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Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger bekommen Bestnote

WM-Gesamtnote Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger bekommen Bestnote

Wie waren die deutschen Fußball-Nationalspieler in Südafrika in Form? Wer hat in den sieben WM-Spielen geglänzt, wer enttäuscht? Wer kam wie viele Minuten zum Einsatz? Das große Spielerzeugnis von Nummer 1 (Manuel Neuer) bis Nummer 23 (Mario Gomez) inklusive Gesamtnote.

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Bärenstarke WM: Bastian Schweinsteiger.

Quelle: dpa

Manuel Neuer (540 Einsatzminuten): Der Schalker Torwart machte seine Sache gut und bekam aus der Heimat Lob vom Konkurrenten Rene Adler (Leverkusen), dessen Verletzung Neuer erst zur Nummer 1 gemacht hatte. Nur beim Gegentor gegen die Engländer hatte er Orientierungsprobleme; Schwerstarbeit hatte der 24-Jährige in keiner seiner sechs Partien zu leisten. Note 2

Marcell Jansen (154 Einsatzminuten): Dreimal eingewechselt, am Sonnabend gegen Uruguay in der Startformation und mit einem Kopfballtor zum 2:2. Für die Leistung, sich trotz seiner Verletzung vor der WM noch mit nach Südafrika gekämpft zu haben, verdient er Respekt. Bleibt er fit, dürfte er hinten links erste Wahl sein. Note 3

Arne Friedrich (630 Einsatzminuten): Mit seinem Innenverteidiger-Partner Per Mertesacker machte er alle sieben Spiele von der ersten bis zur letzten Minute. Absteiger mit Hertha BSC Berlin, Aufsteiger im Nationalteam. Zweikampfstark, stets nahe beim Gegenspieler – und sein erstes Nationalelftor gelang ihm gegen Argentinien auch. Note 1,5

Nochmal Jubel zum Abschied - mit letzter Kraft hat sich die ersatzgeschwächte deutsche Fußball- Nationalmannschaft im Regen von Port Elizabeth Bronze bei der Weltmeisterschaft erkämpft.

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Dennis Aogo (73 Einsatzminuten): Gegen Uruguay stand der Hamburger in der Startformation, brauchte fünf Minuten für das Kassieren einer Gelben Karte. Weil ihm zudem viele Fehlpässe unterliefen, dürfte ihm das Ergebnis besser gefallen haben als seine eigene Leistung. Note: 4

Serdar Tasci (1 Einsatzminute): Zu einem Ballkontakt reicht es nach seiner Einwechslung in der Nachspielzeit gegen Uruguay nicht mehr. Der Stuttgarter hatte sich einen Stammplatz ausgerechnet – aber nicht auf der Ersatzbank. keine Note

Sami Khedira (608 Einsatzminuten): Der 23-Jährige mogelte sich oft nach vorne, erst im letzten Spiel wurde er mit dem Siegtor dafür belohnt. Der unauffällige Teil der defensiven Mittelfeldfirma Schweinsteiger & Khedira leistete sich nur wenige Fehlpässe. Spannend dürfte es für ihn nach der WM werden, sollte Michael Ballack zurückkehren. Note 2,5

Zum Abschluss der Fußball-WM haben wir einige der besten Bilder zusammengestellt....

Bild: Fans beim Spiel Deutschland-Australien

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Bastian Schweinsteiger (621 Einsatzminuten): Skandal – da unterlief ihm doch gegen Uruguay ein Fehler, der zu einem Gegentor führte. Was er sonst in diesem Spiel zeigte, war in allen anderen Partien vorher Programm: Mit großem Laufpensum und viel Leidenschaft organisierte Schweinsteiger das deutsche Spiel, seine Vorstellung beim 4:0 gegen Argentinien war die beste individuelle Leistung bei der WM. Bei der Note gibt es nur eine Möglichkeit. Note 1

Mesut Özil (584 Einsatzminuten): Sein Siegtor im letzten Vorrundenspiel gegen Ghana war das vielleicht wichtigste während des Turniers. Der Bremer deutete seine Extraklasse an, baute im Verlauf des Turniers aber ab und hatte ausgerechnet im Halbfinale gegen Spanien keinen genialen Moment mehr im Angebot. Note 2,5

Stefan Kießling (25 Einsatzminuten): Acht Minuten Auslaufen gegen England, 17 Minuten gegen Uruguay, in denen der Leverkusener andeutete, dass Bundestrainer Joachim Löw in den Spielen davor lieber ihn statt Mario Gomez hätte einwechseln sollen. keine Note

Lukas Podolski (530 Einsatzminuten): Der Kölner machte das erste deutsche WM-Tor und fehlte im letzten Spiel wegen einer Grippe. Sein Klub wird sich gewundert haben, was dieser Podolski drauf hat, notfalls wie gegen Argentinien auch in der Defensive. Wie immer in der Nationalelf ein prima Turnier. Note 2

Finale: Spanien hat es geschafft! Mit 1:0 (0:0) besiegt es die Niederlande und wird zum ersten Mal Fußball-Weltmeister.

