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Doerksen führt den UBC zum Sieg
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Erfolgreicher Saisonauftakt Doerksen führt den UBC zum Sieg

An seinen Spitznamen muss sich Jacob Doerksen erst noch gewöhnen. Als „Canadian Beast“ ist er vor einer Woche von seinem Basketballklub UBC Hannover präsentiert worden, als kanadisches Biest. Seit Sonnabendabend aber, seit der Galavorstellung von Doerksen im Spiel der 2. Bundesliga ProB gegen die Herzöge Wolfenbüttel (94:87), sind sie beim UBC überzeugter denn je, ein Biest verpflichtet zu haben.

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UBC Trainer Michael Mai dirigiert die Mannschaft zum Sieg.

Quelle: Petrow

Hannover. Doerksen ist groß (zwei Meter), kräftig (106 Kilogramm) und tatsächlich Kanadier. Aber ein Biest haben sie ihn weder in der Heimat noch sonst irgendwo auf der Welt jemals zuvor genannt. Für den gewöhnungsbedürftigen Kosenamen ist nämlich der hannoversche Klub verantwortlich, und eigentlich sei das auch alles nur ein Missverständnis gewesen, heißt es dort. Jetzt hat er sich den Namen im Match gegen die Herzöge aus Wolfenbüttel endgültig verdient.

Er ist ein zahmes Biest, zugegeben, aber eines, das die gegnerischen Mannschaften in dieser Saison noch häufiger das Fürchten lehren dürfte. Im Saisoneröffnungsspiel, in seinem ersten Spiel für die Hannoveraner überhaupt, war Doerksen der überragende Mann. Der 23-Jährige machte 35 Punkte, vor allem aber arbeitete er viel unter dem Korb. Doerksen blockte Würfe der Gegner, stellte den Weg zum eigenen Korb zu und schnappte sich oftmals die Bälle, die nach einem missglückten Wurfversuch vom Ring ins Feld zurücksprangen.

„Jacob war unglaublich“, sagte sein Mitspieler Maurice Williams nach dem Spiel. „Ich bin beeindruckt von seiner Leistung und von seiner Intelligenz.“ Auch Hannovers Trainer Michael Mai war voll des Lobes, formulierte es aber etwas sachlicher als der exzentrische Williams. „Jacob hat seine Gegenspieler vor einige Probleme gestellt“, sagte Mai, „er hat auf der Centerposition gut gespielt.“ Und Doerksen selbst? Der entzog sich lieber all dem Rummel um seine Person. Wie es ihm in seinem ersten Spiel in Hannover ergangen sei, wurde er gefragt. „Großartig“, lautete die Antwort. Das war’s dann schon mit den Worten zur eigenen Leistung. Der Blondschopf lobte lieber das Team. „Wir haben gut gespielt“, sagte er und verschwand in die Kabine.

Platz genug, um sich auszuruhen, hatte Doerksen dort. Es wird ihm dort vermutlich eher etwas zu einsam gewesen sein. Mit gerade einmal sieben Spielern war der UBC gegen die Herzöge angetreten, weil der Kooperationspartner TK Hannover keine Gastspieler abgeben wollte. Der TKH hatte am Wochenende zeitgleich ein Punktspiel gegen die Hannover Korbjäger. „Hoffentlich war das zum letzten Mal, dass mir nur sieben Spieler zur Verfügung standen“, sagte Mai. „Wir arbeiten daran, die nächsten Spiele des TKH zu verlegen.“

Mehr Personal wird auch nötig sein. Denn gegen Wolfenbüttel, das nach dem Auftritt in Hannover eher zu den Abstiegskandidaten gezählt werden dürfte, tat sich der UBC deutlich schwerer, als es das Endergebnis vermuten lässt. „Das war wirklich eng“, sagte Maurice Williams. „Aber es ist doch toll zu wissen, dass wir noch nachlegen können.“

Punkte für den UBC Hannover: Doerksen (35 Punkte), Richie Williams (20), Prasuhn (13), Janzen (11), Smith (7), Maurice Williams (6), Welzel (2).

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