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„Ich liebe Handball“

Torge Johannsen im Interview „Ich liebe Handball“

Es sind klar durchdachte Ansagen, die die Wertschätzung von Torge Johannsen beim Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf erklären. „Ich möchte in erster Linie ein Vorbild an Leistung und Motivation sein“, sagte der 33-Jährige.

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„Die Erfolge der Olympioniken zeigen, dass wir weitergekommen sind“: Kapitän Torge Johannsen (r.) äußert sich über die Perspektiven der TSV Hannover-Burgdorf.

Quelle: Sielski

Hannover. Der Rechtsaußen wurde jetzt von seinen Mitspielern wieder zum Mannschaftskapitän gewählt – auch weil er diesen Worten viele Taten in den vergangenen sechseinhalb Jahren in Hannover folgen ließ.  Vor dem Saisonauftakt der „Recken“ am heutigen Sonnabend bei Frisch Auf Göppingen (20.15 Uhr) äußert sich Johannsen über die Perspektiven mit der TSV und die eigenen Ansprüche.
Herr Johannsen, was bedeutet es für die Mannschaft, dass jetzt zwei Olympiasieger und ein Europameister mitwirken?
Wir profitieren von der Verfassung und den Fähigkeiten solcher Spieler wie Casper Mortensen, Morten Olsen und Kai Häfner. Ihre Erfolge mit den jeweiligen Nationalteams zeigen auch, dass wir weitergekommen sind. Ich bin ohnehin sehr angetan von der Mannschaft. Ich kann von Herzen sagen: Es macht Spaß, mit den Kollegen zu spielen.

In der Vorsaison waren die „Recken“ Siebter, ist dieses Mal mehr drin?
Wir bleiben bei unserem Ziel, die Top Ten zu erreichen. Das klingt etwas bieder, entspricht aber einer fairen Bewertung der Möglichkeiten. Der siebte Platz im Sommer hätte bei anderen Ergebnissen am letzten Spieltag auch ein neunter Rang sein können. So eng geht das in der Bundesliga zu. Man muss auch berücksichtigen, dass gut die Hälfte unserer Bundesliga-Konkurrenten einen höheren Saisonetat hat als wir. Und im Handball gilt es eher als im Fußball, dass mehr Geld auch mehr Erfolg bringt.

Können die Fans beim Erfolg helfen?
Natürlich beflügelt uns die Heimserie (die „Recken“ sind seit elf Partien in Hannover ungeschlagen, d. Red.). Und natürlich ist es ein großes Event, wenn wir in der Tui-Arena spielen. Wir haben da auch eine tolle Serie. Aber in der Swiss-Life-Hall spielen wir vor unseren treuesten Anhängern. Die kennen die Prozedur, die sind involviert und feuern mit hundert Prozent Einsatz an.

Sie selbst sind fit für den Start?
Ich bin sehr zufrieden mit der Vorbereitung, insbesondere nach zwei von Verletzungen dominierten Jahren.

Wie motiviert man sich angesichts solcher Zwangspausen?
Ich liebe Handball. Und wenn man etwas liebt, dann fehlt es, wenn man es nicht machen kann. Während der Reha-Prozeduren fragt man sich schon: Wann ist es so weit? Da gibt es auch Momente, in denen man ins Grübeln kommt. Aber ich war auch stolz und froh, dass ich zum Ende der vergangenen Saison noch so mitwirken konnte.

Während Ihrer Abwesenheit hat sich Timo Kastening in den Vordergrund gespielt. Haben Sie Angst um den Stammplatz?
Es ist ja kein Geheimnis, dass jeder Spieler so viel Einsatzzeit wie möglich haben möchte. Aber ich habe nicht unbedingt das große Konkurrenzgefühl zu Timo. Die Belastung mit englischen Wochen ist so hoch, dass die doppelte Besetzung auf allen Positionen gut ist, also auch auf Rechtsaußen. Die Erholungszeit ist größer, und die Wechsel erlauben uns auch, dass wir uns Spielsituationen anpassen.

Ihr Vertrag läuft 2017 aus. Wann verlängern Sie?
Alles hat seine Zeit. Man wird irgendwann auf mich zukommen. Ich möchte schon noch ein paar Jahre spielen. Warum nicht in Hannover?

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