Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Zum Schluss zaubert die TSV

Sieg gegen TuS Nettelstedt-Lübbecke Zum Schluss zaubert die TSV

Schon zehn Minuten vor Schluss wurde es gestern Zeit für die Kabinettstückchen. Zunächst traf Torge Johannsen zum 29:21 für die TSV Hannover-Burgdorf im Heimspiel der Handball-Bundesliga gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke.

Voriger Artikel
TSV holt Punktgewinn in Hambung
Nächster Artikel
TSV strauchelt gegen Friesenheim

Erleichterung nach dem ersten Saisonerfolg: Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf lassen sich von ihren Fans feiern.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Dabei lupfte der Kapitän des Gastgebers den Ball nach einem Tempogegenstoß über Nikola Blazicko, Torwart der Ostwestfalen, hinweg ins Netz und verlieh dem Ball sogar noch einen leichten Seitendrall. Noch sehenswerter war der nächste Treffer: Kai Häfner legte Johannsen auf, der per Kempa-Trick zum 30:22 traf. Zu diesem Zeitpunkt herrschte schon Partystimmung unter den 2670 Zuschauern in der Swiss-Life-Hall. Sie konnten frühzeitig den ersten Saisonsieg ihrer TSV feiern, der mit 35:28 (17:13) deutlich ausfiel.

Dabei begann die Partie für die Gastgeber mit einer Schrecksekunde. Torwart Nikolai Weber musste nach einem Kopftreffer, die erste Diagnose lautete Verdacht auf Netzhautverletzung, schon nach rund zehn Minuten sein Tor für Martin Ziemer räumen. Dabei war Weber gut in die Partie gekommen, parierte zwei der ersten vier TuS-Würfe - darunter überragend aus Nahdistanz gegen Nettelstedts Tim Remer.

Apropos Torwart: Bei den Gästen stand in den ersten 40 Minuten Malte Semisch zwischen den Pfosten. Der Zwei-Meter-Hüne stammt aus der Burgdorfer Jugend, für die Bundesligamannschaft der TSV bestritt er seine Premiere in der höchsten deutschen Spielklasse. Und Semisch zeigte, genau wie seine Vorderleute, zunächst eine starke Leistung. Als er in der zwölften Spielminute im Duell mit Johannsen das 7:6 verhinderte, skandierten die etwa 50 mitgereisten TuS-Anhänger seinen Namen. Und der Jubel unter den Gästefans wurde noch lauter, als Semisch mit einem Wurf ins leere TSV-Tor der 9:9-Ausgleich gelang - die Mannschaft von Trainer Christopher Nordmeyer hatte zu diesem Zeitpunkt zugunsten von Ziemer einen weiteren Feldspieler im Einsatz.

Trotz dieses Geschenks bekamen die Hannoveraner die Begegnung in dieser Phase besser in den Griff. Das lag auch an Sven-Sören Christophersen: Der bislang verletzte Neuzugang lief Mitte der 1. Halbzeit erstmals für die TSV aufs Feld - und gleich sein erster Wurfversuch zappelte im Netz. Bis zur Pause erzielte Christophersen zwei weitere Treffer und half mit beim erstmaligen Ausbau der Führung auf vier Tore. „Er hat gute Wurfentscheidungen getroffen“, lobte Nordmeyer.

Zufrieden sein konnte der Coach auch mit der Abwehrarbeit seines Teams inklusive der Leistung von Ziemer. Das typische Tor der TSV an diesem Sonntagabend: Ballgewinn dank einer Parade von Ziemer oder weil man durch eine aggressive Deckung Nettelstedter Fehler provozierte - und dann ging sie ab, die wilde Fahrt: Tempogegenstoß, Tor durch Lars Lehnhoff oder Vasko Sevaljevic - in der Regel aber durch Torge Johannsen. Die TSV zog zwischenzeitlich auf acht Tore davon und entschied die Partie vorzeitig. Und dann war die Zeit gekommen für die Kabinettstückchen.

Tore für Hannover-Burgdorf: Johannsen (8), Christophersen (7), Lehnhoff (4/davon 3 Siebenmeter), Sevaljevic, Gudmundsson, Häfner (je 3), Andreu Candau, Patrail (je 2), Szücs, Kastening, Hykerrud

Zuschauer: 2670

Strafminuten: Hannover 2/Nettelstedt-Lübbecke 4

Nächstes Spiel: TSG Ludwigshafen-Friesenheim - TSV Hannover-Burgdorf (Sonntag, 17.15 Uhr).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus TSV Hannover-Burgdorf
Die "Recken" gegen THW Kiel

Die "Recken" schlagen im DHB-Achtelfinale THW-Kiel mit 24:22.

Bei SmartBets findest du die besten Wettquoten für Hannover 96.
Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
18. Oktober 2017 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 Dets RaceTeam 642 27 2. Marx Beate 1979 Dets RaceTeam 420 21 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 366 23 4. Klippel-Westphal Kerstin 1970 Klippel Schuhmoden Burgwedel 211 21 5. Meier Sabine 1966 S [...]

mehr