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Andreas Toba zieht endlich mit dem Vater gleich

Turnen Andreas Toba zieht endlich mit dem Vater gleich

Der Turner Andreas Toba aus Hannover ist deutscher Meister im Mehrkampf geworden – und setzt an den Ringen noch einen Titel drauf. Damit beseitigt ee letzte Zweifel an seiner Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio.

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„Willkommen im Club“: Andreas Toba feiert den Sieg im Mehrkampf.

Quelle: Lukas Schulze

Hannover. Andreas Toba ist endlich am Ziel. Der 25-Jährige vom TK Hannover gewann am Sonnabend seinen ersten deutschen Meistertitel bei den Kunstturnern. Er setzte sich im Mehrkampf mit 88,45 Punkten deutlich vor Marcel Nguyen (Unterhaching, 86,80) durch und beseitigte letzte Zweifel an seiner Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio.

Es hatte aber noch einen Grund, dass Toba so strahlte. Endlich zog er mit Vater Marius gleich, der ebenfalls für den TK Hannover gestartet war und 1994 bei den deutschen Turnmeisterschaften den Sieg im Mehrkampf errungen hatte - passenderweise ebenfalls in Hamburg. „Mein Vater sagte nur: ,Willkommen im Club’. Es ist eine riesengroße Ehre für mich, und ich freue mich, dass ich das nachmachen durfte“, sagte Andreas Toba nach der Siegerehrung. „Seit sieben Jahren nehme ich an Meisterschaften teil, und dies ist der erste Titel. Klar, dass man da Emotionen zeigt.“

Im Mehrkampf hatte sich der Hannoveraner schon nach dem zweiten von sechs Geräten an die Spitze gesetzt, und diese Position gab er nicht mehr ab. Bundestrainer Andreas Hirsch lobte Toba nach dem Wettkampf: „Andreas hat jahrelang die Fahne für uns hochgehalten. Deshalb freut mich der Erfolg besonders für ihn. Mir hat am besten der Sprung gefallen, er hat da komplett gestanden.“

Tobas Glück perfekt machte, dass er in den gestrigen Gerätefinals noch einen weiteren Titel gewann - an den Ringen, dem einstigen Spezialgerät von Vater Marius. 15,250 Punkte turnte er genau wie Nguyen, damit teilten sich beide den 1. Platz.

Mitgewirkt an dem Erfolg hat womöglich Fabian Hambüchen, bester Turner des vergangenen Jahrzehnts, der in Hamburg ein vielversprechendes Comeback mit Siegen am Boden und Reck gab. „Ich war froh über die Abwechslung, dass ich für Andy Toba die Ringe präparieren durfte“, sagte der Wetzlarer, der nach einer langwierigen Schulterverletzung nur drei von sechs Geräten absolvierte. Am Reck verpasste Toba als Vierter eine weitere Medaille nur um 0,25 Punkte.

Eine gute Vorstellung am Stufenbarren bot Lina Philipp vom VfL Eintracht Hannover. Sie belegte nach einer Übung mit super exakten Handständen den 5. Platz im Gerätefinal. Vor ihr lagen unter anderem Elisabeth Seitz, Mehrkampfmeisterin Sophie Scheder und Kim Bui, drei Turnerinnen, die zur Weltspitze gehören.

Philipp wurde genau wie Toba für die zweite Olympia-Qualifikation der Turner am 9. Juli in Frankfurt nominiert. Dort kämpfen insgesamt 14 Männer und 13 Frauen um die jeweils fünf Fahrkarten zu den Olympischen Spielen.

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