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Verletzte „Recken“ vor der Rückkehr

TSV Hannover-Burgdorf Verletzte „Recken“ vor der Rückkehr

Die Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf müssen am Mittwoch gegen Magdeburg ran. Trainer Jens Bürkle rechnet damit, dass sein Spielmacher Morten Olsen wieder auflaufen kann. Fortschritte gibt es auch bei Lars Lehnhoff, der wieder im Training ist.

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Gute Genesung: Morten Olsen steht vor dem Wettkampfcomeback.

Quelle: Nigel Treblin

Hannover. Aller guten Dinge sind drei. Zum dritten Mal kündigte Jens Bürkle die Rückkehr von Spielmacher Morten Olsen nach seinem Innenbandriss im Knie an. „Ich gehe davon aus, dass er am Mittwoch spielt“, sagte der Trainer des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf mit Blick auf das Punktspiel beim SC Magdeburg (morgen, 19 Uhr). Diese Hoffnung gab es auch schon vor den Begegnungen gegen Stuttgart (30:22) und in Flensburg (21:37). Letztlich wollten die Verantwortlichen der TSV aber nichts überstürzen und dem Dänen die Zeit geben, nach der Blessur wieder genügend Erfahrung mit dem Ball zu sammeln.

Bei Olsen wird das heutige Abschlusstraining über den Einsatz entscheiden. Ebenfalls heute soll Lars Lehnhoff ins Teamtraining zurückkehren. Der erfahrene Linksaußen und zuverlässige Siebenmeterwerfer hatte sich Ende Oktober einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen. „Magdeburg kommt aber noch zu früh für ihn“, sagte Bürkle, er erwartet, dass der 29-Jährige im Heimspiel gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke (4. Dezember, 19.45 Uhr) wieder eingreifen kann.

Mit der Rückkehr Olsens und Lehnhoffs hätte die TSV die erste Verletzungsserie in dieser Saison abgehakt. Zeitweise waren fünf Akteure verletzt: außer den genannten Spielern auch noch Torge Johannsen, Erik Schmidt und Sven-Sören Christophersen.

Wesentliche Punkteeinbußen brachte der personelle Engpass nicht. Mit 14:14 Punkten liegen die „Recken“ im Bereich ihrer Erwartungen. Lediglich das Debakel in Flensburg am vorigen Mittwoch trübte die Tordifferenz und brachte das Abrutschen auf den 12. Rang. Der nächste Kontrahent ist allerdings als Neunter punktgleich mit der TSV - und das ist für die Magdeburger, die vor Saisonbeginn im erweiterten Kreis der Titelanwärter gesehen wurden, ausgesprochen enttäuschend. Zudem haben sie personelle Probleme - ihr Rückraumspieler Jure Natek leidet unter Schulterproblemen - und kassierten zuletzt reichlich Gegentore in Gummersbach (25:30) und im EHF-Cup gegen die Ungarn aus Csurgoi KK (42:37).

Bürkle sieht die Hannoveraner allerdings als Außenseiter in Sachsen-Anhalt. „Die Magdeburger haben ein fabelhaftes Konterspiel“, sagte er. Zudem sieht er die Stimmung in der Getec-Arena als weiteren Pluspunkt für den Kontrahenten an. „Das Publikum ist sehr laut, wie in Flensburg“, sagte Bürkle. Es sei eine Herausforderung, bei solch einer Stimmung zu bestehen.

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