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Spanier jubeln im Ahrbergviertel

Fiesta in Hannover Spanier jubeln im Ahrbergviertel

Im Ahrbergviertel haben zahlreiche Fans der spanischen Mannschaft den Titelgewinn gefeiert. Pünktlich zum Schlusspfiff standen hunderte Spanier am Deisterkreisel und machten ihrer Freude Luft.

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Spanier putzen Italiener 4:0 vom Platz

Fans der spanischen Mannschaft feiern im Autokorso am Deisterkreisel.

Quelle: Alexander Körner

Hannover. Die frenetischen Jubelschreie, stillen Freudentränen und kleinen Tänze für das spanische Fußballteam kennt man in Hannover schon von der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 und der Europameisterschaft 2008. Immer gewann Spanien, und die vielen Fans der Elf und gebürtigen Spanier im Lindener Ahrbergviertel eröffneten jeweils auf der Plaza de Rosalia eine eigene Fanmeile mit Fahnen, Bierdusche und ein wenig Feuerwerk. Und auch am Sonntag beeilten sich Hunderte Spanier, möglichst schnell nach dem Schlusspfiff am Deisterkreisel zu stehen, um jedem Autofahrer am späten Sonntagabend die Botschaft durch Massenhüpfen, Gesänge und Böllerkrach zu überbringen: Spanien ist Europameister. Und Hannover feiert mit.

Hannovers Spanienfans feiern den 4:0-Sieg und damit die Titelverteidigung im Ahrbergviertel.

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Die Fiesta zum Finale begann für die spanischen Fans vielversprechend. Nach David Silvas 1:0 in der 14. Minute ließen die Lindener Fans das Bier über ihren Köpfen nur so spritzen. Nach dem 2:0-Halbzeitstand probten die ersten schon mal hupend für den Autokorso – während der italienische Restaurantbetreiber Paolo Marras an der nahen Deisterstraße Trübsal blies.

Zwischen den Restaurants Rias Baixas I und II ging es in diesem Jahr weitgehend diszipliniert zu. Schon vor der Partie hatte die Familie von Antonio Comesaña eindringlich um Ordnung nach dem Spiel geworben. „Wir wollen friedlich feiern“, sagte Ruben Comesaña, Besitzer des „O’Atlantico“

In zwei Jahren, wenn die Spanier ihren Titel bei der Weltmeisterschaft in Brasilien verteidigen wollen, ist die nächste Party geplant. Sollte der Siegeszug der Spanier weitergehen, heißt der Tipp: den Deisterkreisel meiden. „Nur gewinnen wird nie langweilig“, sagt Ruben Comesaña.

Jan Sedelies

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