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400-Meter-Läufer Gladitz setzt die Richtzeiten

Norddeutsche Leichtathletik-Meisterschaften 400-Meter-Läufer Gladitz setzt die Richtzeiten

Alexander Gladitz hat der norddeutschen Meisterschaft der Leichtathleten seinen Stempel aufgedrückt. Im hannoverschen Sportleistungszentrum holte der Langsprinter von Hannover 96 nicht nur zwei Titel, er festigte auch beide Male seine Top-Drei-Position in der aktuellen deutschen Bestenliste. 

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Der schnellste deutsche Viertelmeiler: Alexander Gladitz (Hannover 96, links) setzt sich klar bei den norddeutschen Meisterschaften durch. 

Quelle: Florian Petrow

Hannover . Über 400 Meter siegte Gladitz nach 46,71 Sekunden, so schnell war in diesem Winter noch kein Landsmann gelaufen. Ärgerlich für den 21-Jährigen: Er verpasste die Norm für die Hallen-WM nur um eine Hundertstelskunde. Lange grämte er sich aber nicht: „Die WM liegt erst Ende März. Da bereiten wir uns schon lange auf die Freiluftsaison vor. Ich wollte da ohnehin nicht hin.“ Hinter ihm kamen seine Trainingskameraden Alexander Juretzko (48,37) und Jannik Rehbein (49,01/beide VfL Eintracht Hannover) auf die Ränge 3 und 5. Auch Rehbein fehlte eine Hundertstelsekunde - zur Teilnahmeberechtigung an der deutschen Hallenmeisterschaft. Der 22-Jährige gab sich aber optimistisch: „Ich habe kommende Woche in Leipzig noch eine Chance. Da schaffe ich das.“

Ein hannoverschen Vierfacherfolg gab es auf der 200-Meter-Runde. Dort setzte sich Gladitz (21,08) vor Juretzko (21,24), Rehbein (21,59) und Robert Wolters (22,11/VfL Eintracht) durch. Gladitz schob sich damit über 200 Meter an die zweite Stelle in der deutschen Bestenliste, Juretzko ist derzeit Vierter. Nach diesen Einzelleistungen stand der Sieg des VfL Eintracht über 4x200 Meter außer Frage, nur die Zeit war noch unklar. Mit 1:26,15 Minuten boten Rehbein, Wolters sowie die Brüder Alexander und Nikolai Juretzko eine exzellente Leistung und schoben sich auf den 2. Platz in Deutschland.

Hinter den schnellen Männern verblassten die Leistungen der Frauen etwas. Laura Gläsner (54,93) und Anna Raukuc (55,34) sorgten über 400 Meter für einen Doppelsieg des VfL Eintracht hin und schoben sich immerhin unter die Top Ten in dieser Disziplin. Über 200 Meter feierte Ruth Sophia Spelmeyer, hannoversche Studentin im Trikot des VfL Oldenburg, mit ihrer Siegerzeit von 23,90 Sekunden nach Krankheitspause ein starkes Comeback. Gläsner (24,44) wurde Fünfte. Zusammen siegten Gläsner, Jana Heyna, Raukuc und Spelmeyer über 4x200 Meter als StG Staffelteam Niedersachsen nach 1:37,05 Minuten.

Eike Onnen gewann im Hochsprung mit 2,21 Metern, der 34-Jäjhrige scheiterte dreimal knapp an 2,33 Metern, mit dieser Höhe hätte er sich die Teilnahme an der Hallen-WM gesichert. Mit 14,18 Metern im Kugelstoßenholte sich Landesmeisterin Sonka Kielmann (Hannover 96) auch den norddeutschen Titel ab. Svenja Rieck (VfL Eintracht) sprintete im 60-Meter-Hürden-Finale in 8,62 Sekunden zum Sieg.

Weitere Ergebnisse:

Frauen:  800 m: 3. Pingpank (Hannover Athletics) 2:14,83 Min., 4. Gryschka (96) 2:15,28; 1500 m: 2. Pingpank 4:34,51, 3. Gryschka 4:34,96.
Männer:  1500 m: 4. Bley (Athletics) 3:58,49, Weitsprung: 4. Weiß (Sehnde) 6,71 m.

Von Matthias Abromeit

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