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Rodel-Bronze für Leitner und Resch

Olympische Winterspiele Rodel-Bronze für Leitner und Resch

Patric Leitner und Alexander Resch haben am Mittwoch (Ortszeit) die zehnte Medaille für die deutsche Olympia-Mannschaft in Vancouver gewonnen. Die Rodel-Olympiasieger von 2002 belegten im letzten Rennen ihrer Karriere Rang drei im Doppelsitzer und holten Bronze.

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Patric Leitner und Alexander Resch

Quelle: afp

Dagegen erfüllten sich die Medaillenhoffnungen von Ski-Rennfahrerin Maria Riesch am fünften Wettkampftag nicht. Als Achte der Abfahrt fuhr die Deutsche klar an einer Medaille vorbei. US-Star Lindsey Vonn wurde dagegen ihrer Favoritenrolle mit dem Sieg vor Teamkollegin Julia Mancuso gerecht.

Mit dem Sieg im Doppelsitzer holten die Turin-Ersten Andreas und Wolfgang Linger das erste Gold für Österreich. Auch in drei weiteren Entscheidungen des Tages gab es die gleichen Sieger wie 2006: Als erster Eisschnellläufer holte Shani Davis zum zweiten Mal Gold über 1000 Meter. Im Shorttrack-Rennen über 500 Meter blieb erneut die Chinesin Wang Meng siegreich. In der Halfpipe gewann zum zweiten Mal Snowboard-Star Shaun White aus den USA. Die Siege im Langlauf-Sprint gingen an die Norwegerin Marit Björgen und Nikita Krijukow aus Russland. Nach 28 Entscheidungen belegte das deutsche Team mit drei Mal Gold, vier Mal Silber und drei Mal Bronze Platz zwei der Nationenwertung hinter den USA (5/3/6).

Patric Leitner und Alexander Resch haben am Mittwoch die zehnte Medaille für die deutsche Olympia-Mannschaft in Vancouver gewonnen. Die Rodel-Olympiasieger von 2002 belegten im letzten Rennen ihrer Karriere Rang drei im Doppelsitzer und holten Bronze.

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„Ich habe es selber verbockt, das gestehe ich ein“, sagte Riesch, die am Donnerstag in der alpinen Kombination eine neue Medaillen- Chance hat. Die Deutsche lag 2,07 Sekunden hinter Gold-Girl Vonn zurück. Zwei Ränge hinter Riesch erreichte Gina Stechert als Zehnte des von schweren Stürzen geprägten Rennens das Ziel. Die Rodler Andre Florschütz und Torsten Wustlich kamen im Doppel nicht über den fünften Platz hinaus. Das deutsche Eishockey-Team startete mit einem 0:2 gegen Schweden ins Turnier.

Auch im Langlauf-Sprint gab es für die Deutschen nichts zu holen. Nach der als 31. verpassten Qualifikation packte Josef Wenzl frustriert seine Ski zusammen, Katrin Zeller vergoss nach dem nur um Zentimeter verpassten Halbfinale Tränen der Enttäuschung. Ganze 0,1 Sekunden fehlten ihr am Einzug in die Vorschlussrunde. Nicole Fessel und Hanna Kolb aus Buchenberg scheiterten ebenfalls im Viertelfinale. Im Eisschnelllauf war Samuel Schwarz als 16. bester Deutscher.

Für Skispringer Martin Schmitt hätte es beim Trainingsauftakt auf der Großschanze nicht besser laufen können. Der 32-Jährige sorgte mit 145 Metern im zweiten Versuch für die Tagesbestweite und weckte damit Hoffnungen auf eine Top-Platzierung am Samstag. Eine ordentliche Leistung lieferte auch Michael Neumayer ab, der auf 137,5 Meter kam.

Vancouver 2010: Die deutschen Medaillen-Gewinner der Olympischen Winterspiele.

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Snowboarder Christophe Schmidt verfehlte das Finale in der Halfpipe. Shorttracker Tyson Heung qualifizierte sich für das Viertelfinale über 1000 Meter am Samstag, dagegen verpasste die deutsche 5000 Meter-Staffel den Einzug in den Endlauf.

Die deutschen Curling-Frauen blieben auch im zweiten Gruppenspiel in der Erfolgsspur. Das Team um Skip Andrea Schöpp gewann gegen die USA mit 6:5. Dagegen mussten die Männer mit dem 3:6 gegen Schweden schon die zweite Niederlage hinnehmen. Medaillenhoffnungen nährte die Skeleton-Weltmeisterin von 2008, Anja Huber. Beim Abschlusstraining für den am Donnerstag beginnenden Wettkampf fuhr sie die drittbeste Zeit vor Kerstin Szymkowiak.

dpa

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