Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Antonia Bella fehlt nur eine Nasenlänge

After-Work-Renntag ist voller Erfolg Antonia Bella fehlt nur eine Nasenlänge

Es war eine gelungene Mischung, und auch das Wetter spielte mit: Beim After-Work-Renntag auf der Neuen Bult war der Andrang groß. Die Mischung aus neun interessanten Galopprennen und einem Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie ging auch in der Woche auf. Auch sportlich gab es eine Menge zu sehen.

Voriger Artikel
Sebastian Coe zum IAAF-Präsidenten gewählt
Nächster Artikel
15 Nationen treten in Wülfel gegeneinander an

Das Rennen um den Preis der Mewes Maler geht knapp aus: Vier Pferde sind gleichauf im Ziel.

Quelle: Petrow

Hannover. Wie immer sie das machen beim Hannoverschen Rennverein, das mit dem Wetter haben sie im Griff. Zwei Tage hatte es in der Region Hannover kräftig geregnet, am Mittwoch, zum sogenannten After-Work-Renntag auf der Neuen Bult, blieb es trocken und freundlich. Die Besucherzahl konnte sich deshalb sehen lassen.

Die Mischung aus neun interessanten Galopprennen und einem Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie ging auch in der Woche auf. Die Zuschauer kommen ja längst nicht mehr nur nach Langenhagen, um guten Turfsport zu sehen. Kinder amüsieren sich bei einem Mitmachzirkus oder auf der Riesenrutsche, und manchmal schaffen sie es sogar, ihre Eltern zu einer kleinen Pferdewette zu überreden. So wie die kleine Selma aus Hannover.

Beim sogenannten After-Work-Renntag auf der Neuen Bult blieb es entgegen der letzten Tage trocken und freundlich, das machte sich in der Besucherzahl bemerkbar.

Zur Bildergalerie

Manchmal aber haben die kleinen Besucher einen besonders großen Pferdeverstand. So wie Selma aus Hannover. Die Zehnjährige war mit ihrem Vater auf die Bult gekommen, dieser hatte sich aus der Zeitung die Wetttipps ausgeschnitten und wollte im zweiten Rennen des Tages auf Elkantino setzen. Doch Selma gefiel der Name Antonia Bella besser, und damit hatte sie fast das richtige Näschen: Nur um wenige Zentimeter musste sich ihre Favoritin Newnton Lodge in einem packenden Rennen geschlagen geben. Gleich vier Pferde liefen fast auf einer Linie ins Ziel – und bei so einem knappen Ausgang verstand Selma zunächst nicht, dass Antonia Bellas Trainer Hans-Jürgen Gröschel mit Jockey Tom Schurig schimpfte. Schurig hatte die Renntaktik nicht befolgt, nach Ansicht von Gröschel, der auf der Neuen Bult arbeitet, der Grund für den verpassten Sieg.

Boscaccio beschert Heimerfolg

Doch der Trainer-Nestor strahlte zwei Stunden später nach dem Hauptrennen, einem Ausgleich II. Der von Gröschel trainierte Wallach Redesert gewann „ein komisches Rennen“, wie es der Coach gestand. Konkurrent Leonard war zunächst mit mehr als zehn Längen auf und davon galoppiert. Doch zum Schluss ging ihm die Luft aus, und das nutzten vor allem das Gröschel-Pferd und Jockey Wladimir Panov. Auch Gröschels Kollegen aus Langenhagen freuten sich: Paul Harley sah im 3. Rennen einen überlegenen Erfolg von Anna Mia, die aus dem Gestüt Brümmerhof von HRV-Präsident Baum stammt. Im Sattel der Stute saß Rafael Schistl, der Jockey lobte seinen Partner: „Ein fantastisches Pferd. Unsere Taktik ist voll aufgegangen.“ Und Boscaccio bescherte Christian Sprengel gleich im Auftaktrennen den Heimerfolg.

Die Siege der Pferde aus Langenhagen machten auch den Wettern in Frankreich Spaß. PMU, der größte europäische Anbieter von Pferdewetten, übertrug einige der Rennen live in 14 Millionen Privathaushalte und in 12  000 französische Wettannahmestellen. Auf der Neuen Bult freute sich der HRV über 146 347,39 Euro Wettumsatz. Und nicht zuletzt hatten 


 auch die Renntagssponsoren, Handwerksbetriebe aus der Region Hannover, ihren Spaß in der Garden Lounge und auf der Bahn. Für sie gab es ein Einlagerennen – passend mit Schubkarre.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wie hat mein Verein gespielt

Von Kreisliga bis Bundesliga: Hier finden Sie alle Fußball-Ergebnisse.

Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.