „Recken“ in ärztlicher Behandlung als bei den Übungseinheiten. Joakim Hykkerud musste einen Pressetermin wegen „Halsbeschwerden“ (Bürkle) absagen. Unter grippalen Infekten leiden auch Timo Kastening und Lars Lehnhoff, Casper Ulrich Mortensen war bis zum Wochenbeginn gesundheitlich angeschlagen. Hoffnung gibt es, dass zumindest Hykkerud und Kastening in Solingen auflaufen können. „,Joke‘ hat noch kein einziges Spiel verpasst“, sagte Bürkle über den Norweger, dessen Kampfkraft morgen Abend ganz besonders benötigt wird.

Schwer wiegen für die TSV zudem die Verletzungen von vier Leistungsträgern. Europameister Kai Häfner (Mittelhandbruch) wird in dieser Saison kaum noch zum Einsatz kommen. Erik Schmidt, wie Häfner Mitglied des deutschen Goldteams, und der Däne Morten Olsen fallen bis Mitte April aus. Schmidt leidet an einem Knochenödem, Olsen hat eine Wadenverletzung. Zudem ist Kapitän Torge Johannsen nach einem halben Jahr Pause wegen eines Knorpelschadens längst noch nicht wieder voll belastbar. „Jetzt müssen diejenigen liefern, die noch fit sind“, sagte Bürkle.

Das Verletzungspech biete aber auch Spielern aus der 2. Mannschaft und der A-Jugend eine Chance. „Sieben von 18 Spielern, die bisher in dieser Bundesliga-Saison zum Einsatz kamen, wurden bei uns im Verein ausgebildet“, sagte Bürkle. „Eine solche Quote hat kein anderer Erstligist.“ Der nächste Bundesliga-Handballer aus dem eigenen Nachwuchs könnte Malte Donker werden. Der 18-Jährige gehört zum A-Jugend-Bundesliga-Team, hat auch schon einige Partien in der 3. Liga absolviert. Und seine Stammposition ist der rechte Rückraum, auf dieser Position klafft durch Häfners Ausfall eine Riesenlücke.

Ganz kampflos will Bürkle aber die Punkte nicht in Solingen lassen. „Wäre es nicht so schwer wie jetzt, wäre es nur halb so schön“, sagte er und ergänzte: „Wir sind die bessere Mannschaft.“

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