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Fußball-EM

Griechenland und Tschechien im Viertelfinale

Tschechien und Griechenland haben bei der Fußball-EM das Viertelfinale erreicht, Polen und Russland sind ausgeschieden. Griechenland schaffte dank des 1:0 über Russland in der Gruppe A noch den Sprung auf Rang zwei und könnte im Viertelfinale Gegner der deutschen Mannschaft werden. Gruppensieger wurde Tschechien durch das 1:0 über Polen.

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Griechenland steht im Viertelfinale.

Quelle: dpa

Warschau. Tschechien und überraschend auch Griechenland haben am Samstag das Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft erreicht, Kogastgeber Polen und Russland sind dagegen ausgeschieden. Griechenland schaffte dank des 1:0 (1:0) über den bisherigen Spitzenreiter Russland in der Gruppe A noch den Sprung auf Rang zwei und könnte im Viertelfinale Gegner der deutschen Mannschaft werden. Gruppensieger wurde Tschechien durch das 1:0 (0:0) über Polen.

Der Wolfsburger Bundesligaprofi Petr Jiracek erzielte in der 72. Minute in Breslau den tschechischen Siegtreffer. Die Polen ließen in der ersten Hälfte gute Chancen zum erforderlichen Erfolg ungenutzt und wurden Gruppenletzter. Für die Griechen schoss Giorgios Karagounis in Warschau in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum notwendigen Sieg ein. Die Russen sind nach der Vorrunde mit vier Zählern zwar punktgleich mit Griechenland, schieden aber wegen des verlorenen direkten Vergleiches als Gruppendritter aus.

Die deutsche Mannschaft braucht nach zwei Siegen am Sonntag (20.45 Uhr/ARD) gegen Dänemark noch einen Punkt, um den Gruppensieg und den Viertelfinal-Einzug perfekt zu machen. Benedikt Höwedes oder Lars Bender werden in Lwiw den gesperrten Jérome Boateng auf der rechten Abwehrseite ersetzen. Das kündigte Bundestrainer Joachim Löw am Samstag vor dem Abschlusstraining an. „Es gibt die Überlegung, wer beginnt, Bender oder Höwedes“, sagte Löw nach dem einstündigen Flug vom deutschen Quartier nahe Danzig in die Westukraine.

Kapitän Philipp Lahm wird damit nicht von der linken auf die rechte Abwehrseite wechseln. Auch die von Löw ins Gespräch gebrachte Umstellung auf eine Dreierkette ist hinfällig. Löw will in der Partie nicht auf Stammkräfte verzichten.

Auch ohne ihren angeschlagenen Flügelflitzer Dennis Rommedahl rechnen sich die Dänen große Chancen aufs Weiterkommen aus. „Wir haben noch nichts in unsere Koffer gepackt. Wir wollen bleiben“, bekannte der Stuttgarter Fußball-Profi William Kvist.

Im anderen Gruppenspiel in Charkow wollen die Niederlande gegen Portugal nach zwei Niederlagen doch noch ins Viertelfinale. Trainer Bert van Marwijk schwieg zu möglichen personellen Umstellungen. Vieles deutet darauf hin, dass Bundesliga-Torschützenkönig Klaas-Jan Huntelaar vom FC Schalke 04 erstmals bei der EM gemeinsam mit Robin van Persie in der Startelf steht.

Der deutsche Schiedsrichter Wolfgang Stark kommt bei der EM in der entscheidenden Vorrunden-Partie zwischen Titelverteidiger Spanien und Kroatien am Montag in Danzig zu seinem zweiten Einsatz. Das teilte die Europäische Fußball-Union UEFA mit.

Derweil eröffnete die UEFA erneut wegen rassistischer Vorfälle bei der EM ein Ermittlungsverfahren. Nach dem 1:1 zwischen Italien und Kroatien am Donnerstag in Posen muss sich der kroatische Verband vor dem Disziplinar- und Kontrollausschuss verantworten. Grund für das neue Verfahren sei das Zünden von Feuerwerkskörpern und das „ungebührliche Verhalten“ einiger Zuschauer (rassistische Gesänge, rassistische Symbole) während der EM-Partie. Erst am Freitag hatte die UEFA den kroatischen Verband zu einer Geldstrafe von 25.000 Euro verurteilt. UEFA-Präsident Michel Platini mahnte am Samstag ein faires Auftreten der Fans an.

dpa

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