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Wo liegt eigentlich das Problem bei den "Recken"?

Niederlagen-Serie beim TSV Hannover-Burgdorf Wo liegt eigentlich das Problem bei den "Recken"?

Nach sieben Niederlagen in Folge bewahren die „Recken“ die Ruhe und freuen sich auf die Pause. Dann soll wieder Selbstvertrauen getankt werden. Doch wo liegt eigentlich das Problem? Eine Analyse. 

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Frust nach der Niederlage in Melsungen: Die „Recken“, im Vordergrund Torge Johannsen (vorn, rechts) und Lars Lehnhoff, hadern mit einer Ergebniskrise. 

Quelle: Sippel/Eibner-Pressefoto

Hannover. Den eigenen Negativrekord geknackt, Letzter der Rückrunden-Tabelle. Die „Recken“ kommen nicht raus aus ihrem Negativlauf - sieben Niederlagen in Folge, das gab es zuvor nur einmal (Saison 2009/2010) für Hannovers Handballstars in neun Jahren Bundesliga. Wir beleuchten, was derzeit nicht stimmt bei der TSV Hannover-Burgdorf - und was hoffen lässt.

Die Psyche: Diese Pleitenserie bekommen auch die abgezocktesten Profis nicht einfach aus dem Kopf. „Selbstvertrauen macht schnell“, sagt Trainer Jens Bürkle häufig. Im Umkehrschluss: Fehlendes Selbstvertrauen lähmt. Das merkt man.Die Pleite-Gedanken wiegen eben schwer, lassen die Profis auch mal zweifeln. „Darum ist es wichtig, dass wir jetzt die Ruhe bewahren“, sagt Bürkle, „dann werden die positiven Erlebnisse bald folgen.“

Die Konstanz: Klappt es mal gut in der Abwehr, hapert es im Angriff und umgekehrt. „Das ist ja das Verrückte. Da stimmt immer wieder was anderes nicht“, sagt Bürkle. Und seine Stars erlauben sich immer wieder mal Schläfchen. Statt 60 Minuten Vollgas gibt es auch mal langen Leerlauf wie gegen Kiel, als die „Recken“ sage und schreibe 16 Minuten lang kein einziges Tor warfen. Das reicht nicht in dieser engen Liga. Aber, betont Bürkle: „Wir spielen das eigentlich immer vernünftig, sind nah dran an Punkten. Wir müssen den Bock nur umstoßen.“

Der Angriff: Die Torausbeute stimmt eigentlich. Einzige Ausnahme war die peinliche Pleite gegen Balingen. Zuletzt 30 Treffer gegen Melsungen, gegen Kiel vorher 26 - keine schlechte Quote. Doch die „Recken“ lassen immer noch zu viele leichte Würfe liegen. Auch da fehlt manchmal einfach das Selbstbewusstsein.

Die Abwehr: Seit Kreisläufer Erik Schmidt nach längerer Pause (Hexenschuss) zurück ist, packen die TSVer besser zu. Schmidt bringt mehr Stabilität rein. Doch sein Team kassiert trotzdem zu viele Gegentore. 33 Stück waren es am Mittwoch gegen Melsungen. Bürkle predigt immer wieder die Bedeutung der Defensive - seine Spieler setzen das aber zu selten um.

Der Trainer: Seine gute Arbeit seit 2015 hat die aktuellen Ansprüche der TSV Hannover-Burgdorf erst möglich gemacht. Die Spieler schätzen ihn, auch im Training stimmt die Leistung - nur im Spiel läuft es derzeit nicht wie geübt. Geschäftsführer Benjamin Chatton hält trotzdem große Stücke auf Bürkle. Daran ändert die aktuelle Niederlagenserie erst einmal nichts.

Die Pause: Wegen des Pokal-Final-Four in Hamburg hat Bürkle Zeit, die Köpfe seiner Spieler freizubekommen. Erst am 16. April steht das nächste Ligaspiel an. „Die Pause wird uns Kraft geben“, sagt Geschäftsführer Chatton, und auch Bürkle findet das gut: „Da können wir viele Sachen trainieren. Das ist super für uns.“

Der Spielplan: Gut möglich, dass erst einmal weitere Pleiten folgen. Als nächstes kommt Magdeburg - Erster der Rückrundentabelle und mit mächtig Wut im Bauch nach dem Hinrunden-Debakel gegen Hannover (22:37). Dann geht es zum Auswärtsspiel nach Gummersbach (23. April), wo es für die Gastgeber um viel und gegen den Abstieg geht. Dann daheim gegen den Vierten Berlin (26. April). Auch danach wird es nicht leichter ...

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Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 Dets RaceTeam 692 29 2. Marx Beate 1979 Dets RaceTeam 480 24 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 412 26 4. Klippel-Westphal Kerstin 1970 Burgwedel 263 25 5. Meier Sabine 1966 SG Bredenbeck 227 15 [...]

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