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Häfner kann jetzt nur noch hoffen

EM-Teilnahme in Polen? Häfner kann jetzt nur noch hoffen

Kai Häfner, Handballer der TSV Hannover-Burgdorf, will beim Kurz-Lehrgang in Berlin noch auf den EM-Zug nach Polen aufspringen. TSV-Coach Jens Bürkle hat das ehrgeizige Ziel seines Profis im Auge und passte deshalb das Training an.

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Beide Daumen hoch? „Recke“ Kai Häfner will mit nach Polen.

Quelle: Sielski

Hannover. Montagmorgen trainierte er noch einmal mit seiner Mannschaft, der TSV Hannover-Burgdorf. Kai Häfner ließ es sich nicht nehmen, beim Auftakt der „Recken“ zur Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil dabei zu sein. Auch wenn es nur eine Krafteinheit war. Für nachmittags gab es ein Verbot von TSV-Coach Jens Bürkle. „Wir wollen ihn ja nicht ganz müde machen“, sagte Jens Bürkle schmunzelnd.

Mit den Gedanken dürfte der 26-Jährige ohnehin schon woanders gewesen sein, nämlich bei deutschen Handball-Nationalteam. Das trifft sich heute in Berlin für zwei Tage, bevor es am Donnerstag zur EM nach Polen (15. bis 31. Januar) reist. Während sein Teamkollege Erik Schmidt den beiden Tagen ganz entspannt entgegen sehen kann, hat Häfner eine aufregende Zeit vor sich. Es geht nämlich noch um seine Nominierung.

Das Schlimme für den Rückraumspieler: Er kann das Ganze kaum noch selbst beeinflussen. Natürlich muss er sich heute und morgen in Berlin gut präsentieren, aber selbst das nützt wahrscheinlich nichts. Häfner ist auf Bundestrainer Dagur Sigurdsson angewiesen. Und der Isländer hat im Vorfeld bereits gezeigt, dass er eher auf andere setzt. Der TSV-Profi stand lediglich auf Abruf bereit, wurde erst am vergangenen Freitagnachmittag nachnominiert für die beiden Testspiele gegen Island. Und das nur, weil sich andere Spieler verletzt haben.

Häfner schmollte nicht, dass er im ersten Test gegen die Nordländer 60 Minuten auf der Bank saß und im zweiten erst fünf Minuten vor Schluss erstmals aufs Feld durfte. „Das war so mit dem Bundestrainer abgesprochen“, sagte der 26-Jährige. Er war eben einfach nur froh, dabei zu sein. Und das zeigte er in der kurzen Zeit des Mitwirkens: Zwei Tore, eine klasse Vorlage. „Den kleinen Spielanteil hat er sehr, sehr gut genutzt“, lobte Sigurdsson.  

Hoffentlich nützt ihm das auch etwas. Denn schon im Vorfeld hatte er genügend Argumente für eine feste Nominierung geliefert. Er hat sich bei den „Recken“ super präsentiert. In den bisherigen 20 Bundesligaspielen warf er 112 Tore – und ist damit treffsicherster Schütze auf seiner Position und liegt in der Gesamt-Torschützenliste der Bundesliga auf Rang 6. Mit 110 Treffern hat er zudem die meisten aus dem Feld erzielt.

Für mehr als die kurzfristige Nachnominierung hat es dennoch nicht gereicht. Jetzt kann Häfner nur noch auf ein Umdenken Sigurdssons hoffen – oder darauf, dass sich der eine oder andere angeschlagene Nationalspieler nicht mehr rechtzeitig fit meldet. Letzteres weist der „Recke“ jedoch weit von sich. Dazu ist er bei allem Ehrgeiz viel zu sehr Sportsmann.

Häfner wird sich deshalb in Berlin noch einmal voll reinhängen. Wenn es dennoch nicht reicht, trainiert er Donnerstag eben wieder bei den „Recken“. „Wir haben schließlich in dieser Saison noch einiges“, sagt er.

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