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1. MSC Seelze gibt sich in Pattensen keine Blöße

Motoball 1. MSC Seelze gibt sich in Pattensen keine Blöße

Zunächst haben die Gäste mit dem sehr sandigen Untergrund zu kämpfen. Nachdem sie sich darauf eingestellt haben, gibt es allerdings kein Halten mehr.

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An die Karre gefahren: Tobias Hahnenberg (rechts) sitzt fest im Sattel, während der Pattenser zu Boden geht.

Quelle: Scharf

Seelze. Sie sind etwas holprig aus den Startlöchern gekommen, die Motoballer des 1. MSC Seelze – aber am Ende hat der Spitzenreiter der Bundesliga Nord vor rund 400 Zuschauern einen souveränen 11:0-Derbysieg beim MSC Pattensen gefeiert.

Im ersten Viertel hielten die Platzherren nach Kräften dagegen. Seelzes Spielertrainer Vygandas Zilius und seine Mitspieler hatten jedoch nicht nur mit dem Gegner zu kämpfen – zusätzlich bereitete ihnen das Geläuf arge Probleme. „Wir mussten uns erst an diesen Sandkasten gewöhnen, die hatten auf dem Hartplatz viel zu viel Sand aufgebracht“, monierte Akteur Tobias Hahnenberg und mutmaßt: „Offenbar wollten sie uns das Leben schwer machen.“ Zilius und Co. kamen tatsächlich nicht richtig in die Spur, und vor dem Kasten wollte es auch nicht recht klappen.

Erst der Ex-Pattenser Jan Berner brach schließlich in der 25. Minute den Bann und schoss das Team vom Kanal in Führung. Bis zur Halbzeit bauten Nationalspieler Hahnenberg, der früher ebenfalls im Dress des Lokalrivalen unterwegs war, sowie Dovydas Zilius den Vorsprung auf 3:0 aus.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Seelzer dann vollends auf und ließen ihre ganze Klasse aufblitzen. Der Ball lief gut, das Kombinationsspiel sah über weite Strecken ansehnlich aus, der Abschluss saß zumindest meistens: Berner, Dovydas Zilius, Vygandas Zilius und Hahnenberg erhöhten auf ein beruhigendes 7:0.

Der finale Durchgang gehörte gleichsam nur einem Team: den Seelzern – Vygandas Zilius mit zwei Treffern, Tobias Hahnenberg und Berner schraubten das Resultat auf 11:0 hoch.

„Die Pattenser Jungs waren natürlich hochmotiviert, aber die haben sich teilweise selbst über den Haufen gefahren“, kommentierte Tobias Hahnenberg, der die Leistung des eigenen Teams als „durchwachsen“ bezeichnete. „Es war so weit okay, aber da ist noch Luft nach oben. Im Abschluss haben wir so manches Mal geschlafen, da hätten wir effektiver zuschlagen können.“

Sei es drum, die 100-Tore-Marke hat der Liga-Primus mit dieser Partie locker geknackt: acht Spiele, acht Siege und ein Torverhältnis von 103:13 – eine fürwahr glänzende Bilanz. Einzig Verfolger MSF Tornado Kierspe kann den Seelzern noch das Wasser reichen. Der Rest der Liga fährt mehr oder weniger weit hinterher.

Zum siegreichen Derby-Siegerteam zählten ferner die Torhüter Kevin Hahnenberg und Jerome Hahne (ab der 60. Minute), die bei den wenigen Gelegenheiten der Platzherren voll auf der Höhe waren, sowie Leon Bobbert, Niclas Eberle und Stefan Schwarz.

Von Nicola Wehrbein

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