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Feuerwerk der Turnkunst begeistert

Auftakt in Tui-Arena Feuerwerk der Turnkunst begeistert

Es ist eine Frage der Perspektive, ob jemand auf dem Rücken strampelt oder die Wände hochgeht. Tobias Wegner bewies dies Silvester in der hannoverschen Tui-Arena. Mithilfe eines knapp zwei Mann hohen Videowürfels erzeugte der "Wall Clown" beim 29. Festival der Turnkunst Perspektiven, die einander um 90 Grad unterschieden. 

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Das 29. Festival der Turnkunst begeisterte 9500 Zuschauer in der Tui-Arena.

Quelle: Maike Lobback (Team zur Nieden)

Hannover. Wegner spielte mit dem Titel des 29. Feuerwerks der Turnkunst: Imagine. Vorstellen, so lautet die deutsche Übersetzung, konnten sich die gut 9500 Besucher in der Halle auf diese Weise Bewegungen, die das Gesetz der Schwerkraft normalerweise nicht erlaubt.

9500 Besucher in der Tui-Arena haben am Silvestertag das "Feuerwerk der Turnkunst" bestaunt.

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Andere Blickwinkel schufen die "Feuerwerks-Macher" für ihr aktuelles Programm auch mit ausgeklügelten Lichteffekten von Strahlen, Türmen bis hin zu Kegeln und Kreuzungen. Und sie hatten eine Premiere gewagt: Die Musik-Formation Foxos spielte live zu einigen Darbietungen der Turner und Artisten. Allerdings passten die getragenen, anssatzweise sphärischen Klänge nicht durchgehend.

Viel Beifall erhielt das Tanzduo Piti für seine flotte Vorstellung mit viel Akrobatik, kein Wunder - beide kommen aus Hannover und hatten ein Heimspiel in der Tui-Arena. Eine andere Formation, die Dancefloor Destruction Crew (DDC), brachte das Publikum mit Swing- und Barockmusikadaptionen richtig in Fahrt, sie ernteten verdientermaßen Ovationen.

Feuerwerk der Turnkunst heißt auch Artistik, Gymnastik und Turnen der Weltklasse, und dieses Prädikat gab es fast durchgehend für die Künstler von Rosa Tyyskä (Cyrring) bis Bo Li (Handstandakrobatik in zehn Meter Höhe). Ein Sonderlob verdienten sich die hannoverschen Turnerinnen vom Zweitligisten KTG, die am Barren und Balken viel Risiko und Anmut zeigten.

Und einen Liebling hatte das Publikum noch: Herrn Stanke. Der tapsige Hausmeister wollte einen Teppich wie in guter alter Zeit klopfen, das führte zu bizarren und urkomischen Verrenkungen an der Reckstange. Er mag den Zuschauern auf diese Weise die Neujahrsbotschaft mitgegeben haben: immer schön auf dem Teppich bleiben. 

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