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Miroslav Klose (355 Einsatzminuten): Sein 15. WM-Tor im dritten Turnier blieb ihm verwehrt, weil Rückenschmerzen einen Einsatz gegen Uruguay unmöglich machten. Vor dem Turnier das große Sorgenkind, gegen Serbien übereifrig mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz. Gegen England und Argentinien zeigte der mit 32 Jahren älteste deutsche Feldspieler seine Klasse. Note 2

Tim Wiese (0 Einsatzminuten): Die Nummer 2 musste im Spiel um Platz 3 wegen einer Schleimbeutelentzündung im Knie passen. Für sein Verhalten als Ersatztorwart gab es von Nationalelfmanager Oliver Bierhoff ein Lob. keine Note

Thomas Müller (471 Einsatzminuten): Sechs Spiele, fünf Tore, ausgerechnet im Halbfinale gegen Spanien fehlte der 20-Jährige wegen einer Gelbsperre. Frech, unbekümmert, eiskalt im Abschluss. Und ein Laufwunder ist er auch. Und der Mann mit den lustigsten Sprüchen. Note 1

Holger Badstuber (166 Einsatzminuten): Für den Münchener kam die WM noch zu früh. Nach einer durchschnittlichen Leistung gegen Australien und einer schlechten gegen Serbien lobte Löw den Linksverteidiger ausdrücklich als Riesentalent – und setzte ihn danach nicht mehr ein. Zukunft hat der junge Bayer dennoch. Note 4

Aus der Traum: Deutschland verliert gegen Spanien mit 0:1 und verpasst den Einzug ins WM-Finale. Bilder vom Spiel, das vielen in Erinnerung bleiben dürfte.

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Piotr Trochowski (110 Einsatzminuten): Als Müller-Ersatz machte er seine Sache gegen Spanien gar nicht mal schlecht. Ansonsten mit unspektakulären Kurz-Einsätzen. Note 4

Philipp Lahm (540 Einsatzminuten): Der forsche WM-Kapitän will die Binde nicht mehr hergeben – mal schauen, was Ballack dazu nach der WM sagt. Gegen Uruguay war Lahm wegen einer Grippe nicht dabei, gegen England und Spanien hatte er rechts hinten kleinere Probleme auf hohem Niveau. Der Rest war wie von ihm gewohnt. Note 2,5

Per Mertesacker (630 Einsatzminuten): Gegen Ghana leistete er sich in einer für ihn durchwachsenen Vorrunde eine sehr wacklige Halbzeit. Gegen England war der Pattenser anschließend wieder souverän und hielt diese Form in allen Spielen bis zum Schluss. Note: 2,5

Toni Kroos (50 Einsatzminuten): Von seinen kurzen Auftritten wird die 69. Minute gegen Spanien ihn noch eine Zeit lang verfolgen. Nach einer Flanke von Lukas Podolski konnte er den Ball nicht richtig platzieren, weil dieser vorher aufsprang. Kein Vorwurf also. Nicht zu übersehen war: Der 20-Jährige steht vor einer großen Zukunft. Note 3

Bilder vom Spiel Deutschland gegen Argentinien.

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Cacau (134 Einsatzminuten): Zweimal war der Stuttgarter in der Startformation (gegen Ghana und Uruguay), einmal gelang ihm als Joker gegen Australien ein Tor. Eine Bauchmuskelzerrung brachte ihn um mehr WM-Minuten. Note 3,5

Jerome Boateng (287 Einsatzminuten): Im dritten Vorrundenspiel bekam der Hamburger seine Chance und gab seinen Platz in der Startelf nicht mehr her. Gegen Uruguay war zu sehen, dass er es rechts hinten besser kann als links. Sein schlechtestes Spiel war ausgerechnet gegen Spanien, zu oft war er noch zu vorsichtig. Note 4

Marko Marin (31 Einsatzminuten): Zehn Minuten gegen Australien, 21 übereifrige Minuten gegen Serbien, dann verschwand der kleine Dribbler auf der Ersatzbank. Besonders hoch im Kurs steht er beim Bundestrainer nicht. Note 4,5

Jörg Butt (90 Einsatzminuten): Im Spiel um Platz 3 bekam der Torwart mehr zu tun als Neuer in allen Partien zusammen. Der 36-jährige Butt glänzte mit mehreren starken Paraden, der 3. Mann bekam in seinem dritten Turnier nach der EM 2000 und der WM 2002 die verdiente Belohnung. Note 2

Mario Gomez (59 Einsatzminuten): Wie bei der EM 2008 eine maßlose Enttäuschung. Nach seinen Einwechslungen hatte der Münchener weder Schwung noch Bindung. Note 5

Aus Pretoria berichtet Heiko Rehberg

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