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„Wir wollen THW Kiel schlagen“

Torge Johannsen im Interview „Wir wollen THW Kiel schlagen“

Am Sonntag erwarten die Bundesliga-Handballer der TSV Hannover-Burgdorf den THW Kiel. Der ist zwar klarer Favorit. "Trotzdem wollen wir sie schlagen", sagt "Recke" Torge Johannsen im Interview.

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Torge Johannsen vom
Handball-Bundesligisten
TSV Hannover-Burgdorf.

Quelle: Sielski

Hannover. Herr Johannsen, was ist denn bisher los bei Ihren „Recken“ in der Rückrunde?

Wir sind mit den Ergebnissen natürlich nicht zufrieden, zum Teil sogar enttäuscht. Vor allem die Niederlage gegen Balingen war sehr bitter, denn da sind wir als Favorit ins Spiel gegangen und konnten unsere Leistung nicht abrufen. Durch die Hinrunde hatten wir uns eine gute Ausgangsposition erspielt, welche automatisch die internen und externen Ansprüche ansteigen lässt.

Spüren Sie denn den Druck der Niederlagen-Serie?

Im Profisport ist Druck ganz normal, damit lernt man im Laufe einer Karriere umzugehen. Es ist eher die innere Unzufriedenheit, die einen umtreibt. Man möchte Negativerlebnisse sofort vergessen machen und korrigieren, den Druck macht man sich selbst. Wir müssen uns immer an Ergebnissen messen lassen, und diese sind im Moment nicht so, wie wir uns das vorstellen. Aber: Das ist eine Situation, mit der wir umgehen können.

Sie fehlten zuletzt mit Muskelfaserriss in der Wade. Wie schwer ist das, als Kapitän nicht auf dem Feld mithelfen zu können?

Das ist extra bitter für mich, ein Riesenmist, um ehrlich zu sein. Ich versuche, da nicht immer drüber nachzudenken, um das nicht so sehr an mich rankommen zu lassen. Ich bin bei jedem Training dabei, solange das mit den Reha-Zeiten vereinbar ist, und versuche mich maximal einzubringen und der Mannschaft zu helfen. Ich habe immer ein Auge drauf, was beim Training passiert.

Könnte es für Sie denn etwas werden mit dem Heimspiel am Sonntag gegen Kiel? Und wie beurteilen Sie die Chancen?

Ich mache seit vergangener Woche wieder normal mit beim Mannschaftstraining. Ob es für einen Einsatz reicht, müssen wir aber abwarten. Kiel ist immer der große Favorit. Trotzdem wollen wir sie schlagen. Dafür brauchen wir einen überragenden Tag, aber wir wissen, dass das klappen kann

Interview: Jonas Szemkus

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